LiFePos sind verhältnismäßig sicher. Überladen möchte ich die aber auch nicht, daher ergibt ein BMS absolut Sinn.
Man muss halt darauf achten, dass der Generatorstrom zum Ladestrom der Batterie passt. Dazu sollte man aber grob den Grundbedarf des Bordnetzes kennen, da die Generatorströme idR. höher sind als die maximalen Ladeströme der Batterie oder durch eine geringere Ladespannung des Generators die Ladung treibende Überspannung ggü. der Batterie reduzieren. Gegen Unterspannungen hilft eine solide Peakstromfähigkeit (CCA) der Batterie. Weiterhin sollte die maximale Ladespannung der LiFePo zu den maximal generierten Spannungen im Bordnetz passen. Dann kommen noch die Eigenarten des ND-Bordnetzes mit i-eLoop dazu (variable Ausgangsspannung, Ladeszustandsberechnung etc.). Das ist also schon etwas komplexer als einfach nur Bleiakku raus und LiFePo rein, auch wenn das in einigen Fällen so funktioniert.
Bisher zeigt sich, dass die MegaLife Batterien auch in den i-eLoop NDs wohl ganz gut funktionieren. Möchte man die Batterie aber wirklich optimiert (auch hinsichtlich Lebensdauer) betreiben, ist deutlich mehr Aufwand nötig.
Vom P/L-Verhältnis her gibt es mE. deutlich einfacherer Wege bei einem "Full-Fat-ND" 10kg abzuspecken ohne sich die etwaigen Risiken einer LiFePo im "Blei-Bordnetz" einzuhandeln.