Beiträge von Svanniversary

    Der leichte Drehmomentvorteil des 161 macht ihn unten (bei den langsameren Geschwindigkeiten) agiler, und damit gefühlt schneller. Ok, vielleicht auch real etwas schneller, aber nicht wirklich viel.

    Definiere mal leicht. Vom G131 geschaut hat der G160 1/3 mehr Drehmoment, in Zahlen immer noch 50 Nm mehr. Das ist eine Menge. Er geht absolut besser und er braucht keine hohen Drehzahlen um das umzusetzen. In jedem Drehzahlbereich, auch oben rum, steht mehr Drehmoment zur Verfügung als beim G131. Berücksichtigt man das Gewicht ergibt sich 8,0 kg/PS gegen 6,8 kg/PS, auch das ein deutlicher Unterschied. Im Alltag ist das schon ein Vorteil, wenn man ohne ausdrehen zügig unterwegs sein möchte und generell mehr Moment zur Verfügung steht.
    Bei Rundenzeiten oder anderen Messungen ist es immer die Performance des Fahrzeugs die zählt. Da macht die Motorleistung nicht so viel aus, weil die Fahrwerke ja gleich gut sind. Aber auch da sieht man ja objektiv, dass er Vorteile hat.


    Das man auf der anderen Seite mit dem G131 gefühlt genauso viel Spass haben kann und dass man im Alltag nicht mehr braucht, stimmt mit Sicherheit genauso.
    Viele Fahrer fahren im Alltag nicht mehr als Halbgas und auch nicht mehr als halbe Nenndrehzahl. Das heißt real nutzen die ihren Motor nur zu 25-50 % aus. Wenn einer so den G160 fährt, lässt Du ihn mit einem auf Kante gefahrenen G131 locker stehen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bilsteindämpfer auch mit den Federn vom EL-Fahrwerk im G160 gut zusammenwirken würden.

    Na, sicher fährt das. Aber die eine Variante ist von Mazda und Bilstein so abgestimmt worden, die andere ist einfach zusammen gesteckt worden. Es heißt ja nicht umsonst Feder-/Dämpferabstimmung, weil es zusammen passen muss.
    Fahren wird es und trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass die komplette Variante die bessere ist.


    Es sind aber wahrscheinlich eher Nuancen im Gegensatz zu anderen Kombis, wie z.B. Eibach mit Seriendämpfern, o.ä.

    Hi Inno,


    da sind sicher zwei Aspekte. Der eine ist, dass der Reifen die Trennstoffe verliert und sich in Grenzen auch auf die Fahrwerkseinstellung (insbesondere Spur/Sturz) einläuft.
    Der andere Aspekt ist der Mensch, der sich an ein neues Fahrzeug adaptiert. Am Anfang ist alles ungewohnt und irgendwann lernt man das Auto kennen.


    Für beide Effekte zusammen kann ich mir gut 1 - 2 tkm vorstellen. Die Reifen an sich sollten spätestens nach 400 - 500 km auf einem vernünftigen Niveau sein.