Beiträge von Augusto

    Mein MX-5 184 hat neu 32.000€ gekostet, inkl. 6 Jahre Garantie. Mit Nappaleder, Bose, Matrix-LED, usw. und du überlegst tatsächlich ob ein bald 7 jähriger MX-5 mit 100.000km 21.000€ wert ist? NEVER

    Kompliment! Tolles Video, sehr gut erklärt :thumbsup:

    Dann verzieh Dich doch einfach aus diesem Thread, wenn Du keine eigenen Erfahrungswerte beitragen kannst.

    Schwer von Begriff? Das sind meine Erfahrungswerte! Keine gute Erfahrung gemacht! Ausgenommen sind natürlich Sonntagsfahrer, denen kann ich diese Kompromissreifen, eingeschränkt empfehlen! Auf mein Motorrad kommt übrigens auch kein Ganzjahresreifen :thumbsup:

    Wo bleiben Deine Erfahrungswerte mit GJR auf dem MX-5? Du scheinst die Intention des Threaderstellers noch immer nicht verstanden zu haben. 🤔

    Ein guter Reifen beweist sich doch erst in Extremsituationen. Also auch mal Volllast auf der Autobahn, ne Stunde mit über 200kmh über den Asphalt. Pässe mit quitschenden Reifen über alle Kehren. Schneebedeckte Bergpässe, eisig und rutschig, überqueren. Im Hochsommer in Italien auch bei 40°C im Schatten ohne Angst vor einer Vollbremsung. Mir kommt kein Ganzjahresreifen aufs Auto. Da mache ich keine Kompromisse. Muss aber letztlich jeder für sich selbst entscheiden :thumbsup:

    Vlt nicht ganz aktuell meine Info aber mein Michelin Pilot Sport hört bei 10 Grad auf und der TS870 Winterreifen hört bei über 12 auf.

    Da liegt meiner Meinung nach aber genau der Sweetspot für GJR. Und da er laut Tests sonst ähnlich gut wie ein Winterreifen arbeitet, ist das für mich ein klarer Grund zu einem GJR im Winter.

    Unter der Maßgabe, dass ich keine verschneiten Alpenpässe abfahren. Dann doch lieber Winterreifen oder ein SUV.


    Nachdem ich jedoch weiß, dass du viel im Testbereich tätig bist, hätte ich vlt noch die Umgebungsvariablen nennen sollen 😉 aber du weißt ja was ich meine. Mit geht's da ums Prinzip. Und GJR decken einen größeren Temperaturbereich ab.

    Irrtum: Für Winterreifen ist es noch viel zu warm

    Winterreifen könnten schon bei Tageshöchsttemperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius an das Auto. „Die Reifen nehmen dadurch keinen Schaden“, sagt Ruprecht Müller vom ADAC-Technikzentrum, da die Fahrbahntemperaturen meist unter den höchsten Lufttemperaturen lägen. Winterreifen haben eine weichere Mischung als Sommerreifen. „Somit bleiben sie auch bei kälteren Temperaturen geschmeidig und haften besser auf der Fahrbahn“, erklärt Constantin Hack vom ACE. Das Mischungsverhältnis sei so gewählt, dass sie bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius gegenüber Sommerreifen ihre Vorteile ausspielen.

    Schaut euch mal die Temperaturen im Moment an: morgens unter 10 Grad und damit nicht Sommerreifen tauglich. Mittags 14-15 Grad nicht Winterreifen tauglich.

    Ich tendiere gerade ganz stark zu Ganzjahresreifen - blöderweise sind meine T870S erst ein Jahr alt…

    Einige Autofahrer halten sich beim Reifenwechsel an die 7-Grad-Grenze. Der Mythos besagt, dass Sommerreifen unter sieben Grad Celsius weniger Grip als Winterreifen aufbauen, doch das ist heutzutage nur noch bedingt richtig. „Moderne Sommerreifen können bei trockenen Bedingungen, aber durchaus auch bei Nässe noch knapp über dem Gefrierpunkt Vorteile hinsichtlich Traktion und Bremsverhalten gegenüber Winterreifen aufweisen“, so der Reifenexperte. „Möglich machen das innovative Reifenmischungen, verbesserte Profilierungen und breitere Reifen. Den entscheidenderen Einfluss auf den Reifengrip hat aber oft die witterungsbedingte Straßenbeschaffenheit, also ob schneebedeckte, reifüberzogene oder vereiste Fahrbahnverhältnisse vorherrschen. Solche Verhältnisse sind natürlich erst ab Temperaturen um den Gefrierpunkt gegeben“, erklärt Marcel Schauffler. Daher hat der Gesetzgeber die situationsbedingte Winterreifenpflicht eingeführt. Eine strikte Wechselempfehlung bei sieben Grad Celsius gibt es also nicht. Die meisten Fahrzeuge verfügen heute über einen Warnton beziehungsweise eine Warnleuchte, die bei einer Außentemperatur von drei bis vier Grad aktiv wird. Spätestens dann sollten Autofahrer auf glatte Straßen gefasst sein und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen.


    Für Wenigfahrer oder Autofahrer, die ihr Fahrzeug bei Eis und Schnee ohnehin lieber stehen lassen, können sich sogenannte Ganzjahresreifen lohnen. Diese sind zwar nur ein Kompromiss zu den auf die jeweiligen Bedingungen optimierten Winter- und Sommerreifen. Wer aber nur selten in Bergregionen unterwegs ist und von seinem Reifen keine Höchstleistungen abverlangt, der kann sich das mühselige Umrüsten der Reifen und einen zweiten Komplettsatz Bereifung durchaus sparen.


    Erklärt Fahrzeugexperte Marcel Schauffler vom TÜV Thüringen.