Beiträge von Svanniversary

    Ganz theoretisch muss er von innen ja dieselbe Abmessung haben wie der originale, sonst passt es ja mit der Dichtung nicht mehr. Also sollte wirklich der Kofferrauminhalt derselbe bleiben.

    Wieso? Die Dichtung läuft einmal außen um. Dazwischen bzw. in der Mitte ist er tiefer, was ggf. Einfluss auf das Kofferraumvolumen hat.

    Haben Spurplatten eigentlich noch einen anderen Sinn als den Wagen geil aussehen zu lassen?

    Theoretisch ist eine breite Spur vorteilhaft für die Fahrdynamik.


    Praktisch überwiegen die Nachteile, da ich das Rad aus der vorgesehenen Serienkinematik herausschiebe:
    - verschlechterter Störkrafthebelarm
    - veränderter Lenkrollradius
    - höhere Belastung für Rad- und Fahrwerkslager mit erhöhtem Verschleiss.


    Vieles davon ist an anderer Stelle hier im Forum schon erklärt worden (=> Suche).

    Leitplanken, Schilder und dergleichen werden nicht erfasst werden können, da z.B die meisten Planken auf der BAB noch irgendwelches Gestrüpp vor sich haben Zudem muss das Hindernis als fahrend erkannt werden, das kann das System sehr zuverlässig ich bin schon viel (zu viel) auf BAB gefahren und hatte nie eine Fehlinterpreation von Leitplanken und das übrigens mit 6er 2014, 3er 2015 und meinem aus 2016.
    Schilder niemals, da die Einschltgeschwindigkeit des Systems so groß ist, dass man an Schildern nicht so langsam vorbeifahren kann als dass diese als überholtes oder mitgleitendes Hindernis erkannt werden können.

    Da habe ich persönlich andere Erfahrungen gemacht, nicht mit Mazdas aber mit Fahrzeugen verschiedener anderer Hersteller (ich fahre berufsbedingt so um die 50 tkm im Jahr mit verschiedensten Fahrzeugen). Es wird definitiv nicht nur auf fahrende Autos getriggert, sondern Fehlauslösungen auf stehende Objekte sind möglich. Häufig passiert das, wenn das Fahrzeug keinen linearen Vector hat, sondern selber einen mehr oder weniger engen Radius fährt.
    Das Problem ist dann auch weniger das Primärsignal der Sensoren, sondern Reflektionen oder sogar Fremdsignale die fehlinterpretiert werden. Das können im Einzelfall sogar Sensorsignale anderer Fahrzeuge sein.

    Fahrstabilität ist gemeint, d.h. überraschendes übersteuern in Alltagsituationen.


    Wir wissen nicht wie stark sich der Heckauftrieb verschlechtert, aber so wie der Deckel geformt ist, wird er definitiv nicht besser.

    Ich find des Teil von der Optik her hammageil :thumbup: aber was ja verschiedentlich scho angesprochen ist, die Frage wie sich des auf die Fahrphysik auswirkt wenn in die Grenzbereiche gehst :huh:

    Es geht nicht (nur) um den Grenzbereich sondern allgemein um die Stabilität bei hoher Geschwindigkeit beim Lenken und Bremsen.
    Wenn das nicht passt kommt das Heck überraschend in Alltagssituationen bei hoher Geschwindigkeit.

    Sehe ich auch so, zumal Stahlcord als Festigkeitsträger in den Reifen inzwischen nicht mehr so verbreitet ist.


    Die Sensoren können auf Leitplanken, Schilder oder andere metallische Gegenstände fehlauslösen. Bis zu einem gewissen Maß ist das nach dem heutigen Stand der Technik nicht vermeidbar.
    Ich weiß nicht wie Mazda das macht, aber eventuell können die Sensoren rekalibriert werden, damit die Erkennung besser wird.


    Das mit den Reifen halte ich auch erst einmal für eine reine Ausrede.