Heute habe ich um viertel vor zwölf Feierabend gemacht, bin Richtung Prange gefahren und war auch um Viertel nach Eins da. Habe den 6er Mazda abgegeben, mich höflich bedankt, dass ich den Wagen haben durfte und für das Nervenkostüm der Servicemitarbeiterinnen eine große Tafel Merci überreicht.
Dann wurde mir mein Schlüssel überreicht, mit den Worten, "wir haben mal darauf verzichtet, deinen Wagen zu waschen, der sieht zu sehr nach Handwäsche aus" 
Dann kam der große Moment, ich konnte los. Schlauchtuch an, Mütze auf, Dach auf und schön losgerollt.
Diejenigen, die schon ein neues Getriebe haben, kennen dieses schöne Gefühl, wenn man "untenherum" das hört, was man hören will, nämlich eigentlich nix, zumindest nix störendes.
Hört sich alles wieder so an, wie es sich anhören soll, bin wirklich richtig happy. Das Getriebe war natürlich ziemlich starr, aber von den knapp 130 Km Heimweg bin ich mit viel Spaß knapp 80 Km über die Landstraße gefahren.
Aber, leider sind mir mit meinen zarten 56 Jahren die Gäule durchgegangen und ich habe fast das Auto weggeworfen. Ziemlich blöd von mir. Ich sehe reichlich Dreck von einem Traktor auf der Straße, fahre versetzt, dann kommt eine enge Rechtskurve und direkt im Anschluß eine enge Linkskurve. In der ersten Kurve ist das Auto hinten ausgebrochen, gefühlt ganz knapp vor dem Dreher. Die zweite Kurve habe ich dann immer noch im leichten Drift umrundet. Ich habe zwar gegengelenkt, bin aber nicht sicher, ob ich das Auto ohne Elektronik gefangen hätte.
Besonders dumm, ich habe schon zig Mal gesagt, man merkt, ob Winterreifen auf dem Auto sind oder Sommerreifen. Und, ich mag die Dunlop Winter Sport am schwarzen MX5 mehr als die Bridgestone Blizzak am roten MX5. Aber, es war jetzt mal ein guter Warnschuss, zukünftig werde ich dann ein bisschen langsamer fahren. 
Hier noch zwei Bilder von unterwegs 
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