Beiträge von MrPink

    Die Vorspannfeder hat 10 N/mm (gängige Einheit für Federsteifigkeit). Die ist so weich gewählt, dass sie bei Belastung durch das Eigengewicht des Fahrzeugs auf Block liegt. Zweck dieser Feder ist ein verrutschen der Hauptfeder im ausgefederten Zustand zu verhindern (Vorspannung) ohne das die Hauptfeder selbst unnötig stark vorgespannt werden muss.


    Die Hauptfedern sind mit 40-200 gekennzeichnet --> 40 N/mm bei 200mm ungespannter Länge, sowohl an VA als auch HA, korrekt.


    Das XTA hat hinten eine reguläre zylindrische Feder (mit og. 40N/mm), beim X ist hinten eine konische Feder verbaut. Bezeichnung 7504, sollte mW. auch um die 40 N/mm haben. Die Vorderachse ist identisch bestückt. Gutachten zu den Fahrwerken hier: https://store.kwautomotive.de/…160&ag=stxgewindefahrwerk



    Das H&R Monotube hat primär das Problem, dass es selbst in höchster Einstellung beim ND sacktief wird (Bilstein analog).

    Welche geeigneten Alternativen kommen denn in Frage? Öhlins und KW V3 sind leider für mich zu teuer

    Wir haben eine prima Übersicht hier:



    Von den preiswerteren Optionen bleiben dann eigentlich nur das Ktec oder das Neomax S (Achtung, kommt nicht korrekt bestückt hinsichtlich der Bumpstops). Eventuell noch das Tein, wobei das mit einer 60N/mm Vorderachsfeder bestückt ist.


    Ich würde aber an deiner Stelle erstmal (hier im Forum zB.) schauen, ob du mal ein entsprechend umgerüstetes Fahrzeug testen kannst und das deinen Ansprüchen an "Direktheit" gerecht wird.

    Daher habe ich sehr so an ein ST-XTA gedacht.

    Imho denkbar ungeeignet aufgrund der geringen Federrate an der VA und identischer Federrate hinten. Dadurch bleibt die Lenkung relativ matschig und die Hinterachse wird zudem noch sehr lebendig.


    Ich würde bei Fahrwerken mit Federraten ähnlich zum Öhlins Road schauen, sprich ca. 70N/mm vorne und ca. 40N/mm hinten. Wenn das noch nicht reicht, kann man relativ kostengünstig vorne noch mit einem steiferen Stabilisator nachschärfen.

    Oder halt der "Hardcore" Weg mit "Trackhärte": Federrate VA 100N/mm und dazu ein steifer Stabi. Das ist mega-direkt aber hat dafür aber massive Abstriche im Komfort und bei Traktion auf schlechteren Straßen.


    PS: Man kann natürlich vorab probieren über die Achsgeometrie etwas rauszuholen: Kräftig Nachlauf (priorisiert vor Sturz) und leichte Vorspur. Das macht aber imo nur Nuancen hinsichtlich des Lenkgefühls aus.

    Die Schwächen beim MPS5 kann ich auf meinem ND mit diesem Reifen in 205/50R16 nicht bestätigen.

    Der Dolo-Trip im letzten September war eher kühl und nass und da war es schon fast erschreckend (im positiven Sinne), was der Reifen an Performance gezeigt hat.