Beiträge von MrPink

    Hab gerade mal bei meinem Neomax R nach gemessen welches noch im Karton liegt und statt der 25mm sind nur 15mm lange Ferderwegsbegrenzer Verbaut. Das Material sieht auch nicht wirklich nach Hartschaumkunststoff aus. Scheint also keine Ausnahme zu sein. Ziemliche sauerei seitens Sps andererseits ist das nicht das erste mal dass deren Gutachten mit den Produkten nicht ganz zusammen passen

    Vorsicht beim Neomax R:

    Die Vorderachsfeder (müsste 180mm lang sein, steht auch im Gutachten) ist zu kurz für den Dämpferhub, insbesondere mit dem kürzeren (zu kurzen) Anschlagpuffer. Theoretisch kann es also passieren, dass die Feder auf Block geht und unwirksam wird bevor überhaupt der Anschlagpuffer greift. In der Praxis ist das vermutlich aufgrund der hohen Federrate und der damit einhergehenden kurzen Federwege ein Ereignis geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Dennoch ist das eine signifikante Fehlauslegung, die leider auch vom TÜV beim Erstellen des Gutachtens nicht bemerkt wurde.

    Ich hatte damals nach Reklamation bei SPS andere (längere) Federn für die Vorderachse bekommen. Damit wird aber natürlich das Teilegutachten hinfällig, Eintragung über SPS wäre aber wohl machbar gewesen...


    So wie ich SPS kenne, wurde dieser Problematik nicht abgestellt. Du kannst aber gern mal die Daten zur Vorderachsfeder aus dem Gutachten bzw. Drahtstärke und Windungszahl der Feder hier posten.

    Ich bin jetzt kein Fachmann

    Merkt man. Spaß beiseite: Bin auch nur Laie.


    Dennoch muss man hier schon etwas differenzieren:


    Das Getriebe im ND ist eine Eigenentwicklung seitens Mazda, auch um das Gewicht ggü. zB. den Vorgängergetrieben von Aisin zu reduzieren. Gewisse konstruktive Mängel gab es anfangs sicherlich, nicht umsonst gibt es die verschiedenen Getrieberevisionen. Primäres Fehlerbild waren aber mW. defekte Gangräder.


    Die jüngeren Defekte sind auf minderwertige Zulieferteile (Lager und Synchros) zurückzuführen und ein komplett anderes Schadensbild. Das ist kein Thema was konstruktiv behoben werden kann, sondern nur über Lieferantenqualifizierung und QS-Maßnahmen. Im Zeitraum 2017 bis 2022 waren die Getriebe weitestgehend unproblematisch.


    Das nicht zu differenzieren, ist halt einfach. Dann kann man entsprechend auch laienhaft rumpoltern. Ernst genommen wird man mit solchen Aussagen aber nicht (zumindest von mir).

    2 Stunden 15 Minuten inkl. Erklärungen ..... denke nicht das das vieler weiterer Worte bedarf (Deshalb, ich lasse gelten wenn die reale Zeit bezahlt wird, einfach perseh 5,4 berechnen und dann nur 2,5 arbeiten find ich einfach nicht in Ordnung.

    Na dann mal los, Kollege. Wenn das so schnell und easy geht, kann man das ja locker in einer Mietwerkstatt selber erledigen und somit massiv an Kohle sparen. ;)

    Bei mir hat das länger gedauert, bin aber auch nur untalentierter Laie.

    denke ich und ein Kit fühlt sich besser an als etwas zusammengewürfeltes.

    Vom OEM zusammengewürfelt...

    Würdet Ihr an der Stelle SPS nicht vertrauen? So als MX5 Fahrer wem wenn nicht SPS?

    Ich wollte es nur erwähnt haben, deine Entscheidung. Aber du scheinst dich ja insbesondere an den Lohnkosten zu stören, die hast du dann im Fall der Fälle halt gleich nochmal.

    macht es vermutlich mehr Sinn ich kaufe für 1200€ bei SPS die Stage 1 Clutch für den ND2 - da ist alles bei, man ist das ZMS los und hat ein komplettes Kit was dafür gemacht ist

    Kann man machen. Dennoch zwei Anmerkungen/Einwände:


    "Anfahrverhalten nahezu Serie" liest sich für mich nicht vertrauenserweckend...


    Bei Upgrade-Kupplungen verschieben sich wohl mitunter die geometrischen Verhältnisse zwischen Nehmerzylinder, Ausrückgabel und Druckplatte was zur Folge hat, dass der Weg des Nehmerzylinders nicht zum vollständigen und sauberen Trennen der Kupplung reicht. Es muss dann ein anderer bzw. modifizierter Nehmerzylinder verbaut werden.


    Lange Rede kurzer Sinn, die Teilefrage ist geklärt,

    Wenn es ein EMS werden soll, wäre folgende Variante vermutlich von den Teilekosten am günstigsten:

    Gebrauchtes G160 Schwungrad ~200€

    G160 Kupplungssatz LUK ~200€

    Vorderer Getriebedeckel vom G160 (neu) ~220€

    Schwungradschrauben (sind beim G160 anders und müssen sowieso ersetzt werden), Kurbelwellensimmering und Kleinkram ~80€


    Macht in Summe 700€ an Teilen.


    Lange Rede kurzer Sinn, die Teilefrage ist geklärt, jetzt wäre noch Klasse eine Werkstatt oder privaten Schrauber zu finden die/der Lust hat in 3 oder maximal 4 Stunden 400€ zu verdienen bzw. wenn Werkstatt dann eine die nicht 5,4 berechnet

    Puh, ich hab ja erst jüngst bei meinem ND das Getriebe ausgebaut und ich finde selbst die 5,4h in einer voll ausgestatteten Werkstatt sehr sportlich. Wenn eine Werkstatt (die nicht ND Getriebe am laufenden Band raus- und reinschrubbt) da mit der nötigen Sorgfalt und Liebe, die ein MX-5 verdient, arbeitet, würde ich eher einen ganzen 8h Arbeitstag einplanen.


    EDIT: Ich hoffe Friedrich Merz liest hier nicht mit. Arbeitstag "nur" 8h...

    Würde ich primär von der Reifenverfügbarkeit abhängig machen.

    205/45R17 kann auf einer 8x17 etwas schmal sein, hängt aber auch von der reellen Breite des Reifens ab. Die ETRTO empfiehlt das wimre nicht, mit zB. einem breiten Semi in 205 passt das aber sehr gut.

    ZMS von LUK, Mazda Kupplung für den G184 von IL (Zubehör hab ich nix gescheites gefunden).

    Und dann eine vernünftige freie Werkstatt finden, die das einbaut. Das sollte mit <2k€ machbar sein.

    Günstiger wirds nur wenn man selber schafft. Das Getriebe ohne "Full-size" Bühne auszubauen ist aber kein Geschenk, da muss man etwas leidensfähig sein. Machbar ist das aber schon, selbst auf ausreichend hohen Unterstellböcken.

    Die Länge der Anschlagpuffer wird bei der Abnahme bzw. in den Papieren üblicherweise (leider) nicht dokumentiert.

    Wenn nicht das ganze Radhaus "zerschliffen" ist, sehe ich da auch erstmal wenig Risiko für investigative Nachuntersuchungen bei HU oä.


    Technisch ist das dennoch Murks, da die Prüfung der Teile und damit auch des Einstellbereichs und der "groben" Freigängigkeit mit den längeren Puffern erfolgte.