Beiträge von bwm

    Tag 15 und der letzte "Fahr"tag.

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    Gefahren sind wir heute 280km in 4:41h Fahrzeit. War ganz gut, dass wir eine kurze Tour geplant hatten. Paula hat nämlich ihre Brille in der Unterkunft vergessen und das natürlich erst bemerkt, als ich die Tür schon abgeschlossen und den Schlüssel in den Briefschlitz wieder rein gesteckt hatte. Die Vermieterin kam aber zufällig schon etwa eine halbe Stunde später, um die Wohnung wieder hübsch zu machen, sodass wir da zum Glück nicht lange warten mussten.


    Es gibt aber auch hier unten jetzt nichts atemberaubendes mehr zu sehen. Schön, aber nach den Highlands und Wales wirft es einen einfach nicht mehr um.

    Wir kamen an kitschig schottischer Landschaft vorbei

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    Natürlich komplett mit friedlichem See

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    Wir haben uns auch nochmal von den vielen Schafen und Kühen verabschiedet

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    Morgens find es leicht bewölkt an

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    Aber ab mittags war Petrus uns wohl gesonnenn.

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    Haha. Get it? Wohl geSONNEn :D

    Es waren bis zu 25 Grad und strahlender Sonnenschein. Mein Bruder hat sich tatsächlich am letzten Tag noch einen Sonnenbrand auf der Nase und (nachdem er die Uhr mal abgenommen hat) am Uhrenstreifen geholt.

    Bei der Automatentankstelle hing ein politisch wohl nicht ganz korrekter, aber lustiger, Zettel

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    Ich nehme an, "Steve" entspricht in etwa "Kevin" im deutschen


    Und dann hatten wir wohl auch die letzten Single Track roads für diesen Urlaub

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    Die sich wieder herrlich dem Horizont entgegenmäandern. Hach ist das schön hier.


    Abends sind wir beim Tierkrematorium vorbei, weil mein Bruder für seine kürzlich verstorbene Luna eigentlich noch etwas da lassen wollte. Die hatten heute aber leider zu. Dafür hat sich Ray - nach kurzer Eingewöhnung - umso mehr über seine Rückkehr gefreut.

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    Der wurde jetzt erstmal 90 Minuten am Stück gewuschelt. Er hatte 2 Wochen knuddelei nachzuholen.


    Joa und damit sind wie gesagt unsere Fahrtage rum. Morgen verbringen wir noch einen Pausentag hier, am Montag geht's für eine Nacht nach York und am Dienstag Abend fährt unsere Fähre zurück von Hull. Ob ich über einen der Tage nochmal berichte, weiß ich noch nicht. Ich schau mal, ob es etwas berichtenswertes gibt. Und, ob ich die Zeit finde. Nach der Fähre geht's am Mittwoch nämlich 700km nach Hause und am Donnerstag geht's ja dann schon wieder auf ins Erzgebirge.


    Ich will auf alle Fälle noch ein Fazit schreiben, aber das wird wie gesagt noch ein bisschen dauern. Hoffe, euch hat's bis hier hin gefallen :)


    Ach... Und falls wir uns nicht mehr sehen sollten... Guten Tag, Guten Abend und gute Nacht.

    Tag 14 mach ich gleich mit, weil es nicht viel zu berichten gibt. Wir sind spät aufgestanden und in Ruhe los, aber Paula hat heute einen Migräneanfall mit Übelkeit bekommen, daher ging es auf fast direktem Weg in die nächste Unterkunft.

    Es gab nochmal eine schöne Landschaft

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    Und ein normales Wohnhaus, das am Eingang fast wie ein kleines Schloss aussah

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    Aber nothing to write home about. Wir waren gegen 3 hier in der Wohnung. Paula geht's jetzt langsam wieder besser.


    Morgen geht's zu meinem Bruder weiter

    Calimoto gibt's heute nicht, weil wir früh aufgestanden und dann auf direktem Weg mit Google Maps nach Edinburgh rein gefahren sind.

    Wir sind in ein überaus... Interessantes Parkhaus gefahren.

    22 Spittal Lane Street. Man bekommt vorab schon Bilder zugeschickt, weil die Einfahrt nicht leicht zu finden ist. Hier mal die Street View Ansicht.

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    Da bei dem blauen Pfeil ist die Einfahrt.

    Weiter drin sieht es dann so aus

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    Da darf man dann noch eine 90 Grad Kurve fahren, um in das Tor zu kommen.


    Das dürfte eines der sichersten Parkhäuser in Edinburgh sein. Man kommt selbst fahrend kaum rein und wieder raus. Und man kommt in die Halle nicht rein. Selbst, wenn man eigentlich rein kommen sollte.

    Mein Bruder hatte am Vorabend für sich und Paula für uns noch je einen Platz gebucht. Andere Parkhäuser waren voll, dieses nicht. Mutmaßlich, weil man mit allem größer als Golf kaum rein kommt. In der Einfahrt gab es an mehreren Stellen ein buntes Potpourri aus Autolacken. Ein Forensiker hätte da seine wahre Freude dran. Sowas wie eine "DNA-Bombe" für Lackspuren.

    Bei jeder Buchung kam die Meldung, dass man das Tor per Just Park App öffnen kann oder mit dem Code direkt am Tor. Mein Bruder und ich standen mit den Autos vor der Einfahrt und ein Brite wollte wieder rein zu seinem bereits geparkten Auto. Wir hatten 3 unterschiedliche Codes. Alle 3 gingen nicht. Wir haben alle 3 die App runter geladen. Und haben alle 3 die Meldung bekommen, dass wir zu weit vom Parkhaus weg wären. Soso. Nach einer größeren Brainstorming Session kamen wir dann auf die Lösung: man muss in den Systemeinstellungen - Apps -

    Just Park - Berechtigungen den Standort für die App freigeben. Die App fragt einen nicht danach! Man muss über die Systemeinstellungen gehen. Dann lässt sich das Tor auch öffnen, wenn man daneben steht. Kannst du dir nicht ausdenken sowas.

    Naja wir waren dann kurz nach halb 11 einsatzbereit in der Stadt und auf dem Weg zum Fringe Festival.

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    Wem das nichts sagt: das Festival findet jedes Jahr parallel zum Military Tattoo statt und ist vermutlich das größte Kulturfestival der Welt. Es gibt hunderte Veranstaltungs-Venues mit 5 und mehr Veranstaltungen pro Tag. Die meisten drehen sich um Comedy, es gibt aber auch sowas wie science slam, Tanzgruppen, Straßenkünstler, Vorträge, alles mögliche. Die schiere Auswahl kann schon ziemlich überwältigend sein. Und die Stadt ist voll. Sehr voll. Das hier war bei einem einfachen Straßenkünstler gegen 11 Uhr vormittags, also weit ab von der "prime time"

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    Dadurch, dass die Venues in der ganzen Stadt verteilt sind, muss man auch auf Laufwege zwischen den Veranstaltungen achten. Bei den kostenlosen muss man sich rechtzeitig anstellen (15-30 min vorher), weil der Raum halt nur z.B. 30 Leute fasst und die hinteren dann nicht mehr rein kommen.

    Die Buchung ist zum Glück über die fringe App zentralisiert, sonst hätte man da überhaupt keine Chance. Selbst damit ist es noch tricky.

    Paula hat das aber sehr gut gemacht. Sie hat (an dieser Stelle nochmal vielen Dank :*) vorab schon Veranstaltungen fürs raus gesucht. 2 waren vorab gebucht und 2 waren kostenlos mit Anstellen mit der Bitte, am Ende eine Spende da zu lassen, wenn es einem gefallen hat. Die "Empfehlung" war 10 Pfund pro Person und Veranstaltung, was auch etwa so viel war, wie die gebuchten.

    Wir hatten insgesamt 4 Sachen, 2 mal über eine Stunde Pause dazwischen und 1 mal nur 15 Minuten zwischen Ende und Anfang, aber gut 14 Minuten Fußweg dazwischen. Es hat aber am Ende alles gepasst.

    Die Shows waren richtig gut.

    "4 teachers - for teachers" hatte 1 Lehrer und 3 (im weitesten Sinne) Lehrerinnen, die humoristisch aufbereitet von ihrem Berufsalltag berichtet haben. "apologies for my accent - I'm an alcoholic"

    Jeder davon hatte auch noch später irgendwo eine eigene Vollpreis Show, die dann zwischen 30 und 60 Minuten ging.

    "Comedy compilation" war gleich nebenan und hatte einfach 4 bunt durchgemischte Comedians in einem sehr urigen Kellerschuppen. Voll sympathisch. Auch hier hatte jeder noch eine Vollpreis Show zu einem anderen Zeitpunkt.

    "5 headliners for 10 Pounds" war eine etwas größere Show (in einer Kirche) mit 5 Comedian, die wir zwar auch alle noch nicht kannten, die aber merklich mehr Erfahrung hatten.

    Das letzte war dann "101 naughty jokes in 30 minutes" und das war ein bisschen schwieriger für uns. Viele der Witze hingen an der Doppeldeutigkeit von Wörtern oder anderen Wörtern, die ähnlich klingen. Wenn man zwar an sich gutes Englisch kann, aber eben kein Muttersprachler ist und dann noch Schwierigkeiten hat, den Schotten zu verstehen, kommen manche Witze nicht zu einem durch. Oder andere haben sich auf bestimmte Personen bezogen, die man dann kennen muss, um den Witz zu verstehen. "i bought this autobiography from Christopher reeve and asked him to sign it" und dann zeigt er eine Doppelseite mit mehreren parallelen Linien. Dazu muss man halt wissen, dass Christopher Reeve im Rollstuhl sitzt und dann halt die Punchline ist, dass er mit seinem Rollstuhl Rad drüber gefahren ist und damit unterschrieben hat.

    Im Prinzip mein Humor, weil sehr intelligent. Aber wenn man die Referenzen nicht kennt und dazu diese sprachliche Barriere hat, versteht man halt leider die Hälfte nicht.


    Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: man müsste eigentlich locker ne Woche dafür einplanen, wenn man nur Comedy schauen will. Man schaut sich dann solche Compilation Shows an und sucht sich da comedians raus, die einem gefallen und geht dann z.B. am nächsten Tag in die Headliner Show von denjenigen.

    Man könnte außerdem sicherlich ne Woche mit interessanten Science Vorträgen zubringen. Man braucht dafür halt ne Unterkunft. Und genau da liegt das große Problem nicht nur für einen selbst, sondern für das ganze Festival. Mietunterkünfte in der Zeit sind Unvorstellbar teuer. Wir hatten das Glück, bei einer Freundin meines Bruders unter zu kommen, aber das ist ja nicht der Normalfall. Der letzte Comedian hat gesagt, dass es nach 15 Jahren fringe vermutlich sein letztes Mal war, weil er sich das einfach nicht mehr leisten kann. Er hat bei seinem ersten Mal vor 15 Jahren für einen Monat Studentenunterkunft knapp 300 Pfund bezahlt. Dieses Jahr waren es für die gleiche Dauer und die gleiche Unterkunft 3.800 Pfund. Er meinte, dass er neben Verpflegung (Street food ist da auch ziemlich teuer!), Reisekosten und eben der Unterkunft noch draufzahlt, selbst, wenn man die Eintrittsgelder gegen rechnet. Und als Comedian verdient man halt nicht genug, dass man sich das leisten könnte.

    Als Gast würde man ja gern unterstützen, aber du kannst halt auch schwerlich 2*10 Pfund pro act bezahlen. Bei 5 Acts am Tag wären das ja auch schon 100 Pfund am Tag. Plus Verpflegung und die teure Unterkunft. Ich hatte mal geschaut und wir wären für eine Nacht bei ~200-300 Pfund für eine Übernachtung für 2 in einer kleinen Wohnung gelandet. Für ne Woche fringe kommt man da für 2 Personen mit Eintritt, Unterkunft, Flug und Essen schon mal auf 2000-2500 Pfund. 3.000€ für ne Woche Comedy... Weiß ich nicht.

    Deshalb meine Quintessenz: wenn ihr das mal machen wollt, dann macht es bald und plant genug Geld ein. Auch die "free" shows sind nicht wirklich free (wenn man will, dass das Festival so erhalten bleibt).


    Danach haben wir uns mit der Bekannten meines Bruders getroffen und waren beim Griechen Abendessen und sind danach gemeinsam zum Highlight des Abends: das Edinburgh Military Tattoo. Es war das 75. Jubiläum und damit in meinem Kopf (weil ich gerade das 2. Prequel der Hunger Games Reihe ausgelesen habe) das third quarter quell. Das, in dem die Revolution beginnt.

    Was für eine Show. Das wichtigste vorweg: man muss vorbuchen. Am besten mehrere Wochen im voraus. Und mit 89 Pfund pro Ticket für die Bauernränge ist es auch nicht direkt günstig, aber definitiv das Geld wert. Die Bauernränge reichen auch aus. Man sollte nicht zu weit unten sitzen - oben sieht man viel besser. Ab Reihe M würde ich empfehlen.

    Die beeindruckende Tribüne, die sich weit über den Rand des Schlosses hinaus erstreckt, kennt man ja sicher schon von Bildern

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    Die eigenen Plätze finden war sehr leicht. Es gibt bestimmt 50 Toiletten dort, was für die rund 10.000 Gäste gut hingekommen ist. Man musste nur ein paar Minuten warten.

    Der erste Applaus des Abends galt einer jungen Möwe, die kurz, nachdem das Feld von Besuchern geräumt wurde, genau mittig gelandet und dann dort rumgewatschelt ist.

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    Dann gab es eine Ansage vom Moderator, einen Fly By von einem Eurofighter und die Eröffnung durch "The Massed Pipes and Drums" der Britischen Armee. Der erste Gast war "The Orchestra of Naval Forces of the Armed forces of Ukraine". Das ist schon mal ein Statement

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    Was ich daran lustig finde: die Ukraine hatte ja zu Kriegsbeginn überhaupt keine Marine.

    Dann ging es weiter mit ein paar der größten Highlights der letzten Jahre. Das "Top Secret Drum Korps" aus der Schweiz

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    das "United States Air force Honor Guard drill team" und weitere. Gegen Ende sind alle gemeinsam aufgelaufen und haben gemeinsam gespielt und dazu auch noch ein großer Chor auf die Ränge verteilt gesungen.

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    Am Ende dann noch der alljährliche Lone Piper und eine Air Show mit 100 beleuchteten Drohnen.

    Ich hatte den ganzen Abend Pipi in den Augen. Man wird von der Gewaltigkeit dieser Show komplett überwältigt. Das lässt sich wirklich schwer in Worte fassen. Hunderte Trommeln, Bläser und Tänzer in einer beeindruckenden Choreographie, hunderte Dudelsäcke auf einmal, die gewaltige Stille und absolute und bedingungslose Präzision des Drill Team und selbst eine einzelne Flöte kann in dieser Kulisse durchdringend sein. Es haut einen echt komplett um.

    Wer das auf seiner Eimerliste hat, sollte es unbedingt bald mal machen. Und wer es nicht auf seiner Eimerliste hat, sollte es dort dringend drauf schreiben. Diese Show muss man mal live gesehen haben.

    Und Tag 13 steht an. Entschuldigt die Verspätung - gestern war ein langer Abend (waren dann ca um 1 Uhr nachts im Bett) und da war ich dann zu fertig für.

    Vorweg aber noch eine Antwort:

    Wie habt ihr eigentlich in den Highlands überlebt? Momentan ist doch wieder Hochsaison für die Highland Midge.

    Ich habe die tatsächlich gar nicht bemerkt. Insekten hat man ja überall mal ein paar und ich wurde jetzt nicht häufiger gestochen, als sonst. Dieses Jahr ist der Sommer wohl relativ trocken, vielleicht hält das die Mücken ein wenig in Schach. Mein Bruder hat sie wohl auch bemerkt (der lebt ja hier und kennt die auch), mir sind sie nicht störend aufgefallen.

    Da liegt seit 2018 irgendwo mein erster Ehering.

    Ich hab ihn nicht gesehen. Ehrlich!

    Mein SCHATZZZZZ! :D

    Und Tag 12 ist auch schon wieder vorbei. Heute war wieder herrliches Wetter. Das Auto ist nur nach der Mittagspause kurz Nass geworden, weil wir in der Waschbox waren. Sonst leicht bis Mittel bewölkt mit viel Sonne, Temperaturen zwischen 14 und 22 Grad. Geradezu perfektes Roadster Wetter.


    Gefahren sind wir heute 316km in 6:07h reiner Fahrzeit, wobei wir 2 mal wegen einer Straßensperrung Umleitungen fahren mussten.

    Es ging von Spittal of Glenshee im Cairngorms Nationalpark auf (ausgiebigen) Umwegen nach Cumbernauld bei Glasgow.

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    Es ging nach einem schnellen Müsli Frühstück morgens direkt wieder los. Wir waren nämlich zum Abendessen mit einem Quasi Kollegen von mir verabredet (ein Kanadier, der in Schottland lebt, und den ich in Macau kennengelernt habe, als er noch einen Arbeitsvertrag bei meinem Arbeitgeber in Deutschland hatte... Viel Internationaler kann so eine Bekanntschaft nicht sein :D) und mussten deshalb halbwegs pünktlich in der Unterkunft sein.

    Auf dem Weg gab es nochmal ein paar Muuuhs neben der Straße zu begutachten

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    Und einen herrlichen Blick auf eine schöne Straße in herausragender Landschaft bei perfektem Wetter

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    Und kurz danach noch ein witziges Schild gesehen. Dazu kurzer Storytelling Mode.

    Wir waren dort an einer Seestraße unterwegs. Wie hier oben üblich eine Single Track Road mit passing places, gut asphaltiert. Da haben wir an einem seiixh drauf führenden scheinbaren Feldweg einen Pinkelstopp eingelegt. Der war geschottert und ging statt direkt am Seeufer entlang ein Stück den Hügel hoch und hatte dort dann eine kleine Ausbuchtung, wie ein passing place. Das entsprechende Schild hing sogar noch dort, wurde aber schon von jemandem kreativ umdekoriert, da wir wohl auch nicht die ersten waren, die dort ihren Pinkelstopp eingelegt haben

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    Das ist ja nun genau mein Humor :D


    Dann ging es weiter und man merkt, dass wir die bergigen Highlands langsam verlassen. Wir stattdessen scheinbar im Mittleren Westen der USA angekommen.

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    Direkt passend mit geradezu grauenvollen Wohnsiedlungen im "Suburbia" Stil. Wirklich furchteinflößend.

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    Dann sind uns heute noch kurz hintereinander 2 Caterham begegnet und ich finde et witzig, dass der Fahrer sein Radio trotzdem dabei hat :D

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    Und zum Ende kamen wir noch über den auch sehr fotogenen Lecket Hill in Richtung Glasgow.

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    Abends dann wie geplant lecker essen gehen gewesen.


    Wie viel es morgen zu berichten gibt, weiß ich noch nicht. Wir fahren direkt früh morgens nach Edinburgh und gehen dort aufs Fringe Festival und abends dann noch zum Tattoo. Da bin ich schon ziemlich gespannt drauf :)

    Und ich möchte nochmal auf dieses Video hinweisen

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    - in der Regel hat E10 trotz nominal identischer ROZ eher eine höhere Klopffestigkeit als E5

    Wobei das angeblich durch Verwendung weniger Klopffesten Sprits wieder ausgeglichen wird, sodass nach der Ethanol Hinzugabe wohl doch wieder die ROZ 95 für das Gesamtgemisch gilt. Aber auch das ist Hörensagen.

    Niemand hier weiß, welches Additiv-Paket welcher Hersteller in welchen Sprit rein packt oder welche Oktanzahl welcher Sprit tatsächlich hat

    Angeblich soll es Tankstellen geben, die mehr Spritsorten als unterirdische Tanks haben, sodass E5 und Super Plus beide Super plus sein müssten, weil sie aus dem selben Tank kommen. Aber keiner hier weiß etwas davon, daher ist diese Diskussion exakt wie die über "das beste Öl" primär von Glauben an Eigenschaften oder Werbeversprechen angetrieben. Insofern wird es dafür auch kein Ergebnis geben.

    Macht es einen Unterschied, ob der Motor läuft?

    Bisher nicht drauf geachtet. Werde ich mal beobachten


    Aber ich habe direkt noch eine Frage: Ist es normal, dass man in diesem Fenster am unteren Ende der Windschutzscheibe nicht die VIN sieht?

    Ich dachte immer, das wäre der universelle Ort, an dem man bei so gut wie jedem Auto die Nummer sieht. Beim ND3 meines Bruders sieht man die dort auch.

    Windschutzscheibe ist afaik noch Original, aber Tacho wurde mal getauscht.

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