Beiträge von MrPink

    Passt.

    Ich würde allerdings NB und ND Setups nicht miteinander vergleichen. Die Hebelverhältnisse der Lenker sind unterschiedlich und damit auch die effektiven Federraten am Rad.

    Und wenn wir hier schon dem Rest der Forumsmitglieder das Fahrkönnen aberkennen, dann müssen wir aber auch von Nachrüstfahrwerken mit höheren Federraten und UHP-Reifen abraten. Da liegt der Grenzbereich auch höher und ist schmaler.

    Fazit: Wer nicht fahren kann, lässt das Auto original und der Rest macht was er will.

    Disclaimer: Beitrag kann Spuren von Humor enthalten.

    Lord_Vader Richtig spitz (im Sinne von schwierig zu fahren weil übersteuernd) wird es aber nur, wenn ich es mit der Stabirate an der HA im Verhältnis zur VA übertreibe (vorne soft, hinten hart). Bei konservativer Einstellung schiebt das Auto weiterhin schön über die Vorderräder. So aktuell auch bei meinem Setup sogar mit mehr Sturz auf der VA.

    Ich will hier auch niemandem Stabis aufschwatzen, halte ich sie auch eher für Werkzeuge des Feinschliffs. Allerdings sperre ich mich auch gegen die reine Negativbewertung auf der Annahme, dass der MX-5 damit bocksteif wird und keine Wankbewegung mehr erzeugt. Dem ist nämlich bei weitem nicht so, Beweisfotos in meiner Signatur. ;)

    Wenn ich auch selbst ein Freund des theoretischen Ansatzes bin, geht manchmal auch einfach "Probieren über Studieren".

    PS: Wann warst du das letzte Mal auf der NOS? Bei der Asphaltgüte hat sich da in letzter Zeit einiges getan.

    Lord_Vader Kleiner Einwand: Im Gegensatz zur durchschnittlichen Landstraße in Deutschland ist die "NOS" topfeben. Natürlich stellt man ein Auto für die NOS weicher ein als für eine klassische GP-Strecke, das ist aber dann trotzdem noch deutlich strammer als eine Straßenauslegung.


    Ich fand die Kombo aus weichem Bilstein B16 und H&R Stabis eigentlich ganz ordentlich. Akzeptabler Federungskomfort und verbesserte Lenkreaktion insb. bei Wechselkurven. Auf der Landstraße kann man das Auto etwas eckiger bzw. präziser an der Linie fahren, hilft mitunter um eine bessere Sichtlinie durch spätes Einlenken zu erzeugen oder das Tempo auf engen Straßen recht hoch zu halten.

    Mittlerweile bin ich über die Komfortthematik hinweg und habe an der VA 100er Federn und einen harten H&R Stabi. Kann man im Rahmen der StVO selbst auf unebenen Straßen noch sehr flott bewegen.

    Wie so vieles im Leben ist das Geschmackssache und vom eigenen Nutzungsprofil abhängig. Die theoretischen Vor- und Nachteile wurden ja schon ausgiebig aufgeführt. Zusätzlich lässt sich durch die Kombinationsmöglichkeiten der verstellbaren Aftermarket-Stabis die generelle Steuertendenz feinjustieren ohne gleich andere Federn verbauen zu müssen.

    Glaube nicht an einen verringerten Durchmesser. Die japanischen 1,5er mit Brembo (990S) haben auch 280mm Scheiben. 16er passen problemlos mit entsprechender Innengeometrie der Felge oder Distanzscheiben. Bei den Werksfelgen meine ich etwas von 15mm pro Rad gelesen zu haben (Miata.net). Nagelt mich aber nicht drauf fest.

    Für konkrete Anprobeversuche kann ich mein Auto aber gern zur Verfügung stellen.