Da ich jeden Tag über 100 km gefahren bin, kam ein FW nicht wirklich in Frage... der RF wird wohl jetzt eins bekommen, denn auch wenn ich nicht vorhabe, in jeder Kurve wie ein Depp zu rasen, bin ich schon ab und an an dem Punkt, an dem ich eben doch zumindest denke: "jetzt fühlt es sich komisch an"... kanns nicht besser erklären, gehe aber davon aus, daß eben das mit dem B14 nicht mehr passieren wird
Ich wäre da echt vorsichtig. Das Serienfahrwerk, die richtige Einstellung und ein entsprechendes Fahrtraining sind die richtigen Schritte um sehr sicher und flott unterwegs zu sein.
Man muss lernen so ein Auto sicher und schnell zu bewegen, dann hat aber die Serie definitiv mehr Reserven.
Ich hatte noch nie ein Auto mit dem ich so ungefährlich und einfach an die Grenzen gehen konnte, wie mit dem MX-5. Und damit meine ich nicht jede Kurve im Drift zu nehmen, sondern stabil und schnell unterwegs zu sein, ohne Überraschungen zu erleben.
Das Gegenteil davon war der Cayman S, der ab Werk schon sehr scharf und hart abgestimmt ist. Das musste man (im öffentlichen Straßenverkehr) immer einen gewissen Respektabstand zum Grenzbereich wahren, weil das Auto dann brutal schnell und mitunter auch sehr überraschend reagiert hat.
Auf abgesperrter Strecke hat der natürlich einen Riesenspaß gemacht, aber im Alltag schon was für echte Profis. Der Normalfahrer kann damit nur noch von A nach B zockeln und wird nicht im entferntesten das Potential des Autos ausreizen.
Ich würde also tatsächlich als allererstes bei der eigenen Fahrerfahrung im Grenzbereich ansetzen und wenn man dann geübter ist, kann man sich auch viel besser für die richtige Fahrwerksvariante entscheiden.
So wie ich das bisher sehe, bevorzugen sehr viele der Leute hier, die richtig gut fahren können, im normalen Straßenverkehr gerade die Bilstein Serien-Variante.