Beiträge von bwm

    Irgendwie traurig, dass Tag 11 schon wieder rum ist. Wir nähern uns dem Ende.

    Aber schön war's wieder :)

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    Es ging von Dufftown (auf Umwegen) nach Spittal of Glenshee mitten im Cairngorms Nationalpark.

    297km in 5:14h Fahrzeit.


    Nach einer Nacht mit eher wenig Schlaf (wir haben uns ein Zimmer mit meinem Bruder geteilt und er schnarcht sehr ausgiebig) gab es lecker Frühstück und noch eine Verabschiedung vom Goodest of Boys. Dann sind wir auf einen kleinen Loop in den Cairngorms Nationalpark aufgebrochen Richtung Südwesten aufgebrochen. Wieder ein paar herrliche kleine Sträßchen unter die Reifen genommen. Wir haben nicht sooo viel von England gesehen, aber selbst die kleinsten Straßen im hohen Norden Schottlands waren besser, als die in England. Das gleiche habe ich ja schon in Wales festgestellt. Ich kann es mir nicht erklären, aber lasse das mal so als gefühlte Feststellung im Raum stehen.

    Naja jedenfalls ging es wieder in die torfigen Gegenden Schottlands mit beeindruckenden Ausblicken

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    Und heute waren auch ein paar Nadelwälder dabei. In manchen davon kamen bei mir (ohne je dort gewesen zu sein) Kanada-Vibes auf.

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    Bzw. Need for Speed Vibes

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    Und wir kamen über ein größeres Stück Land, das ganz komisch aussah.

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    Die Erde war (ist am Horizont bzw ganz links zu erkennen) tief schwarz, es kamen aber stellenweise wieder erste grüne Gräser durch gesprossen. Die Bäume und Sträucher sahen verbrannt aus, aber nur bis zu einer gewissen Höhe. Oben waren die Blätter noch grün, unten rotbraun. Sie waren aber nicht verbrannt im Sinne von nicht mehr da, nur verkohlt sozusagen. Stämme sahen weitestgehend intakt aus, nur die von kleinen Sträuchern waren schwarz eingefärbt.


    Wir haben uns gefragt, was genau da passiert ist. Es sieht aus, wie verbrannt. Aber bei verbrannt hätte ich eigentlich erwartet, dass die Blätter komplett verbrennen. Außerdem war das wirklich über eine große Fläche genau dieser Zustand. Dafür hätte ja die gesamte Fläche im mehr oder weniger selben Verbrennungsstadium gewesen sein müssen, als dann die Löschung (Regen?) kam. Und ich hatte erwartet, dass so ein Strauch, de einmal brennt, auch runter brennt. Die Gleichmäßigkeit über eine große Fläche spricht eher für vertrocknet, aber dazu passt die schwarze Erde wiederum nicht.

    Wir haben keine Ahnung. Vielleicht ein Steppen-, kein Waldbrand. Aber sicher wissen wir es wie gesagt nicht. Ideen sind willkommen :)


    Und man hat an vielen Stellen die Auswirkungen des Sturms gesehen. Es lagen an wirklich vielen Stellen haufenweise Blätter und kleine Äste auf den Straßen, an vielen Stellen lagen deutlich sichtbar größere Bäume, die notdürftig kleingesägt wurden, um den Verkehr erstmal wieder passieren zu lassen. Andere lagen noch an Ort und Stelle

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    Wenn es eine passierbare Umleitung in direkter Nähe gab (in diesem Fall führte die Links oben auf dem Hügel entlang und war eigentlich die Zufahrt für den dort gelegenen Friedhof.

    Später musste ich ganz dringend auf Öttele und wir kamen mitten im nirgendwo an einer Public Toilet vorbei. Die hat nicht nur besser als vermutet gerochen, sondern war außerdem sehr sauber und geradezu liebevoll eingerichtet.

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    Ich war richtig Baff.


    Später kamen wir dann noch die "scenic route" entlang, die einmal zentral durch den Cairngorms Nationalpark durch führt. Paula hat sich wieder an Säulenfotografie versucht und diesmal eine Säule getroffen, die wir bei uns führen

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    Und nebenbei auch wieder einen schönen Ausblick abgelichtet.

    Von denen gibt es dort aber viele. Hier ein Foto, das von einem "Photo Post" (ein kleiner Pfosten mit einer Vorrichtung am oberen Ende. In die man die Kamera einlegen soll) aufgenommen wurde und daher wahrscheinlich schon in Tausenden von Urlaubsarchiven vorkommt. Es ist aber auch verdammt hübsch

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    Unsere Unterkunft ist mitten im Nationalpark und ist die Wohnung eines internationalen Pärchens, das augenscheinlich selbst gern und häufig vereist. Die haben Zentral im Wohnzimmer ein Regal mit bestimmt 50 Reiseführern zu unterschiedlichen Ländern. Und wir wurden hier mit den Worten "we don't have a strict separation - what's ours is yours" begrüßt. Sehr familiär und angenehm. Ich mag das ganze Konzept dahinter noch immer nicht (den größten Teil des Gewinns einstreichen und dabei nur Anbieter und Interessent zueinander bringen), aber über AirBNB findet man schon ein paar echte Juwelen.

    Die Nachbarn hier wissen, wie man die eigenen Blumen auf Sturm vorbereitet

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    Ja also es war wieder ein schöner Tag. Ein bisschen Regen und noch immer kräftiger Wind, aber kein Weltuntergang und überwiegend doch eher sonnig und warm. Ist echt schön hier :)

    Ich hatte jetzt auf Tour immer mal wieder, dass der rechts Fensterheber erst nicht hoch wollte und dann nach ein paar Sekunden doch ging. Betraf dann immer beide Schalter. Ist das eins der bekannten Fensterheber-Probleme im Frühstadium oder ein Geist in der Elektrik, den ich jetzt suchen (oder erstmal ignorieren, bis es schlimmer wird) muss?

    Ja also wie erwartet war heute das Wetter etwas komisch. Wecker hat um 8 geklingelt, es hat cats and dogs geregnet, also wieder hin gelegt und um 10 dann aufgestanden. Da war strahlender Sonnenschein. Alles klatschnass, aber 22 Grad und Sonne. Haben aber den Wetterbericht gecheckt und wir waren nur im "Auge" des Sturms. Deshalb Sonne. Es war aber Wind, wie ich ihn noch nicht live erlebt habe.

    Naja wir haben uns dann (zum Glück kurzfristig noch möglich) eine Führung in einer Distillerie Nähe Dufftown gebucht mit anschließender Verkostung.

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    Unterwegs haben wir immer mal wieder versucht, auf ein Bild zu bekommen, wie windig es eigentlich war.

    Hier an den Blättern und Ästen an Bäumen

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    Hier am Wellengang auf einem Binnensee

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    So richtig kam das aber nie rüber. Erst Abends in der Unterkunft ist es uns dann gelungen

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    Stammdurchmesser würde ich sagen etwa 30-40cm, das war schon ein ganz schöner Oschi. Und der stand heute morgen noch. Auch unterwegs lagen mehrmals Äste und Zweige auf der Straße, wovon wir allerdings keine Bilder haben.

    Abends dann noch kurz durch die beschauliche kleine Stadt Dufftown gelaufen, auf der "Jagd" nach etwas zu essen

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    Und den Hund der "Vermieter" gewuschelt. Und gewuschelt und gewuschelt und gewuschelt

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    Der war sehr liebebedürftig


    Morgen gibt's hoffentlich wieder mehr zu berichten

    Tag 9 oder "ach, das ist die Hauptstraße hier"

    Wir sind heute einen Teil der NC500 gefahren. Wir haben den ganz nordöstlichen Zipfel weg gelassen, aber die Wee Mad Road und oben den Loop, der durch Durness geht, mitgenommen.


    Wir mussten die ursprünglich 354km lange Tour deutlich abkürzen, da heute bestimmt 80% der Strecke sehr kleine, schwer einsehbare single Track Roads mit erheblich mehr Verkehr als sonst waren und wir dadurch kaum voran kamen. Mussten heute auf jeden Fall mehr als 10 mal zurücksetzen.

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    Ja also nach dem Frühstück in der Nähe der Unterkunft ging es direkt auf den Drumbeg Loop, der dann in die Wee Mad Road mündet. Interessanterweise liegt Drumbeg an der Wee mad Road, nicht am Drumbeg loop. Jedenfalls so, wie ich die Bezeichnungen jetzt verstanden habe.

    Aber sei es drum: Wee Mad road war landschaftlich wieder eine ziemliche Wucht, aber eben sehr eng und schwer einsehbar.

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    Verkehr war mittel würde ich sagen. Nicht so viele WoMos, wie ich befürchtet hätte. Die Route führte auch immer wieder mal quasi an den Atlantik. Hier bei Clachnassie

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    Und hier in der Nähe von Drumbeg

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    Schönes Stück Straße.


    Dann ging es weiter Richtung Nordküste und die Landschaft wandelte sich. Es wurde weniger bergig und sehr torfig.

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    In Durness haben wir dann Mittagspause gemacht und festgestellt, dass schon ca 4h rum sind (mit kleineren Pinkel- und Fotostopps), wir aber erst 140km (von geplanten 354) geschafft haben. Auf dem letzten Abschnitt Richtung Durness hat der Verkehr auch nochmal kräftig angezogen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass hier oben quasi alles single Track road ist und dieser Abschnitt halt Teil der häufig Eimer-gelisteten NC500 ist und sich deshalb mehr Touris als Einheimische dort aufhalten.


    Also die Route umgeplant (um 65km abgekürzt) und weiter gefahren.

    Zu den jetzt kommenden Bildern wieder wie immer der Disclaimer, dass die schiere Mächtigkeit der Landschaft hier sich nicht einfangen lässt. Man kommt sich dort oben ganz, ganz klein vor.

    Ja also hinter Durness die Hauptstraße (single Track road) Richtung Osten genommen und wieder am quasi Atlantik vorbei gekommen

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    In tongue Dann Richtung Süden abgebogen und die Hauptstraße (single Track Road) Richtung Inverness gefahren. Dort hat Paula dann dieses unvorstellbar kitschige Foto geschossen

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    Und wir kamen noch an einem Aussichtspunkt vorbei, an dem einem die Insignifikanz des eigenen Seins wieder klar wird.

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    In jede Richtung für dutzende Kilometer im Prinzip nur eine 6m dicke (und über 10.000 Jahre gewachsene) Torfschicht, soweit das Auge reicht. Man macht sich echt keine Vorstellung. Man fährt dort eine Stunde Richtung Süden und trifft auf keine Siedlung, kein bewohntes Haus, absolut nichts.


    Ja und an der Unterkunft hat Paula noch die "Ruhe vor dem Sturm" festgehalten. Das hier ist unsere Unterkunft für heute Nacht

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    Ein Pod Haus auf einer privaten kleinen Farm mit schönem Ausblick. Wegen Ruhe vor dem Sturm: heute Nacht und morgen den ganzen Tag soll es ziemlich stürmisch und regnerisch werden. Wir werden hier daher einen ganz ruhigen Morgen machen und dann vermutlich mehr oder weniger direkte Strecke zur nächsten Unterkunft (in Dufftown) fahren. Es kann daher gut sein, dass ich morgen nix zu berichten habe. Sorry, aber so ist das auf de Insel manchmal

    Tag 8 oder "ach hier kommen die ganzen Hintergrundbilder her"


    Es ging heute von Ballachulish nach Ullapool. 382km in 6:39h Fahrzeit. Unterwegs waren wir 8,5h.

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    Zu meiner Verteidigung: da war einer, der in Kurven immer auf 30-50 km/h runter ist, auf geraden aber 100-110 gefahren ist. Um an dem vorbei zu kommen musste ich kurz mal durchladen. Also das war natürlich auf einer abgesperrten Teststrecke, versteht sich von selbst.

    Ja also eigentlich war geplant, dass wir einen kurzen Stopp am Eilean Donan castle machen. Die Straße dort hin (ist auch die Zufahrt zur isle of Skye) war zwar stellenweise ganz hübsch (am Loch Lochy, Loch Garry, Loch Ckuaine und Loch Duich entlang), aber es war so viel Verkehr, dass einem beinahe die Lust auf Urlaub vergeht. Am eilean donan setzte sich das genauso fort. Wir mussten durch Stau auf der Einfahrt kurz warten, um überhaupt auf den Parkplatz zu kommen. Haben deshalb nur eine Runde auf dem Parkplatz gedreht und das obligatorische Foto geschossen.

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    Danach sind wir direkt weiter auf den Applecross loop, in der Hoffnung, dass sich der viele Verkehr vor allem auf das Schloss und die Isle of Skye bezogen hat. Hat sich weitestgehend bewahrheitet. Am Bealach na Bà war wenig los, wobei die KI noch dabei geholfen hat, die letzten beiden Autos und das eine Straßenschild loszuwerden.

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    Dann haben wir am Applecross Inn Mittag gegessen und festgestellt, dass die erste Hälfte des Tages vor allem von langsamer Fahrt in langen Kolonnen geprägt war. Na toll.


    Aber er nützt ja nüscht, also weiter. Immerhin war der Pass ja schon relativ leer. Also weiter den Applecross loop nach Norden. Es blieb schön und schön leer.

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    Und am Ende des Loops hat mein Bruder noch seine Drohne steigen lassen. Er ist ein wenig außer Übung und ich habe exakt 0 Erfahrung damit / Ahnung davon, daher ist das Video von überschaubarem Nutzen. Aber doch eine kleine schöne Erinnerung.

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    Und dann fing der optisch spannende Teil des Tages an. Man hat dort oben viele Berge und noch mehr Gewässer und daher immer wieder einen überraschend schönen Blick in irgendein Tal rein. Zunächst vom Ende des Applecross loop ein Blick auf Loch Torridon.

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    Dann einen auf Loch Thurnaig / Loch Ewe

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    Und hier noch einer auf little Loch broom.

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    Hier habe ich noch ein Bild von einer Wolke, die sich wie eine Decke auf den Berg legt.

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    Und kurz danach hat mein Auto mit fast 60.000km den 30.000 ten Geburtstag gefeiert (Tacho wurde bei 29.737km getauscht)

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    Und wie immer werden die Bilder dem echten Eindruck nicht im Ansatz gerecht. Das sind absolut beeindruckende Anblicke, die so ein Foto nie wiedergeben kann. Und es gab heute so viele davon. Wow.


    Ansonsten habe ich heute zum ersten Mal deutlich gemerkt, dass wir in den Highlands angekommen sind. Es gibt super wenige Ortschaften und selbst die Hauptstraßen sind teilweise nur noch Single Track roads. Dadurch sammeln sich leider auch die WoMos und Deutsche in Mietwagen auf eben diesen Straßen. Aber es bleibt dabei: je kleiner die Straße, desto geringer der Fahrspaß. Aber dafür gibt es dort die schöneren Landschaften zu sehen. Und dafür sind wir ja hier.

    Ist es beim ND3 (oder ggf auch schon beim. ND2 nach MJ19) so, dass beim Fernlichthebel auf der "aus" Position der Fernlicht Assi an ist und bei der Stellung auf "an" Fernlicht dauerhaft?

    In meinem MJ19 ND2 ist nämlich bei "aus" Fernlicht aus, bei "an" der FLA an. Ich kann (außer den Hebel in der Lichthupenstellung zu halten) das Fernlicht nicht dauerhaft an machen. Bei meinem Bruder (MJ24 ND3, aber Rechtslenker für UK Markt) ist es scheinbar wie oben beschrieben (aus=FLA, an=an) und ich will wissen, ob das ein ND2 zu 3 Thema ist, oder ein UK zu EU Thema.


    Beim Rechtslenker ist die Zigarettenanzünder-Dose übrigens im Beifahrer-Fußraum, also links

    Wir waren heute auch 8,5h unterwegs. Man muss auf der Strecke sehr viel Zeit für Fotostopps einplanen. Meine Güte ist das schön hier

    Deshalb habe ich eine Alternative überlegt:

    Stena Line eine Beispiel Überfahrt am 18.08.2025 hin und eine Woche später zurück gebucht. Von Rotterdam nach Harwich. Das ganze mit Übernachtung und Bullaugen Kabine: 650€.


    Wenn ich jetzt stattdessen einen Flug nach London buche, und mir für diese Woche einen Mini Cooper S bei Sixt ausleihe komme ich auf 280€ für zwei Personen Flug und 300€ für den Mietwagen.

    Zu dem ganzen Fährthema will ich am Ende im Fazit noch etwas schreiben. Es kommt halt sehr darauf an, wo man her kommt und wo man hin will. Je länger die Fährüberfahrt, desto teurer ist sie auch. Aber je länger die Fähre fährt, desto weiter nördlich ist man meist auch schon. Harwich ist halt 4 Stunden weiter südlich, als Hull. Wenn man nach Schottland will, ist das ein halber Tag, den man dann in England noch Autobahn mehr fahren muss. Für uns jetzt (unser erster Stopp war ja Wales) wäre die sinnvoll gewesen, für den Rückweg (letzter Stopp ist York) dagegen nicht.

    Je nach Start- und Zielpunkt kann auch die Fähre oder der Zug von Calais nach Dover sinnvoll sein. Die Fähre kostet nur rund 200€ hin und zurück. Aber für uns (Startpunkt Berlin) bedeutet Calais halt ~250km mehr Strecke auf dem Festland (und ist dadurch kaum mehr an einem Tag zu schaffen) und nach Edinburgh nochmal 350km mehr auf der Insel (ggü Hull). Ggü der Fähre nach Newcastle ab Amsterdam (die allerdings nochmal teurer ist) sind es sogar 600km mehr.


    Ich habe ja nun einen Mini SE zu Hause und kenne beide Autos daher ein wenig. Der Mini ist fahrtechnisch viel näher am Superb, als am MX-5. Das wäre nicht im Ansatz vergleichbar. Wie viel Zeit man da mit Check-In Zeiten und Anfahrt zum Flughafen am Ende noch spart ist auch fraglich. Aber ja, wenn einem das konkrete Fahrzeug nicht so wichtig ist, ist das eventuell auch eine Option.