Was für ein geregeltes Sperrdifferential ist das eigentlich?
Gibt's da Infos?
So wie ich mir das bisher zusammen reime ist das immer noch passiv, ungeregelt.
Was für ein geregeltes Sperrdifferential ist das eigentlich?
Gibt's da Infos?
So wie ich mir das bisher zusammen reime ist das immer noch passiv, ungeregelt.
Danke
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Für den Hersteller ist das natürlich eine Preisfrage und für 99 % der Kunden sollte das auch funktionieren.
Das es unter bestimmten Randbedingungen nicht optimal sein kann, da stimme ich auch sofort zu.
Dann würde ich den hinteren Sattel mal warten und reinigen.
Der kann das …
P.S.: Nein, Löcher sind nicht der Grund für eine höhere Verzögerung
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Alles anzeigenNur weil die Ingenieure was Konstruieren und glauben zu Wissen wie es sich zu verhalten hat. Heißt es ja nicht das es in der Praxis auch so ist. Genau aus diesem Grund gibt es Testfahrer bzw. Versuchsfahrer die rausfahren wie es wirklich ist.
Du solltest es doch eigentlich Wissen! Da bin ich schon überrascht von dir den Kommentar lesen zu müssen!
Leider werden die Versuchsfahrten immer weniger in den letzten Jahren und genau sowas kommt dabei raus. Frei nach dem Motto der Kunde Zahlt.
Theorie und Praxis, genau. Warum gibt es auch MX-5 wie meinen und mindestens noch einige andere, die ich kenne, die das Problem nicht haben?
Weil das Konzept prinzipiell funktioniert, wenn das System in Ordnung ist und der Sattel läuft.
Bei einer Einschränkung stimme ich Dir zu. Die Bremse trägt umso ungleichmäßiger, je weniger Druck anliegt, weil ich natürlich die Reibung des Sattels von der Kolbenkraft abziehen muss. Das heißt auf der Seite ohne Kolben liegt physikalisch die Kolbenkraft - die Reibkraft als effektive Kraft an.
Das ist vernachlässigbar und funktioniert sehr gut, wenn der Sattel einwandfrei läuft und hohe Bremskräfte anliegen.
Wer also sein Auto wartet und die Bremse auch kräftig bedient, hat mit einem Schwimmsattel normalerweise kein Problem und ich kenne genug ND auf die das zutrifft.
Wer das Auto schlecht wartet und immer eher zaghaft unterwegs ist, läuft ggf. in die bekannten Probleme und das sind anscheinend auch einige Fahrer.
Daher noch einmal ein gut gemeinter Tipp an alle Fahrer, egal ob Golf, Tiguan, BMW, oder MX-5, man muss die Bremse auch regelmäßig kräftiger bedienen ansonsten gibt es immer Probleme, seien es vergammelte Bremsscheiben hinten, oder ein ungleichmäßiges Tragbild bei Schwimmsätteln.
D.h. aber nicht, dass das Konzept der Schwimmsattelbremse per se kritisch ist, oder nicht funktioniert. Solche Bremsen sind Industrie-Standard, bei vielen Autos auch an Vorder- und Hinterachse.
P.S.: Ich weiß nicht wovon Du redest, denn ich kenne es nur so, dass das was entwickelt wird auch ausreichend erprobt wird, auf dem Prüfstand und der Straße. Jeder Ingenieur der selber Freigaben unterschreiben muss, wird das schon aus Selbstschutz sicherstellen.
Probleme kann es dennoch geben, egal bei welchem Hersteller, denn keine Prüfung deckt 100 % aller Anwendungsfälle ab.
P.P.S.: Ich schlage vor wir bleiben im Ton höflich und freundlich
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Dieser Druck ist aber (*) nicht so groß wie auf der Innenseite wo der Kolben direkt auf den Bremsbelag wirkt. Deswegen ist der Verschleiß Innen und Außen unterschiedlich.
(*) bei schlecht gewarteten Sätteln
Bei einem einwandfrei funktionierenden Schwimmsattel ist das nahezu vernachlässigbar, da die Bremskräfte deutlich größer sind, als die Kraft zum Verschieben des Sattels. Sonst würde man so etwas nicht bauen, wenn es per se starken einseitigen Verschleiß hervorruft.
Über das gebraucht werden, könnte man diskutieren, aber am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn es für Dich passt, ist für Dich alles gut
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Klar. Das sind die Standardargumente, warum Reifen, ESC, ABS usw. komplett unwichtig sind, weil wir ja alle vorsichtig fahren und nie in schwierige und unvorhergesehene Situationen kommen.
Die andere Sichtweise ist, dass man als Reserve einfach ein Maximum an Fahrsicherheit haben möchte, auch und gerade wenn man es nicht jeden Tag benötigt.
Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, wobei ich selber mit einem „passt scho“ und „ist doch immer gut gegangen“ nichts anfangen kann.
Die Hersteller sehen es zum Glück anders und mir als Fahrzeugentwickler blutet das Herz, wissend wieviel Herzblut und Aufwand in eine Fahrdynamik-Abstimmung fließt, nur damit der Kunde dann einen Billigreifen, oder Mischbereifung aufschnallt und feststellt, dass er das alles nicht braucht.
Nachvollziehbar beim Alltagsauto, schade bei einem so fahrdynamischen Auto wie dem MX-5. Aber wenn man es nicht merkt und es reicht, dann soll jeder sein eigenes Himmelreich haben
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Daher ist das Mischen von Reifen achsenweise weder verboten noch als gefährlich zu titulieren und nicht unüblich, insbesondere wird dies gerne im Rennsport oder auch bei Track-Fahrern vorgenommen, die Wert auf jede 1/10 Sekunde legen. Wie der Kollege es geschildert hat, kann es sehr wohl Sinn machen, auf der Antriebsachse einen anderen Reifen mit einem anderen Gripniveau zu montieren und vorne den Werksreifen belassen.
Auch Deine Aussage ist leider viel zu pauschal. Mischbereifung ist ein massiver Eingriff in die Balance und sollte zumindest sehr gut durchdacht sein.
Es kann ungefährlich sein, wenn ich weiß was ich tue und wie es sich auf die Balance auswirkt, z.B. mit dem schwächeren Reifen auf der Vorderachse, was dann NUR das Untersteuern verstärkt, aber in sich auch wieder nicht gut und ungefährlich ist.
Noch kritischer wird es aber, und da hinkt der Vergleich mit dem Rennauto, wenn ich so etwas im Alltag fahre, da die beiden Reifen, die ich fahre niemals ähnliches Verhalten unter den verschiedenen Randbedingungen haben werden.
Ein paar Beispiele:
- bei unterschiedlichem Temperaturverhalten könnte der Wagen in der Aufwärmpahse übersteuern, um dann bei warmen Reifen in starkes Untersteuern überzugehen
- das Steuerverhalten, kann je nach Temperatur und Grip, nass, trocken variieren, so dass das gleiche Auto mal unverhersehbar über- und dann wieder untersteuert
Im Rennauto kenne ich in der Regel die Randbedingungen und kann meine Reifen entsprechen wählen. Im Alltag gleicht das einem Glücksspiel, insbesondere bei unserem sensiblen Auto.
Zulässig ist das, aber nicht alles was zulässig ist, ist technisch sinnvoll und ungefährlich.
P.S.: Übrigens, nix nur Theorie. Beruflich bin ich solche Konstellationen schon sehr oft gefahren und privat fahre ich auf dem Slalom-Rennwagen Mischbereifung. Aber nur im Trockenen, denn für Nass gibt es einen zweiten Radsatz mit Gleichbereifung. Trocken ist die Mischbereifung ausgewogen, recht neutral, nass brutal und schon gefährlich untersteuernd.
Alles anzeigenHallo zusammen,
ich suche auch (zum ersten Mal) neue Sommerreifen. Gerne würde ich mich auf dein ( Svanniversary ) wissen und Tests vertrauen. Leider konnte ich bei der Menge an Beiträgen nur zwei gestartete Beiträge finden.
Einmal zum Conti Premium Contact 6 und Bridgestone Potenza Sport.
Ich finde deine Bewertung. mit Auflistung der einzelnen Punkte sehr hilfreich und toll.
Gibt es weitere dieser Tests für andere Reifen oder eine Sammlung?
Grüße
Mit dieser detaillierten Bewertung hatten wir erst recht spät angefangen.
Ich gebe Dir mal eine Orientierung:
- Bridgestone Potenza Sport: Sehr sportlich, super Grip, sehr steif, höherer Verschleiß, nicht für Track geeignet
- Goodyear Eagle F1 Asym. 6: sportlicher Allrounder für Landstraße und Track
- Continental PC6 und Michelin PS5/6: auch recht sportlich, aber generell einen Ticken komfortabler und auch weniger direkt, als die vorgenannten
Das sind zumindest die Top-Tipps, davon abgesehen, dass es natürlich noch mehr gute Reifen gibt.
Ulli 27. und 3. und 10.
Rainer 27. und ?
Sven 03.