Beiträge von Svanniversary

    Das ist technisch nachvollziehbar. Normalerweise kenne ich das aber nur im niedrigen Millimeterbereich. 15 mm ist echt eine Ansage.


    Damit ist dann auch endgültig geklärt, dass das Bilstein-Fahrwerk andere Federn, als das Standard-Fahrwerk hat und was einer der Gründe dafür ist. Mit den Serienfedern würde das Fahrzeug sonst ca. 15 mm höher stehen.

    Nee, technisch egal ist es leider nicht. Stell ihn im 6. ab und er rollt weg. Der 1. und der Rückwärtsgang bieten den größten Widerstand gegen das Wegrollen und daher lernt man (meistens), dass der erste Gang benutzt werden soll.

    ist das in jedem Fall so ?

    Was meinst Du im speziellen?


    Zum Glück kauft man Reifen in der Regel als Satz, oder mindestens paarweise und ein seriöser Händler wird immer darauf achten, dass es auch so passt. Ich kenne da aber schon Fälle, wo am Fahrzeug zwei unterschiedliche DOTs montiert wurden.


    Welche Spec Du bekommen hast, kann man ja ohne direkten Vergleich nicht einschätzen. Sprich Du merkst ja nicht ob der Reifensatz OEM BMW oder Mercedes ist, weil Du nicht weißt welcher Schwerpunkt bei der Entwicklung gesetzt wurden. Vielleicht wäre eine andere Spec dann im Nassgriff besser gewesen, oder hätte weniger Verschleiß gehabt.
    Manchmal merkt man es, weil man denselben Reifen nochmal nimmt und dann trotzdem das Gefühl hat, dass das Auto anders fährt.


    Es ist auch immer stark unterschiedlich, wie groß die Unterschiede zwischen den Specs sind. Mal sind die so, dass man das im Alltag gar nicht heraus fährt und mal so, dass es sehr deutlich ist.
    Am häufigsten bekommt man aber trotzdem die klassische Aftermarket Variante, die in der Regel sehr gute Allround-Eigenschaften hat.

    Im Prinzip hast Du recht und Anhaltspunkte sind immer gut um besser zu recherchieren.
    Aber ich stehe mehr auf Fakten :)

    Sehe ich ja auch so, aber die Fakten muss man erstmal wasserdicht haben. Gerüchte und Vermutungen mag ich nämlich nicht verbreiten und schon gar nicht als Fakten. Daher differenziere ich da, ob eine Information definitiv richtig oder nicht ganz sicher ist.

    Für Angaben aus dem Internet kann ich keine Gewähr übernehmen ;-). Da suche ich das richtige heraus, kann aber nicht absolut formulieren, dass es so ist. Wir sind doch schon sehr serviceorientiert hier, mit Fakten, die sich auch jeder problemlos selber besorgen könnte. Soll man da auch noch den absoluten Anspruch formulieren, dass es genau so richtig ist?

    Ja, so ist es. Bei Reifendirekt findest Du ja auch Reifen mit Herstellerkennung als Aftermarketprodukt. Die Limits für Reifenungleichförmigkeiten usw. sind für den Aftermarket in der Regel lascher als für die Erstausrüstung, so dass immer ein Anteil der Erstausrüstungsproduktion im Handel landet. Das kann dann reine Aftermarket Ware sein, egal ob OEM oder nicht, oder eben Restbestände aus OEM Fertigungen, die z.B. die Grenzwerte nicht geschafft haben.


    Und auch Reifen ohne Herstellerkennung können OEM-Ware sein. Es gibt also in dem Sinne keine reine Handelsware. Viele Hersteller wie z.B. VW, Opel, viele Japaner verwenden keine Kennzeichnung, so dass Du bei einem Reifen gar nicht erkennen kannst, ob er aus einer Aftermarket oder OEM Spec kommt. Gerade bei Massenware ist es üblich keine Kennzeichnung zu verwenden, weil dass die Lieferströme für Restware in den Aftermarket vereinfacht.


    Mal ganz böse gedacht, könnte es Dir bei Reifen mit verschiedenen DOTs passieren, dass Du vier verschiedene Specs am Auto spazieren fährst. Daher ist es zumindest wichtig, dass die Reifen aus einer Charge kommen (auch wenn man dann nicht wirklich weiß, was das für ein Reifen ist).


    Für mich persönlich ist das alles in allem ein sehr unschönes Vorgehen, aber wehren kann man sich dagegen als Privatmann nicht. Es kann helfen, wenn man Reifen über die OEM-Kanäle bestellt. Aber auch da ist es dem Händler meist freigestellt, wo er seine Reifen bezieht. Wenn der dann zum Höker um die Ecke geht, hast Du dasselbe Spiel.
    Die einzige Möglichkeit die man hat, ist die Reifen bei sehr schlechtem Fahrverhalten oder Vibrationen zu reklamieren und zu schauen, wie der Händler damit umgeht.

    OE Reifen und Aftermarket hatten wir hier ja beim BridgestoneS001-Thema besprochen.


    Der Pirelli-Patzer ist aber im reinen Zubehör/Händlerware Bereich so geschehen.
    Viele Online-Reifenanbieter fungieren nur noch als Vermittler zwischen in der EU sitzenden Anbietern.
    Der Kunde kann so im Vorhinein absolut nicht abschätzen, von wo der Reifen versendet wird und für welchen Markt dieser bestimmt war.
    Und wie man am ÖAMTC Bsp. sehen kann, auch im lokalen Offline-Handel ist man davor nicht sicher

    Das ist das gleiche Thema. Die OEMs haben meist sehr hohe Qualitätsanforderungen. Die Reifen, die diese nicht erfüllen, landen dann im Aftermarket, so dass dort eine Mischung aus verschiedenen Specs verkauft wird.