Beiträge von Rausposaunen

    War es denn von Anfang an mit den Spurplatten vorhanden? Oder kam es im Laufe der Zeit und du hast das nicht im Zusammenhang gesehen?


    Dann noch ne Frage, hast du die Platten nach dem Ausbau nochmal montiert, ggf. gründlich gereinigt? War das Knacken dann wieder weg?


    Frage mich nämlich, ob das Knacken an den Kontaktflächen der Platten entsteht oder weil die Hebelarme an der Radbefestigung mit Platten größer sind und es dadurch sonstwo "im Gebälk" zu Geräuschen kommt...



    Hintergrund:

    Die Platten habe ich seit rund 2 Jahren montiert. Da war alles paletti. Dann kam im Sommer 2024 der Getriebeschaden und just seit dem Tausch habe ich bei Linkskurven nach einer gewissen Warmfahrzeit im rechten Bereich ein Knacken, was sich mit Raddrehzahl ändert. Hört man gut, wenn man offen fährt und die Kurven nicht zu schnell sind, so 60-100kmh. Das Geräusch erinnert an einen Nagel im Reifen oder einen eingeklemmten Stein im Profil. Habe alle Räder unterwegs mal abgesucht, da war aber nix. Da die Räder letzten Sommer runter waren zum Reifenwechsel, hatte ich gehofft, es wäre danach weg, aber Pustekuchen. Letzten Herbst ist es dann auch schonmal bei Rechtskurven aufgetaucht, immer ein "knack-knack-knack" je schneller man fährt, desto schneller knackt es.

    Nun werde ich wohl mal die Platten demontieren, gründlichst alle Auflageflächen von Naben, Platten und Felgen reinigen (Wagen sieht außer spärlicher Wäsche ja sonst kein Wasser oder Regen) und neu montieren. Angezogen hatte ich sie damals mit dem Radmutter-Drehmoment und wie gesagt, die ersten Monate war ja auch alles ruhig.

    zusammen mit dem Gartenstuhl-Geröhr der Originalstrebe schwingt sich das Fahrzeug dann zu ungeahnten Weichheiten auf, die nur durch die kaum vorhandene Federrate und Büroklammer-Stabis im Zaum gehalten werden können... 8)


    Spaß beiseite, ja diese dünnen Bolzen an dem Blech, zusammen mit der Auskragung, wirken kaum dazu geeignet, viel Kräfte aunehmen zu können. Zudem ist dieser Tausch des Blechs eigentlich unnötig, wenn man eine Domstrebe wählt, die DIREKT an den 4 Bohrungen an der Spritzwand befestigt werden kann. Also auch ohne die beiden kleinen Zwischenbleche. Habe ich aber nur einmal irgenwo bei ALI gesehen.

    Wie war das Neomax im Probefahrzeug denn eingestellt, sprich, wie zu oder offen war die Dämpfung? Bei 24 Clicks gibt es da eine breite Spanne. Der eine fährt vielleicht nur 3 Clicks zu und freut sich über das weitgehend weiche (komfortable) Fahrwerk, der andere hat lieber 20 Clicks zu und mag es hart. Dafür sind ja die Stufen da, damit man sich da für den eigenen Bedarf rantasten kann.

    Da jetzt von "zu weich" sprechen, wäre vielleicht verfrüht geurteilt. Ggf. kannste ja nochmal den Kollegen bitten, dir eine andere Einstellung vorzuführen. Läßt sich ja schnell umstellen unterwegs, und dann fährt man eine bestimmte aussagefähige Strecke mit beiden Einstellungen nacheinander. Dann hat man mehr Klarheit.

    Ich habe auch schon öfter bei Touren meine unliebsamen Überraschungen mit meinem Gamin Navi erlebt. Es entwickelt hin und wieder ein unerwünschtes Eigenleben, was die zu fahrende Strecke angeht.

    Und das, obwohl ich im Vorfeld alles mögliche unternehme, um dieses Verhalten zu vermeiden.

    Ich plane auch mit Kurviger, exportiere Routen und Tracks.

    Importiert wird über BaseCamp. Da schaue ich mir zum ersten Mal die Strecke im Vergleich mit der in Kurviger an. Hier können schon erst Abweichungen zu sehen sein.

    Wenn dann auf beiden Bildschirmen alles identisch ist, importiere ich ins Gerät.

    Dann öffne ich die Strecke auf dem Gerät und gehe sie nochmals am Gerät ab. Auch hier können Abweichungen auftreten.

    Sind alle Unklarheiten beseitigt, kann es losgehen.

    Und trotzdem kann es sein, daß das Garmin irgendwo unterwegs meint, mich anders lenken zu müssen, abweichend von der hinterlegten und daheim sauber angezeigten Strecke. Und nein, Stau gibt es in der Eifel nicht.

    Es liegt mitunter an zuwenigen Zwischenzielen, die ein Streckenabschnitt enthält. Füge ich jedoch viele Zwischenziele ein, wird der Import ins Gerät auf mehrere Teilstrecken aufgetrennt, die ich dann nacheinander unterwegs reinladen muß.


    Um Sperrungen und Baustellen zu vermeiden, schaue ich mir die Strecke zusätzlich auf der Karte von verkehr.nrw an, dort sind auch die Hindernisse und Sperrungen in RLP (bei Click mit Start und Ende-Datum) zu sehen:


    pasted-from-clipboard.png


    Trotzdem habe ich bei den Baustellen "auf dem Land" gelernt, daß meist nix so heiß gekocht wird, wie es gegessen wird. Will sagen, trotz Sperrbaken fahre ich so eine Baustelle rein, weil normalerweise auch die Anwohner ja nicht ausgesperrt werden. Oft sieht man auch an zahlreichen Spuren, daß da viele durchfahren. Irgendwie kommt man da schon durch, auch wenn es mal etwas kratzt unterm Hintern. Und am Wochenende wird eh nicht gearbeitet, da kommt auch keine Gelbweste und schickt einen zurück.

    Am Unterboden sind ja serienmäßig schon diese Bleche verbaut. (Also die silbernen oberen zwei, unten ist die Ölwannenabdeckung) Allerdings kann ein Blech nur Zugkräfte übertragen, keine Druckkräfte. Dann biegt und faltet es sich. Daher sind die rohrförmigen, dickwandigen Unterbauverstrebungen auf jeden Fall hilfreicher, da die Kräfte in jeder Richtung aufggenommen und weitergeleitet werden können.