Beiträge von MrPink

    Vorspannung der Feder sollte in einer um 2-5mm reduzierten Länge gegenüber ungespannter Länge betragen.


    Trivia:

    Die Öhlins EBA gibt da auch interessante Dinge vor. Die 40er Feder der HA soll 5mm Vorspannung bekommen und die 100er VA Feder 2mm. Soweit plausibel, eine steifere Feder sollte weniger Vorspannung haben/brauchen.

    Allerdings soll die 70er VA Feder 10mm Vorspannung bekommen. Ergibt für mich keinen Sinn...

    :/

    Ich verstehe deine Frage zur Dämpferpatrone nicht ganz. Daher nehme ich zwei Szenarien an:


    1. Wenn du die Patrone drehst und die oberen Ringe für den unteren Federsitz sind fest/gekontert, verstellst du die Dämpferlänge und die Federvorspannung bleibt gleich. (Im Rahmen der freigängigen Kinematik)


    2. Löst du den unteren Federsitz und drehst die Patrone im Fuß hoch während der lockere Federsitz augenscheinlich auf absoluter Höhe bleibt, weil du die Patrone in ihm drehst, verlierst du Vorspannung der Feder, da deine Ausfederbegrenzung im Dämpfer ja auch mit nach oben wandert.

    Wenn über die Dämpferposition bei diesem System die Vorspannung der Feder erhöhst, bist du in einem Bereich wo die Achskinematik schon am Limit steht und nicht weiter ausfedern kann. Das ist aber nicht im Sinne des Erfinders.

    Den Stabi würde ich zur Höheneinstellung immer aushängen um einen Quereinfluss zu vermeiden.

    Zu 1: Ja, das ist Quark im Gutachten bzw. der Abnahme.


    Bei Fahrwerken mit Fußpunktverstellung ohne Helperfeder sollte man die Feder eigentlich nur minimal vorspannen (wenige mm) um einen korrekten Sitz im voll ausgefederten Zustand zu erreichen. Eine Höheneinstellung über die Vorspannung kann man machen, hat aber Nachteile insbesondere beim Übergang von (teil)entlastetem Rad zu belastetem Rad (zB. Einfedern nach Kuppe).


    Daher verstellt man die Höhe über den unteren Fußpunkt unabhängig von der Federvorspannung im Rahmen der Freigängigkeit.


    Sinnvoller wäre eine Eintragung wie: Federlänge im ausgefederten Zustand (schwierig zu kontrollieren) und Restgewinde am Federbein.


    Zu 2: Entscheidend für die Freigängigkeit ist ja die Position des Dämpfers incl. Anschlagpuffer. Wenn ich das jetzt sicher "hoch" haben will und gleichzeitig das Auto recht tief stehen soll, müsste ich die untere Federauflage tiefer drehen und hätte dann ab einem gewissen Punkt keine Vorspannung mehr. Die fehlende Vorspannung sollte aber bei einer Abnahme auffallen, daher imho kein reelles Szenario.

    ... klappt das natürlich nur, wenn die Reifen keine Laufrichtungsbindung haben (Kennzeichnung auf der Flanke) *


    Wenn ich mich recht erinnere, ist das ein alter Tipp bei Sägezahnbildung. Kann zwar prinzipiell jeden Reifen treffen, tendenziell sind "stollenartige" Profile eher dafür empfindlich.

    "Klappen" tut das schon. Ist nur die Frage ob man das tun sollte. Aber ich habe mal angenommen, dass das als Grundvoraussetzung klar ist. Die üblichen Verdächtigen für die Seriengröße des zwolitrigen ND sind zudem nicht laufrichtungsgebunden sondern "Outsider".


    Sägezahn dürfte beim MX-5 kein signifikantes Problem sein, da beide Achsen ja ihre Betätigungen finden. Bei Frontkratzern ist das eher ein Thema.

    Und warum 3 statt 2 Liter?

    Vermutlich noch ein "Angstliter" oder für die ca. 300ml im Schaltturm. Ich hoffe aber, dass restliche Öl wurde mitgegeben...


    Der Fabrikbefüllung VOR Transport des Getriebes würde ich ehrlich gesagt auch nicht so recht trauen. Aber eine Kontrolle und ggf. Ergänzung durch die Werkstatt hätte wohl auch gereicht.