Beiträge von Emmix5

    Das ist das Themenfeld kosten mit Verbrauch (der Einfluss ist recht groß) und Haltbarkeit. Für viele Kunden ist das der Faktor beim Reifenkauf.

    Ja klar aber das ist ja vom Grundsatz her schon eine Milchmädchenrechnung.

    Ich bin jetzt kein professioneller Tester aber ich fahre nun seit 16 Jahren Auto und mir ist bisher bei keinem Auto nach keinem Reifenwechsel in der selben Dimension (und Saison) eine Veränderung beim Spritverbrauch aufgefallen.

    Noch nicht mal, wenn ich das aus Interesse versuche nachzuprüfen und jedes Mal beim Tanken den Durchschnittsverbrauch selbst ausrechne, weil der tatächliche Verbrauch sowieso mit jeder Tankfüllung leicht schwankt.

    Ich erdreiste mich mal zu behaupten, dass die Verbrauchsunterschiede sich in der Realität im Promillebereich abspielen.

    Und bezüglich Haltbarkeit ist der Faktor Kosten auch eher schwer in der Realität umzusetzen aus den o.g. Gründen, außer vielleicht bei Leuten, die im Jahr 50tkm Autobahn schrubben.

    Da kann sich das möglicherweise bezahlt machen.

    aufgrund seiner extrem guten Effizienz/Rollwiderstand Werte noch auf den 5. Platz hochgekämpft

    Was ich leider viel zu oft lese und mir einfach nicht in die Birne gehen will.

    Wieso ist denn ein Reifen aufgrund seiner Effizient besser, als einer, der etwas schneller verschleißt aber mehr Sicherheit und Performance bietet ?

    Da stimmt m.M.n. die Gewichtung so überhaupt nicht.

    Zumal der durchschnittliche Autofahrer die Reifen meistens so lange drauf hat, bis sie vom Alter her eh kaum noch Grip haben.

    Da ist es doch egal, ob ich die Reifen wegschmeiße weil kein Profil mehr drauf ist oder ob sie alt sind.

    Damit fängt man die Kunden, die keinen Bock haben, ALLES zu lesen, vielleicht schon immer oder öfter in dem Fall Conti gekauft haben und sich denken "ach vordere Platzierung, passt. warum mit der Gewohnheit brechen..."

    Hinteres Mittelfeld würde da vielleicht schon eher den einen oder anderen wachrütteln.

    Aussteigen und Einsteigen mitgerechnet.


    Grüsse

    Die Rechnung hinkt aber gewaltig.

    Wenn ich an mein Auto gehe, greife ich von außen rein zum Hebel, lege das Dach zurück und einsteigen musst du beim RF auch ^^


    barbara

    Natürlich kann das auch gut gehen, keine Frage.

    Aber das ist halt gamble... der eine hat Glück, der andere nicht.

    Muss jeder selbst wissen, ob er das möchte.

    Wie mit der Garantieverlängerung... meistens hast du sie und brauchst sie nicht aber wehe du hast keine...

    Ich kann natürlich nicht so professionell testen und niederschreiben aber ich habe eine spannende Alternative für die 16 Zoll Fraktion ausfindig gemacht und bin glaube aktuell auch der einzige hier, der diesen Reifen fährt:

    Uniroyal Rainsport 5

    Seit Februar habe ich den jetzt drauf, bin also zumindest schon mit einstelligen Temperaturen gefahren, nass, trocken bis hin zu knapp 30°C letzten Sonntag.

    Mein Auto ist ein G131 EL mit SPS-eingestelltem Serienfahrwerk.

    Ab Werk war der Yokohama Advan Sport V105 drauf, mit dem ich also vergleichen kann.


    Den Yokohama habe ich mit 1,9 Bar kalt (Tankstelle) gefahren.

    Mir ist aufgefallen, der Uniroyal braucht etwas mehr Druck.

    Aktuell bin ich auf kalt 2,0 Bar hoch gegangen und das ist auf einmal ein komplett anderer Reifen.

    Ich glaube ich bin nah dran am Optimum, werde aber vielleicht noch 2,1 ausprobieren im Laufe des Sommers/Herbst.


    Zu den Fahreindrücken:

    Geräusche vernehme ich eigentlich gar keine, also ist super leise.

    Bei Geschwindigkeiten jenseits von 100 km/h wirkt der Reifen im Vergleich zum Yokohama irgendwie ruhiger und das Auto ist weniger "zappelig".

    Das Anlenkverhalten bzw. die Rückmeldung empfinde ich dennoch als mindestens genauso gut wie beim Yokohama.

    Was er allerdings nicht so mag, ist, wenn man z.B. zügig in einen Kreisel fährt, der erste Lenkimpuls, der je nach Kreisel zwangsläufig sehr sehr schnell ist, weil man sonst geradeaus durch die Mitte fährt.

    Da überfährt man ihn etwas schneller als den Yokohama.

    Auf der Landstraße hingegen fährt sich der Reifen super gut und lässt Kurvengeschwindigkeiten zu, die meistens weit jeseits der Schildchen sind.

    Ich empfinde das zügige Fahren auch als wesentlich unanstrengender.

    Auch bekomme ich mit dem Reifen das Fahrwerk problemlos an seine Grenzen, da quietscht oder schabt der Reifen noch nicht mal ansatzweise.

    Man spürt richtig, dass das komplette Auto in sich sehr unruhig wird und das Fahrwerk nicht mehr weiß, wohin mit den Kräften.

    Bei Nässe ist der Name Programm.

    Ich muss dazu sagen, ich lege es nicht darauf an, bei nasser Straße auszuloten, was alles geht.

    Man spürt aber dennoch eine Souveränität, die sich bei gesunden angepassten Geschwindigkeiten anfühlt, als wäre die Straße trocken.

    Auch die Übergänge in Waldstücken, die es manchmal gibt, von trocken auf nass... da spürt man quasi keinen Unterschied, wo der Yokohama direkt schon vom Laufgeräusch angekündigt hat "achtung hier fühle ich mich weniger wohl".

    Traktion bei Nässe ist auch um Welten besser.

    Teilweise möchte ich, dass der Hintern ein bisschen raus geht beim Rausbeschleunigen aus einer Kurve und allzuoft war ich einfach aus Gewohnheit schon viel zu Spät am Gas, sodass da gar nix mehr rum kam.

    Auch auf gerader Strecke... wo beim Yokohama im 2. Gang ab 5000 U/Min gern mal die Hinterachse nur noch auf den letzten Kieselstein oder eine minimale Unebenheit gewartet hat bis die Haftung komplett abreist, passiert hier einfach gar nichts.

    Selbst Bodenwellen sind völlig egal. Der kriegt die Kraft im 2. Gang bis in den Begrenzer gefühlt mühelos auf die Straße.


    Bisher bin ich super zufrieden mit dem Reifen und bin gespannt, wie er sich im Sommer bei richtig hohen Temperaturen macht.

    Man muss dazu sagen, ich bin insgesamt eher cruisend unterwegs und gebe spontan mal Gas, wenn sich mir schöne Passagen mit wenig Verkehr anbieten.

    Gezielt stundenlang durch die Gegend ballern, sodass die Reifen auch über einen längeren Zeitraum richtig hergenommen werden, mache ich eher nicht.

    Die einzigen Fahrzeuge, die wirklich weiter weg waren aus preislicher Sicht waren Vorführer mit guten 5.000 km Laufleistung.

    Ja, nur ich persönlich würde von sowas die Finger lassen.

    Gerade bei etwas sportlicheren Autos fahren damit 100 Idioten getreu dem Motto "ist doch nicht meiner", ordentlich Einfahren passiert damit genauso wenig und das wäre mir die Ersparnis nicht wert.

    Aber da ist auch jeder anders und manche sehen das nicht so eng...

    Hallo und herzlich Willkommen bei uns :thumbsup:


    Zu dem wann kann ich nicht sonderlich viel beitragen, habe aber das Gefühl, dass das Preisniveau durchgehend relativ hoch ist.

    Die Preiserhöhung hat sogar dazu geführt, dass selbst Gebrauchte immer noch richtig Geld kosten bzw. der Wertverlust sich arg in Grenzen hält.

    Ich denke das wird sich maximal um ein paar hundert bis 1000€ drehen im Herbst, wenn überhaupt.

    Bezüglich RF wegen Winter... das ist eigentlich Quatsch.

    Das Softtop ist auch im Winter unproblematisch und wenn du eine Garage hast, noch besser.

    Ich bin selbst die ersten 3 Jahre ca. 20.000 km pro Jahr gefahren, auch durchgehend im Winter.

    Du hast beim MX-5 auch keine Probleme mit der Heizung.

    Der Innenraum ist klein, das Getriebe direkt neben deinen Beinen, das strahlt auch fleißig Wärme ab.

    Also wenn, dann den kaufen, der dir optisch mehr zusagt.


    Denkt Ihr das es bei der geringen Laufleistung pro Jahr okay ist Ganzjahresreifen zu montieren oder führt das zu zu starken Performance Verlust beim fahren und ist durch den Heckantrieb im Winter vielleicht zu gefährlich?

    Das kann man grob zusammenfassen: möchtest du im Sommer auch wirklich Spaß haben mit dem Auto, brauchst du ganz klar vernünftige Sommerreifen.

    Möchtest du nur cruisen, tuns wahrscheinlich auch Allwetterreifen.

    Das Heck ist wie immer Gasfußabhängig ;)

    Denkt ihr der überarbeitete Motor und die Rückfahrkamera beim neuen wären die 10.000€ Aufpreis zum neuen Wert?

    Nein.

    Den G160 kriegst du locker auf mindestens die gleiche Leistung wie den G184 mit rund 3000 Euro.

    Die zwei besten Vermesser, die wir hier an der Hand haben sind ein Vergölst- und ein Mazda-Betrieb. Es gibt sie also schon noch, aber man muss sie finden ;) .

    Cool da hast du echt Glück.

    Egal wo ich bisher war, vom schief stehenden Lenkrad HINTERHER bis zu "ihr habt nur die Vorderachse eingestellt - ja das ist ja auch die angetriebene Achse" hab ich schon Sachen erlebt... damit könnte ich Bücher füllen.

    Hier kannst du alles vergessen aber zum Glück fahre ich nur eine Stunde zu SPS.

    Deswegen mache ich in der Hinsicht auch keine Experimente mehr.