Es ist gerade mal Tag 2, der erste Tag im Land und ich bin schon wieder schockverliebt. Meine Güte, ist das schön hier. Wenn auch mit ein paar Anmerkungen. Aber fangen wir von vorne an. In alter Tradition zunächst die Calimoto Statistik.
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359km in 6:12
Von der Fähre runter zu kommen hat sich wie erwartet etwas gezogen. Gegen 0730 haben wir angelegt und Deck 3 mit abladen begonnen. Gegen 0830 sollten wir dann runter zu unserem Auto gehen und gegen 0930 waren wir durch die Passkontrolle durch und auf dem Weg. Dann sind wir erstmal schnellsten Weg gefahren, um von der recht dicht besiedelten (und landschaftlich überschaubar schönen) Ostküste weg zu kommen. Es ging zur Hardwick Hall Nähe Sheffield. Den meisten wohl eher bekannt als "Malfoy Manor"
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Dort waren wir mal wieder überrascht über die Preise, die hier für Kulturelle Einrichtungen aufgerufen werden. 24 Pfund (ca 30€) pro Person. Das war uns für "wir wollten nur mal 2 Bilder machen" etwas zu viel.
Von dort ging es dann mehr oder weniger einfach kurvige Strecke mit Calimoto bis hier hin.
Die Straßen waren in sehr wechselhaftem Zustand. Oftmals sind die Straßen nicht per se Beschädigt (haben keine Schlaglöcher und auch keine geflickten Stellen), haben aber regelrechte Verwerfungen drin. Und Calimoto hat hier eine komische Macke: etwas größer ausgebaute Straßen, auf denen man ihn gelegentlich auch mal ohne Angst vor Gegenverkehr fliegen lassen kann, sind als Orangene Hauptverbindungsachsen ausgewiesen und werden als solche unabhängig von ihrem Verlauf nicht als kurvige Strecken angesehen. Hier ein Beispiel.
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Ist ganz schön, auf der Karte aber quasi als langweilig markiert.
Die "gelben", die anderswo den Hauptanteil ausmachen, sind hier schon solche 1,5 lane roads mit stellenweise hohen Hecken oder Steinmauern am Rand, dadurch schwer einsehbar und durch die schmale Straße muss man zwingend immer in halber Sichtweite anhalten können. Ein "Flow" will da nicht so recht aufkommen. Hier ein Beispiel.
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Weiße, die man in den Alpen stellenweise durchaus als kürzere Alternative nehmen kann, sind hier zwar meist vom Asphalt her okay, aber so schmal und zugewachsen, dass man da nicht viel mehr als Schrittgeschwindigkeit fahren kann. Und wenn dann doch mal einer kommt, muss man teilweise mehrere hundert Meter bis zur nächsten Ausweichbucht zurücksetzen.
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Da fühlt sich dann der MX-5 auf einmal wie ein großes Auto an...
Da weiß ich noch nicht, wie ich das die nächsten Tage mache. Manche gelben sind echt schön, andere sind eng aber halbwegs befahrbar und wieder andere sind quasi unfahrbar eng. Und orangene sind allesamt nicht als kurvig markiert, manche davon sind aber richtig schönes "Wedelland" (vom Motorradfahren - da kann man richtig schön hin und her wedeln) und andere sind vergleichbar mit Kraftfahrstraßen bei uns. Auf der Karte auseinanderhalten kann ich die nicht ohne weiteres.
Naja und dann ist mir noch was an den Ortschaften aufgefallen. Die Dörfer hier sind wirklich malerisch kitschig schön, aber auch sehr eng und dazu noch wild zugeparkt.
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Und erstaunlich viele Briten fahren trotz der teilweise wirklich extrem schmalen Straße mit Vorliebe dicke SUV und Pick-Ups. Siehe auch hier gerade das Bild in der Ortschaft.
Aber britische Autofahrer sind soweit ich das bisher mitbekomme tendenziell eher freundlich und zuvorkommend. Man lässt einander rein und durch, drängelt und hupt nicht und macht auf der Autobahn für auffahrende Platz oder - falls das nicht geht - bremst für sie. Letzteres wäre in Deutschland geradezu undenkbar.
Ja und wir kamen heute in Newtown an. Das ist ein beschauliche kleines walisisches Städtchen Nahe der Englischen Grenze. Die Landschaft hier ist schon wieder Highlight-würdig.
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Ich bin so froh darüber, dass wir diesmal 3 Nächte hier sind. Gibt morgen und übermorgen noch Touren in der Nähe 
Echt schön hier. Auch, wenn Motorrad tendenziell besser geeignet ist. Man hat nicht so ein großes Problem auf den engen Straßen, der Zustand der Straße ist mir (auf meinem Motorrad - Reiseenduro) egaler und man sitzt nicht auf der falschen Seite. Das ist schon mal viel wert. Aber auch der MX-5 fühlt sich hier wie zu Hause und bereitet jede Menge Freude. Daher freuen wir uns auf die kommenden Tage