Beiträge von Svanniversary

    Ja, so einfach ist es mir auch nicht erschienen, es gibt aber den Effekt der unterschiedlichen Wahrnehmung. Bei Dir sah das schon gut aus. Das habe ich über meine Darbietungen auch gehört. Jedoch in meiner Eigenwahrnehmung habe ich schon gemerkt an welchen Stellen es Verbesserungsbedarf gibt. Vielleicht sind wir beide da etwas zu selbstkritisch? ;)

    Da braucht man sich nicht zu grämen. Bei den Profis sieht das immer super aus, aber man selber kann das im öffentlichen Straßenverkehr nicht üben. Und fahren im Grenzbereich ist eben doch etwas, was man lernen und üben muss und was einem nicht einfach so zufällt.


    Wir rechnen immer 6 Monate bis einer das Auto einigermaßen sicher bewegen kann und mehrere Jahre bis er vollständig alleine sichere Subjektivbeurteilungen hin bekommt. Und dazu gehört dann regelmäßiges Fahren auf abgesperrten Strecken im Grenzbereich.


    Das passt auch, jedenfalls habe ich auch Monate gebraucht, bis das in Fleisch und Blut übergegangen ist.


    Es gibt da einen total spannenden Zeitraum, wo man merkt dass man Fortschritte macht. Am Anfang fährt man in den Grenzbereich, dass Auto bricht aus und man reagiert. Irgendwann kommt die Zeit, nach der man das Auto gezielt selber in den Grenzbereich stellt und bestimmte Fahrzeugreaktionen provoziert. Danach fängt das eigentliche Fahren im Grenzbereich erst an und das ist ein langer Weg.

    Hätte ich nie gedacht, dass ich den großen Motor so viel besser finden würde. Kann das am ähnlichen Hubraum liegen, dass das vom Gefühl her ähnlich ist? Habe Hubraum nie sonderlich viel Bedeutung beigemessen, aber das ist die einzige Kennzahl, die halbwegs ähnlich zu meinem jetzigen Motor ist.

    Die Kennzahl, die Du suchst ist das Drehmoment und das ist beim Sauger auch annähernd proportional zum Hubraum. Der G131 lebt von der Drehzahl und seiner Leistung. Im unteren Drehzahlbereich hat er eher weniger Drehmoment als andere 1,5er durch das Hochdrehzahlkonzept und entsprechend geht er da auch nicht besser.


    Mein Votum und Kreuz im Kaufvertrag ging klar Richtung 2,0. Die 160 PS vertragen Auto und Fahrwerk noch super, drehen tut er auch gut und zusätzlich gibt er eine gewisse Gelassenheit in hohen Gänge oder bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn.
    Am G160 gefällt mir, dass man schaltfaul cruisen kann und das man auch mit hoher Drehzahl Spass haben kann. Beim G131 ist da mehr Schaltarbeit angesagt. Dazu kommt, dass der MX 5 bei uns auch im Alltag läuft und so ein bisschen Gelassenheit und Souveränität im morgendlichen Berufsverkehr ist auch von Vorteil.

    Das Schalten macht doch so viel Spass. Da kann man locker im 5. oder 6. Gang konstant fahren und zum Beschleunigen wird eben geschaltet.


    Teilwiese kann man mit Kleinigkeiten, wie ausrollen lassen, richtig schalten und bei Konstantfahrt immer im höchstmöglichen Gang fahren schon viel raus fahren.


    Meinen Passat bewege ich auf der gleichen Strecke zwischen 7 und 11 l/100 km, völlig problemlos.

    2 x ja und hochzufrieden wie ich heraus höre. Hast Du zufällig einen Vergleich zu H&R und Eibach?


    Mir sind Teile vom Hersteller immer am liebsten, weil man da ein gewisses Mindestprüfprogramm voraussetzen kann.

    Das mit dem Track Day sieht gut aus. Da wäre ich auch dabei (wenn ich mein Auto erstmal habe).


    Für die Level Einsteiger und Fortgeschrittene biete ich mich als Instruktor an. Ich habe bei uns auch schon den einen oder anderen Kollegen fahrdynamisch ausgebildet. Für Renn- und Profilevel passe ich, da bräuchte man eben einen "Profi".


    Die meisten Kurse haben das Problem, das erst die Standard-Manöver durchgenudelt werden und dann zu wenig Zeit bleibt, um wirklich am individuellen Fahrstil zu arbeiten.
    Ich würde dann tatsächlich versuchen, dass jeder mindestens ein normales Fahrsicherheitstraining absolviert, damit die Basics sitzen. Darauf aufbauend könnte man dann was Individuelles machen.