Beiträge von Svanniversary

    Einen passenden Gastbeitrag dazu gab es heute auch in der FAZ, leider hinter der Bezahlschranke:

    Wo die deutsche Automobilindustrie falsch abgebogen ist

    Das Geld für die Schranke scheint es mir nicht wert zu sein.


    In diesem Kontext mal die explizite Frage, was die Industrie falsch macht, wenn sie EU-Gesetze erfüllt und damit dafür sorgt, dass ihre Autos weiter zulassungsfähig sind?


    Ich kann Euch versichern, dass niemand hurra gerufen hat, als klar war, dass man so gut wie alle Steuergeräte für viel Geld nach entwickeln muss. Als Sicherheitsmaßnahme gegen Manipulation und Hacking ist das aber absolut sinnvoll und aus Sicht des Entwicklers muss leider auch so mancher Kunde vor sich selber (und unwirksamen Tuningmaßnahmen) geschützt werden. In meinem neuen Job habe ich auch im Bereich Motortuning ein wenig Einblick bekommen und da muss man schon sehr sorgfältig suchen, wenn man etwas mit Substanz bekommen möchte.

    Ich bin damit auch raus. Wünsche weiterhin viel Spass.


    „Fahrdynamik in Perfektion“, nur mal als Erinnerung. Das wird mir hier eindeutig zu esoterisch.


    Ich habe ja zum Glück keine Ahnung und daher kann ich mich an meinem völlig vertrimmten 70/40 Fahrzeug mit perfekter Balance täglich erfreuen.

    Wenn man nicht einmal das Prinzip von Balance, Wanksteifigkeiten und Federübersetzungen verstanden hat, dann erübrigt sich der Rest anscheinend komplett.


    P.S.: Die 70/40er Kombi, getoppt von der 100/40er Kombi arbeitet ja sogar so schlecht, dass sie nur von Dilettanten wie Öhlins angeboten wird, während z.B. KW mit dem V3 perfekt abgestimmte Fahrwerke anbietet.

    Weniger Rollen heißt weniger Sturz- und Spuränderung. D.h. das Rollen mit den weicheren Stabis verbessert die Performance und verschlechtert sie nicht.


    Ich kann so gut wie nichts von Deinen Beobachtungen technisch nachvollziehen, obwohl ich ein 70/40 Fahrwerk mit Serienstabis fahre.


    Wenn das Auto zu weich anspricht und dann verhärtet, liegt es sicher nicht an den Stabis, sondern an ungeeignet eingestellter Dämpfung, oder Fahrwerksgeometrie.


    Härtere Stabis nur vorne sind super. Diagonales Wankverhalten und Untersteuern, alles was man möchte …


    Es ist alles etwas komplizierter, aber ich wünsche weiterhin viel Spass beim Experimentieren. Ich wiederhole aber dennoch den Hinweise, dass hier viele Grundlagen fehlen und Du Dich bei den Gedanken wirklich mehr mit der Theorie auseinander setzen solltest.


    Einen sehr guten Startpunkt findest Du z.B. hier:

    Buchempfehlung - Fahrdynamik in Perfektion

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    Das wesentliche Stichwort ist Störkrafthebelarm. D.h. die ET38 und die Spurplatten verschlechtern so ein Verhalten deutlich.

    Breitere Reifen als die 205er sind auch nicht gut und danach spielt dann der Sturz noch eine gewisse, aber geringere Rolle.


    In meinem Setup, Serienreifen, keine Spurverbreiterung, aber viel Sturz nehme ich das nicht störend war.

    Hallo Mike,


    immerhin ist es symmetrisch und grundsätzlich, bis auf etwas zu wenig Sturz vorne, sind die Werte gut getroffen.


    Das mit den Spurrillen ist zwar ein reales Problem, aber hier nicht wirklich zielführend. Der MX-5 ist da nicht so empfindlich.


    Was Du mit dieser Einstellung bekommen haben solltest ist, eine schön steife und stabile Hinterachse und eine ordentlich eingestellte Vorderachse.

    Verschleiß o.ä. sollte kein Thema sein, wobei die Hinterreifen ab Sturzwerten von 1°30‘ und mehr immer leichten Innenschulterverschleiß haben werden, wenn man nicht nur ballert. Das hält sich aber im Rahmen und sollte aushaltbar sein.


    Generell ist die Vorderachse mit der Einstellung jetzt etwas schwächer, als geplant. D.h. das Auto wird etwas stärker untersteuern und über die Vorderräder schieben. Das kannst Du beobachten, ob Du da reinfährst und ob es Dich stört. Falls ja, kann einfach die Vorderachse noch einmal korrigiert und der Sturz erhöht werden.