So ist es ;-).
Man darf nie aus den Augen verlieren, dass ein Fahrwerks-Setup immer das Zusammenspiel von ungefederter Masse (also dem Gewicht der Räder und anteilig der Radführung), den Federn, Dämpfern und den Stabilisatoren ist. Das muss man als Gesamtsystem betrachten und so stimmt es der Hersteller, hier Mazda gemeinsam mit Bilstein, auch ab. Wenn ich in einen einzelnen dieser Parameter eingreife, verstimme ich dieses Setup, was ggf. eher nachteilig sein kann.
Das heißt bei Unterdämpfung, dass die Räder springen können und die ungefederten Massen Eigenbewegungen ausführen, die nicht gewünscht sind. Praktisch heißt das einfach, dass das Rad eine Eigendynamik bekommt, die zum Springen und anderen unkontrollierten Bewegungen führt, die den Straßenkontakt verschlechtern. Man spricht dann von dynamischen Radlaständerungen. D.h. z.B. wenn mein Auto 1.000 kg wiegt, das normalerweise bei ausgewogener Achslastverteilung, wie beim Mixxer, 250 kg bzw. korrekt 2.452,5 N den Reifen auf die Straße drücken was bei einem Reibwert von 1 heißt, dass er die gleiche Kraft auch in Längs- und Querrichtung übertragen kann. Die dynamische Radlaständerung durch das Springen der Räder verringert, oder erhöht diese Kraft, z.B. auf 1.500 N und plötzlich kann der gleiche Reifen in einer bestimmten Situation nur noch 2/3 der Kraft übertragen, was natürlich eher unangenehm ist, vor allen Dingen wenn es das kurvenäußere Hinterrad war ;-).
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