Bei meinem Passat funktioniert das Konzept. Der Fahrspass ist sehr ähnlich, wie bei ähnlich motorisierten Benzinern und Dieseln und gleichzeitig kann ich vollelektrisch fahren oder hybridisch Verbräuche unter 4l/100 km realisieren.Auch die anderen E-Mobilitätsfahrzeuge, die ich bisher fahren konnte, E-Up, E-Golf, GTE, ID.3, ID.4, aber auch BMW und Tesla haben mir alle viel Spaß gemacht.
Einige E-Autos bin ich auch Probe gefahren. Sind aber schwer und unhandlich oder die Reichweite ist knapp. Der i3 von BMW macht aber richtig Spaß in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen. Aber auch nur dort, auf der Autobahn ist er eine schaukelnde Schrankwand mit entsprechenden Folgen.
Erst danach nahm ich Hybride überhaupt wahr. Wir waren nach 3 Tagen Probefahrt mit der A250e begeistert und zur Bestellung bereit. Aber ab 2021 wird der Funktionsumfang der Assistenten eingeschränkt. Hätten auch etwa 1 Jahr drauf warten müssen. Nur wird es ein Golf der noch 90kg leichter ist und nicht einmal 2 Monate voraussichtliche Lieferzeit im Moment hat.
Aber warum macht e-fahren soviel Spaß wie Sven sagt und auch ich es empfinde? Es ist so einfach und leicht und der Fahrer wird ständig durch Rekuperation belohnt. Klar, man wird nicht high davon, aber es ist ein tolles Gefühl und reine Verbrenner werden fast unwichtig, ausgenommen mal der MX-5. Und das bleibt so, einmal elektrisch immer e, außer es ist was grundsätzlich schief gelaufen.
Ein E-Auto oder moderner Plug in Hybrid fährt immer elektrisch mit entsprechender Leichtigkeit und Kraft an. Der Wagen wird vor Kreuzungen, Ortseinfahrten langsam voraus fahrenden Fahrzeugen und anderen "Hindernissen" automatisch durch Rekuperation abgebremst, ohne das man den Fuß auf der Bremse braucht. Es geht soweit, das auch die topografischen Daten der Navigation dafür berücksichtigt werden. Ein Hybrid plant mithilfe seiner Navigationsdaten nicht nur seine Fahrt zum Ziel, er teilt sich zur Verbrauchsoptimierung automatisch auch den Einsatz von E-Motor und Verbrenner ein, damit möglichst wenig Sprit verbraucht wird, sollte das Ziel mit reinem Elektrobetrieb nicht erreichbar sein.
Der Mercedes gibt für jede Fahrt (Zündung ein bis aus) oder ab Reset eine phantastische Übersicht über die Daten gefahrene km elektrisch mit Motor aus (Segeln) und Benzin. Auch die Verbräuche und Zeiten. So bin ich z.B. auf einer Gesamtstrecke von 256km in 5Std. 38min. bei ein mal Akku vollladen (ca. 65km reine elektrische Reichweite) 128km in 3Std. 40min. elektrisch gefahren oder mit Benziner Motor aus gesegelt. Dafür hat der E-Motor 5,1kWh auf 100km und der Benziner 3,3l auf 100km verbraucht. Noch 8km im Akku. Leergewicht 1680kg beim A250e. In den 3,40Std. Elektrobetrieb sind natürlich auch Standzeiten mit Zündung an drin, musste ja alles ausprobieren, was natürlich auch wieder elektrische Energie verbraucht. Der Verbrenner im A250e ist im Stand ja grundsätzlich ausgeschaltet.
Das war ein gutes Teil der Probefahrt und bin ich natürlich nicht ständig mit dem Wagen langsam gefahren. Auch Autobahn mit über 200km/h war dabei. Schaut euch die Übersicht an. Dann versteht ihr vielleicht, weshalb es Sinn macht, elektrisch oder hybridisch unterwegs zu sein.
A250e.jpg
VW macht das wohl anders. Was ich bisher als Übersicht nach einer Fahrt auf Fotos gesehen habe, wird dort allein der Benzinverbrauch auf 100km angegeben. Aber möglich, das es noch andere Übersichten gibt. Ich denke, das mir der Golf viel Spaß machen wird.
Gruß Ulli