Beiträge von Bluebird209

    Ich kann grundsätzlich die Ferodo DS2500 als "dual-duty" Belag empfehlen. Zulassung haben sie aber keine. Bei hoher Beanspruchung leiden die Werksbremsscheiben mit diesen Belägen auch ordentlich. Allerdings kann man relativ günstig auf OE-Ersatzscheiben für die Brembo-Bremse upgraden (Hella bzw. Pagid ist empfehlenswert).

    Grundsätzlich sollte ein ND mit Serienbremse aber eigentlich eine Runde Nordschleife schaffen, im Gegensatz zu GP-Strecken ist hier die Belastung der Bremse eher nicht so hoch. Bremstechnik (kurz und hart) passt bei dir?

    Danke für den Hinweis, vielleicht auch erst mal austesten auf den Original Bremsscheiben, wenn die dann schneller verschleißen ist ja auch nicht schlimm... Wobei ich nicht weiß wie sehr sich das dann auf die Temperaturentwicklung in Bezug auf die Bremsflüssigkeit auswirkt.

    Also in Bezug auf meinen Fahrstil würde ich sagen dass die Bremstechnik schon passt, man kann bestimmt noch einiges optimieren, aber ich bin auch als Hobby hin und wieder mit dem Rennkart unterwegs, insofern denke ich nicht dass es daran liegen kann.

    Mit dem ND war ich halt noch nicht auf der Nordschleife, eben weil ich die Erfahrungen im NC so gemacht habe, wobei es da ja auch nur an der Bremsflüssigkeit lag. Vielleicht sollte ich es auch einfach mal austesten und gucken was passiert.

    Hallo zusammen,


    mit meinem NC 1.8l war ich hin und wieder auf der Nordschleife unterwegs und habe dort regelmäßig Brake Fading erlebt. Ich bin immer nur 1 Runde gefahren, habe die Bremse halbwegs kalt gefahren und 1 Stunde Pause gemacht, bevor ich die nächste in Angriff nahm.
    Das ganze hat sich erst gegeben, als ich auf Motul 600 Bremsflüssigkeit umgestiegen bin, dann war die Staubentwicklung zwar sehr hoch, aber Brake Fading trat nicht mehr auf. Pausen habe ich weiterhin gemacht.


    Jetzt habe ich den ND2 mit der 2.0l Variante und der Serienbremse. Jetzt suche ich eine Lösung um Brake Fading zu verhindern, ich war bisher aber noch nicht auf der Strecke mit dem ND, was ich mich aufgrund der Mehrleistung ohne angepasste Bremse auch nicht so recht traue.


    Ich nutze das Auto auch im Winter und bin zu 95% damit gemütlich zur Arbeit unterwegs (langweilige Autobahn Strecke, meist viel Verkehr), hin und wieder mal kurvige Straßen im Odenwald und vielleicht 3-4 mal im Jahr auf der Nordschleife. Mein Minimal-Ziel wäre die Nordschleifenrunde problemlos überstehen zu können, Wunsch-Ziel wären auch die 15 Minuten GP-Strecke ohne Fading zu überstehen und ein Traum wenn auch ein gelegentlicher Track-Day gehen würde, aber das ist erst mal nicht der Fokus.


    Vorgeschlagen wurde mir jetzt die DBA 4000 Series T3 Scheiben mit Hawk DTC-60. Bezieht sich jetzt alles nur auf die VA, hinten müsste man wohl nichts tauschen.

    Die Hawk DTC-60 scheinen aber erst ab höherer Temperatur richtig zu funktionieren, wenn man sie kalt nutzt, ist der Verschleiß wohl sehr hoch. Das wäre ja für meinen Fall eher ungünstig. Alternativ wäre wohl Hawk HPS 5.0 möglich, wobei mir da nicht klar ist wie gut die jetzt auf der Rennstrecke peformanen.

    Außerdem haben die Hawk Bremsbeläge wohl keine Zulassung? Aber da würde niemand nach fragen (so die Aussage)...


    Bremsflüssigkeit müsste man wohl eher nicht wechseln, wobei ich das mit den gemachten Erfahrungen jetzt noch nicht so nachvollziehen kann.


    Hat hier jemand eine Idee was noch eine gute Kombination sein könnte? Wenn möglich am liebsten auch ganz legal... Vielleicht sogar noch ohne Eintragungen.

    Danke schon mal für eure Hilfe!

    Vielen Dank!

    Ich habe mit den Yellow Stuff Belägen auf dem AMG beste Erfahrungen gemacht aber beim MX5 ist damit auf dem Hockenheimring die Bremse durchgefallen und das am Ende der Parabolika (~180km/h). Ich möchte eine Lösung mit Luft nach oben und mit TÜV und Support. Der Trend geht aktuell also zur 282mm-Anlage.

    Hallo Martin,


    da ich auch gerade auf der Suche nach einer passenden Bremse bin die Frage: Nach wie vielen Runden ist die Bremse durchgefallen?
    Welche Bremsflüssigkeit hast du verwendet? Wie alt war die? Welche Scheibe bist du am Hockenheimring gefahren?

    Viele Grüße

    Robert

    So, ich habe mich jetzt mal gefühlt durch über 60 Thread-Seiten gewühlt (mit dem anderen großen, der ist aber schon zu).

    Aufgrund der vielen verschiedenen Aussagen bleibe ich etwas ratlos zurück.


    Ich bin in knapp unter 2 Monaten bei einem Fahrsicherheitstraining dabei. Sollte ich das System über die Stecker deaktivieren? Mazda Händler sagen ja wohl nein, andererseits scheint es beim Training schon vorgekommen zu sein!? (Pylone, Wasserwand?)

    Ist es gefahrenlos die Stecker zu ziehen? Oder könnte durch viel Pech dadurch die Ladung ausgelöst werden? Batterieabklemmen und 30 Minuten Warten ist vor Ort aber evtl auch etwas zu aufwändig?


    Meinen Schaden wird mir beim Training auf jeden fall niemand zahlen, richtig?

    SPS in Altendiez. Ist zwar nicht ganz um die Ecke. Der Weg dort hin lohnt sich aber.


    Bei mir ist es kurioserweise anders herum. Auf Gas möchte er eher geradeaus fahren. Gehe ich vom Gas, dreht er sich ein.

    Ja, das wäre auch ne Möglichkeit, ich schau mal was die verlangen, alternative wäre noch über Taxidriver, der ist relativ günstig aber weiter zu fahren. Direkt um die Ecke wäre aber natürlich praktischer.

    Hat der 1.5l evtl. kein Differential (falls du den überhaupt fährst)? Beim NC war das noch so meine ich. Ansonsten ist es für mich auch logischer, denn wenn du vom Gas gehst geht ja die Gewichtsverteilung nach vorne zu den Vorderrädern, d.h. da mehr Grip = besseres Einlenkverhalten und hinten weniger Grip = evtl. Tendenz das Heck rumzurutschen. Hängt ansonsten vielleicht auch sehr spezifisch von der exakten Fahrsituation ab. Aber spannend!

    Hallo zusammen,


    ich bin vom NC auf den ND (Serien-Bilstein) umgestiegen und habe wieder etwas festgestellt und wollte verstehen woran das physikalisch liegen könnte.


    Ich bin noch am heran tasten an das Limits des Autos und spiele deshalb immer mal wieder sofern des der Verkehr zulässt damit herum. Autobahnabfahrt (270° Rechtskurve, bergauf), ich fahre mit ca. 80-90% von dem was gehen würde in die Kurve und möchte dann etwas beschleunigen. Vom NC (1.8l) hätte ich jetzt erwartet dass sobald ich Gas gebe der Lastwechsel von vorne nach hinten stattfindet und ich eher ins Untersteuern komme weil die Vorderräder weniger Grip erhalten. Mein ND hat natürlich auch den Lastwechsel gemacht, aber statt untersteuern zu bekommen hat er stärker eingelenkt, als ich vom Gas bin war es wieder weg (bei gleichem Lenkeinschlag). Habe das in der gleichen Kurve nochmal probiert, wieder das gleiche Verhalten. Es war aber definitiv kein Übersteuern, der Wagen blieb in der Spur, auch ESP hat nicht geregelt (zumindest nicht geblinkt im Armaturenbrett, geruckt hat es auch nicht).

    Ich meine der NC 1.8l hatte kein Differential, der ND ja schon. Kann das wirklich den Unterschied erklären? Warum würde das Auto dann stärker einlenken? Weil hinten links mehr Kraft übertragen wird (in der Rechtskurve)?
    An Fahrwerkseinstellungen (Spur, Sturz etc) kann es doch eher nicht liegen, oder? Wobei ich die eh noch machen lassen werde (hat da jemand in Darmstadt und Umgebung eine Empfehlung?).


    Geradeaus fährt das Auto problemlos, Ampelstarts sind kein Problem, da gibts kein nach links oder rechts zucken.

    Ein Wagen der beim bremsen so unruhig wird dass der Fahrer nervös wird sollte es eigentlich nicht mehr geben. So schätze ich den NC auch nicht ein. Bist Du sicher dass er in Ordnung war, ordentliche Reifen und kein ausgeschlagenes Fahrwerk?

    Also beim NC war ich nicht nervös, aber natürlich tastet man sich erst mal an ein neues Auto heran. Er war ja nicht komplett instabil, aber man hat halt gemerkt wie es gearbeitet hat. Das ist halt ein krasser Kontrast zum ND, bei dem man gefühlt gar nix spürt.
    Und ja der war in Ordnung, stiffler berichtet hier ja genau das gleiche.

    Ja absolut, viel weniger Pedaldruck nötig beim NC. Finde ich grundsätzlich ja nicht schlecht, ist im Motorsport ja auch üblich dass man viel Pedaldruck braucht. Aber aktuell noch sehr ungewohnt. Naja, mal sehen was ich sage wenn ich mich dran gewöhnt habe.


    Meiner war auch von 2006, danke dass du meinen Eindruck bestätigst, ansonsten müsste ich hier bei den Kommentaren langsam denken es läge alles an mir :D

    Ok - bitte wirklich mal den echten Bremsschlag üben - das sollte in jeder Fahrsituation und mit jedem Auto das ABS ansprechen lassen!

    Alter, ich war in keiner Notsituation, ich habe mit dem Auto rumgespielt und wollte mal stärker abbremsen und habe so agiert, wie ich das aus dem NC gewohnt war und war überrascht, dass das ABS da noch nicht kam. Dabei ist mir das aufgefallen. Aufgrund der Witterung und dem Verkehr war mir ein reproduzieren so einfach nicht möglich, deshalb habe ich mal im Forum nachgefragt und die Antwort bekommen die ich mir schon gedacht habe: Es ist einfach etwas anders mit dem ND und man muss stärker reinlatschen. Und ich denke es ist normal dass man mit einem Auto was man noch nicht perfekt kennt bei den ersten Starkbremsversuchen nicht sofort alles rausholt sondern von dem ausgeht was man schon kennt, insbesondere da ja mein NC auf der Bremse auch sehr unruhig wird und man dann unsicher ist wie der ND reagieren wird.

    Wenn man in eine Gefahrensituation kommt dann tritt man ja automatisch mit voller Kraft aufs Pedal, während wenn man gezielt hart abbremsen möchte man das Muskelgedächnis nutzt um den Wert des Bremsdrucks so zu wählen, dass das ABS gerade so anspringt (oder gerade so nicht anspringt).

    Und wie soll ich das jetzt trainieren wenn ich Winterreifen drauf habe und es z.B. feucht ist? Da bin ich ja viel früher im ABS Bereich. Insofern muss ich da auf den Sommer, bzw. die erste Runde Nordschleife warten (da hat der Asphalt ja noch mal mehr Grip).

    Als ich nach 10 Jahren NC auf den ND umgestiegen bin, stellte ich ähnliches fest.

    Nicht bei einer Vollbremsung, sprich dem etwaigen Regelbereich des ABS, sondern beim ganz normalen Verzögern.

    Die Bremse im NC kam mir giftiger/direkter vor und die im ND eher ziemlich weich, wo mehr Pedalkraft benötigt wird, um selbige Bremswirkung zu erzielen.

    Danke dir, das hilft zu wissen dass ich mich einfach an den nötigen höheren Pedaldruck gewöhnen muss.


    Bei einer wie oben bereits beschriebenen Vollbremsung (schlagartiges komplettes Durchtreten des Pedals bis "Bodenblech") erschrickt man als normaler Autofahrer erst mal wie heftig heutzutage so ein Fahrzeug verzögert.

    (sollte man daher für den Fall der Fälle wirklich mal vorher ausprobieren)

    Das Bremsgefühl des ND ist im direkten Vergleich zum NC für mein Gefühl deutlich weicher.


    Okay ich bin da vielleicht nicht der "normale" Autofahrer :D
    Ich fand beim NC hat man bei einer Vollbremsung auch gespürt wie das ganze Auto etwas nervös wird, die Reifen nach Grip suchen und alles etwas instabil wird, beim ND war das jetzt ziemlich unspektakuläres einfach langsamer werden ohne irgendwie auch nur ein bisschen zu spüren dass das Auto grade am Limit arbeitet.