Beiträge von Svanniversary

    Es ist aber eine (Ingenieurs-) Wissenschaft und einige hier erklären freiwillig und in ihrer Freizeit, was das bedeutet.


    Es steht doch jedem frei die Physik zu ignorieren und das zu machen, was er möchte. Aber man sollte dann nicht den Anspruch haben, dass es "das Richtige" ist. Irgendetwas kann man immer machen und es kommt dann garantiert irgendetwas heraus. Wenn einem das reicht ist doch alles gut und man kann alle gutgemeinten Ratschläge einfach ignorieren.


    Nur weil man es selber nicht versteht, heißt ja nicht automatisch, dass es keine technischen Grundlagen und sinnige und weniger sinnige technische Lösungen gibt. Viele hier erwecken zumindest den Eindruck, dass es auch darum geht, ein Fahrzeug mit sehr guter Fahrdynamik zu bekommen. Dann solle man vielleicht nicht einfach irgendetwas machen. Wer frei sagt "es geht mir nur um die Optik, der Rest ist mir egal" ist wenigstens ehrlich zu sich selbst (und uns).


    Den Bilstein des MX5 wird nachgesagt (und durch Messung bestätigt) , dass sie überdämpft sind im Serienzustand und sehr gut mit H&R und Eibach funktionieren.

    Kannst Du mir den Punkt bitte erklären (so dass ich es auch verstehe) und einen Tipp geben, wo ich die Messungen finde? Du sagst also hier wirklich wieder, dass die Kollegen von Bilstein und Mazda keine Ahnung von der Fahrwerksauslegung haben? Kauf lieber kein Bilstein B8.


    Also ist das Dämpfungsmaß im SL recht hoch. O.k., wie genau erfolgt dann die Ableitung, dass es mit H&R und Eibach funktioniert? Passt dann schon ungefähr, oder eher geht in die richtige Richtung?
    Mal davon abgesehen blendet das mal wieder die wichtigen Themen Federwegauslegung und Durckanschläge aus, ist also absolut nicht hinreichend.

    @Harkpabst - danke für den detaillierten Erfahrungsbericht.
    Zum Thema Theoretiker - ich kenne SL Serie und EL mit Eibach und kann mich den Erfahrungen von @Harkpabst für diese Varianten komplett anschließen.


    Bleibt die böse Frage an die selbsternanten Praktiker und Fahrdynamiker - ist Euch das beschriebene Verhalten etwa nicht aufgefallen ;-)?


    nicht auch eine Dämpfereinstellung findet, die noch guten Restkomfort ergibt.

    Bestimmt, ist dann aber in der Regel in der Kombi mit den Federn unterdämpft und stark nachteilig für Fahrdynamik und Fahrsicherheit.


    Die Dämpfkraft ist leider nicht unabhängig und frei wählbar von der Federrate, jedenfalls nicht, wenn fahrdynamisch etwas vernünftiges heraus kommen soll.


    D.h. bei dem schönen Gewindefahrwek sind die meisten Einstellungen fahrdynamisch nicht sinnvoll auswählbar.

    Also das V3 ist ja angeblich nicht für die Rennstrecke konzipiert wie hier behauptet. Aber ich lese das auch nur von der KW Seite ab. Will mich deswegen bestimmt nicht streiten. Soll jeder sehen wie er will.


    Ich werde das Fahrwerk einbauen lassen und versuchen ein Setup für mich zu finden bzw. erstmal die Standart Werte nehmen. So schwer wie das hier teilweise beschrieben wird ist das ganze nun auch wieder nicht. Außer man geht komplett ins Detail um seinen Doktor zum Thema verfassen zu können.
    Es geht hier nur um eine Verbesserung aus meiner ganz eigenen Sicht bzw. Warhnehmung.
    Das heißt ja nicht, dass ich das 100% MÖGLICHE an Performance aus dem Wagen / Fahrwerk rausquetschen muss um zehntel auf einer Rennstrecke zu gewinnen.
    Da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.

    Hat keiner behauptet, dass das V3 für die Rennstrecke konzipiert ist und KW wird das wohl kaum so ausloben. Die wissen auch, dass die Fahrwerke in erster Linie als Tieferlegung für die normale Straße gekauft werden.
    Die Vorteile einer härteren und tieferen Abstimmung liegen aber physikalisch bei ebenen und schnellen Strecken, wie sie zufällig auch auf Rennstrecken anzutreffen sind. Das Optimum für die normal schlechte Landstraße ist so ein Fahrwerk nicht.


    "So schwer wie das hier teilweise beschrieben wird ist das ganze nun auch wieder nicht."
    O.k., da scheint ja dann genug Fachwissen über Eigenfrequenzen, Dämpfungsmaße und Federwegsauslegung vorhanden zu sein.
    Oder man macht das halt mal so, frei nach Schnauze. Wie gut mag das Ergebnis sein? Immerhin klang ja vorher durch, dass die Arbeit der Fachleute von Bilstein und Mazda nicht gefällt. Dürfte also kein Problem sein, mit weniger Expertise etwas besseres hinzubekommen?
    Ich kann da nicht aus meiner Haut und glaube nicht an die mal eben hingezimmerte Wundereinstellung, die alles besser kann.


    Und als letztes noch die Frage nach Fahrerfahrung und Trainingsstand. Ist man dann spontan in der Lage so ein Fahrwerk komplett zu beurteilen, im öffentlichen Straßenverkehr? Die Autoindustrie bildet dafür Leute aus und hat abgesperrte Prüfgeländé auf denen Millionen km absolviert werden.
    Naja, wird sich schon besser anfühlen. War ja teuer und das Gefühl ist ja das wichtigste, oder?
    Hm, wäre aber schon doof, wen man dann real langsamer und unsicherer unterwgs ist,weil es doch nicht so mit dem herum gestelle geklappt hat.


    So, was wollte ich sagen? Das ganze ist schon etwas komplizierter und wenn man objektive Verbesserungen anstrebt, muss man sich entweder tiefer einarbeiten, oder gute Fachleute an der Hand haben. Oder man macht das mal wben so und lebt mit einem dazu passenden Ergebnis.


    Gibt es die Vorstellung, dass da keinerlei KnowHow drin steckt und Lieschen Müller sich mal eben das Traum-Setup bastelt? Habe gehört mein Bäcker baut jetzt auch eigene Fernseher. Soll ganz einfach sein ...

    Genau so sehe ich das auch ;-).


    Und man erlebt mal den Unterschied zwischen gefühlten Grenzen und gefühlter Fahrsicherheit und dem echten Verhalten im Grenzbereich.

    Das Video ist interessant aber für mich persönlich auch nicht mehr als das. Ich fahre hier auf welligen Landstraßen mit unterschiedlichstem Belag und nicht auf einer Rennstrecke.


    Ich will mich auch bei zügiger fahrt sicher fühlen. Das ist leider zzt. nicht der Fall weshalb ich auch schnell wieder vom Gas ging. Hoppeln dürfen Hasen auf der Wiese aber nicht mein Mixer auf der Landstraße :rolleyes:

    Hast Du hier schon ein bisschen mehr gelesen? Ich habe das Gefühl wir reden hier aneinander vorbei.


    Die Serien-Bilsteins sind die Variante mit Federweg und passender Abstimmung (Feder so weich wie möglich, Dämpfer so hart wie nötig) für schlechte Straßen, insbesondere also den normalen Alltag.
    Jede Tieferlegung und jede härter Feder begünstigt das Springen auf schlechten Straßen und reduziert damit die Radaufständskräfte.


    Das Tieferlegungs- oder Gewindefahrwerk ist, genau wie @DerTrixxer schreibt, die Variante für die topfebene Rennstrecke und genau da hat es Vorteile.


    Ich weiß nicht, ob Du mit einem Gewinde-Fahrwerk (insbesondere objektiv) das bekommst, was Du suchst und vielleicht lohnt es sich durchaus, sich noch etwas tiefer in die Materie einzuarbeiten (auch wenn das Fahrwerk schon bestellt ist).


    Ich kann Dir auf jeden Fall versichern, dass mit der Fahrsicherheit und -stabilität des Bilstein-Fahrwerks auf schlechten Landstraßen alles bestens ist, wenn man das Fahrzeug entsprechend zu bewegen weiß. Davon konnte ich mich erst letztes Wochenende wieder ausgiebig überzeugen.

    Ich find es total klasse, mir in keinem Parkhaus oder bei keinem Bordstein einen Kopf machen zu müssen. Mich dtört das einfach überhaupt nicht und passt auch zu den historischen Roadstern.


    Aber wenn man tiefer will, ist ein Gewinde-FW mit Sicherheit die beste Methode.

    Ich bin wirklich kein Freak was dieses ganze Thema angeht. Aber ich hoffe sehr ein für mich passendes Setup mit dem KW zu finden.
    Das Bilstein Fahrwerk im SL ist meiner Meinung nach schnell überfordert wenn es mal zügig arbeiten muss.

    Lasst Euch doch mal auf das Fahrwerk ein, und versucht mit und nicht gegen das Auto zu arbeiten. Ich finde das Video von dem verrückten Ami auf Laguna Seca klasse, in dem er zeigt, dass das Auto sensibel bewegt werden will, mit dem Zitat "like a butterfly landing on a leaf".


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