Beiträge von Hueni

    Tut mir leid, du gibst dir so viel Mühe beim schreiben, interpretierst aber Dinge rein, die auf bloßen Mutmaßungen deinerseits bzw auf Erfahrungen aus irgendwelchen Rechtsgebieten beruhen, kannst aus der Ferne die Schuldfrage entscheiden, weißt wer wem warum Schuld gibt, weißt um wie viel bei uns Versicherungsbeiträge steigen, ohne die Verträge zu kennen, weißt wie viel Mühe unser Anwalt sich gibt, ohne zu wissen, in welcher Beziehung wir zu dem stehen usw.

    Du hast mir in diesem Thread auch schon mal erklären wollen, wie meine Tochter sich im Hinblick auf ein Fahrsicherheitstraining mit mir zusammen verhält bzw wie diese es aufnimmt.

    Wahrscheinlich meinst du es nicht so, es ist mir aber auch schon in anderen Beiträgen von dir aufgefallen, zuletzt in dem Beitrag wo nach einem fairen Verkaufspreis für ein Auto gefragt wurde, deine Beiträge kann man durchaus als anmaßende besserwisserische Klugscheisserei interpretieren.

    Ist gar nicht so böse gemeint, aber aus mir spricht gerade der Ruhrpott und mir fällt keine andere passende Formulierung ein🤗

    ...der Sachverhalt ist schwierig zu beurteilen, schon die Polizisten haben sich schwer getan. Aus diesem Grund bin ich gestern zu def Unfallstelle gefahren und habe mir mein Urteil persönlich vor Ort gebildet.

    Bezogen auf deine Ausführungen, BWM, ist das Verhalten des Herrn zur Klärung der Schuldfrage selbstverständlich relevant. Die Schuldfrage wird doch zweifelsfrei anhand Verhaltens der Beteiligten bewertet. Selbstverständlich vertritt auch der Anwalt meine Interessen, ist schließlich mein Anwalt. Was ich mit der Aussage "sie als junge Fahrerin zählt eh zur Risikogruppe" anfangen soll, erschließt sich mir nicht so richtig. Ich hatte geschrieben, die Polizisten haben den Sachverhalt so bewertet, weil meine Tochter eher aktiv den Kontakt zum anderen Auto ausgelöst hat. Damit ist sie nachvollziehbar die erstgenannte in dem Unfallbogen. Jeder Sachverhalt ist ein Einzelfall, der als solcher bewertet wird, da helfen Vergleiche mit Sachverhalten, die jahrelang zurückliegen, nur bedingt. Und ja, du hast Recht, Recht haben und kriegen ist nicht das gleiche, ich könnte dir da auch einige Beispiele aus meinen 37 Berufsjahren in der öffentlichen Verwaltung nennen....

    Wenn es nervt, bitte überlesen.

    Ich bin gerde mal mit meiner Frau zu der Unfallstelle gefahren und habe dabei den gleichen Weg gefahren wie meine Tochter gestern.

    Die Verkehrslage ist schon ziemlich unübersichtlich, es gilt rechts vor links, jedoch ist die Straße von links nicht im rechten Winkel, sondern so, dass man kommende Autos oder Radfahrer sehr spät sieht. Dazu kommen auch in der Seitenstraße parkende Autos und relativ hohe Bäume mit entsprechend dicken Baumstämmen. Die Straße rechts ist eine Einbahnstraße, was erkennbar viele Autofahrer dazu verleitet, einfach ohne anzuhalten und zu schauen, durchzufahren, so wie es der Herr gestern offensichtlich auch vorhatte. Das Problem ist nur, Radfahrer dürfen die Straße in beide Richtungen befahren. Der Einblick in die Straße ist auch durch parkende Autos und massive dicke Baumstämme deutlich behindert. Ich würde an der Stelle immer stehen bleiben und niemals durchfahren, nicht mal langsam rollend. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass der Herr rechts an dem MX 5 vorbei gefahren ist, hatte der nach meinem Verständnis überhaupt keine Chance, von rechts kommende Radfahrer zu sehen. Leonie meinte, sie hätte das Schild gesehen, keinen Einblick in die Straße gehabt und wäre deswegen auch stehen geblieben. Aus meiner Sicht vollkommen richtig. Aus meiner objektiven Sicht (auch wenn es sich um meine Tochter handelt!) hat der ältere Herr im Versuch an dieser unübersichtlichen Stelle an dem Fahrzeug vorbei zu fahren, groß fahrlässig gehandelt, und zwar nach der Formulierung wie es im Gesetzt steht. Ergo, die besten Fotos aussuchen, wir haben auch ein kurzes Video, wo wir die Straße entlang fahren, mit zum Anwalt nehmen und abwarten. Wenn in der Situation jemand die alleinige Schuld zugesprochen kriegt, verstehe ich unser Verkehrsrecht nicht mehr.

    Ich habe gerade mal mit meinem besten Kumpel und Arbeitskollegen über die Situation gesprochen, mit ihm die Unfallskizze der Polizei und den Unfallort per Streetview angeschaut. Er würde sogar behaupten, meine Tochter trifft keine Schuld, weil der ältere Herr sich grob fahrlässig verhalten hat, weil dort die Straße so schmal ist und auch Radfahrer queren. Ich fahr da gleich mal mit meiner Frau und versuche ein paar aussagekräftige Fotos zu machen.

    Danke, ja, denke ich auch. Fraglich wäre dann, wie es geregelt wird. An dem Auto des älteren Herren wäre ein neuer Kotflügel fällig, an unserem die Lackierung des Stoßfängers und eine minimale Stelle am Kotflügel. Das ist mir auf jeden Fall zu riskant ohne Anwalt. Die HUK hatte und gestern schon drauf hingewiesen zu das wir im Rahmen Vollkasko den Schaden beseitigen lassen könnten. Haben auch den Rabattschutz, ich würde aber erstmal schauen, ob ich es überhaupt sofort machen lassen würde und wie teuer es ist.

    Seit gerade sind übrigens Sommerreifen montiert. Mit den schwarz glänzenden Felgen gefällt mir das Auto besser 👍

    Dann solltest du das aber deutlicher schreiben! ;)

    Nö, kann ich dir dieses Mal nicht zustimmen. Ich hatte ja hier im Forum schon von ersten Fahrten berichtet. Der alte, blöde und eigentlich bekannte Spruch lautet doch, "man ist erst ein richtiger Autofahrer, wenn man schon mal einen Unfall hatte" 😏 So war das gemeint 😉