Ja, so einfach ist es mir auch nicht erschienen, es gibt aber den Effekt der unterschiedlichen Wahrnehmung. Bei Dir sah das schon gut aus. Das habe ich über meine Darbietungen auch gehört. Jedoch in meiner Eigenwahrnehmung habe ich schon gemerkt an welchen Stellen es Verbesserungsbedarf gibt. Vielleicht sind wir beide da etwas zu selbstkritisch?
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Da braucht man sich nicht zu grämen. Bei den Profis sieht das immer super aus, aber man selber kann das im öffentlichen Straßenverkehr nicht üben. Und fahren im Grenzbereich ist eben doch etwas, was man lernen und üben muss und was einem nicht einfach so zufällt.
Wir rechnen immer 6 Monate bis einer das Auto einigermaßen sicher bewegen kann und mehrere Jahre bis er vollständig alleine sichere Subjektivbeurteilungen hin bekommt. Und dazu gehört dann regelmäßiges Fahren auf abgesperrten Strecken im Grenzbereich.
Das passt auch, jedenfalls habe ich auch Monate gebraucht, bis das in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Es gibt da einen total spannenden Zeitraum, wo man merkt dass man Fortschritte macht. Am Anfang fährt man in den Grenzbereich, dass Auto bricht aus und man reagiert. Irgendwann kommt die Zeit, nach der man das Auto gezielt selber in den Grenzbereich stellt und bestimmte Fahrzeugreaktionen provoziert. Danach fängt das eigentliche Fahren im Grenzbereich erst an und das ist ein langer Weg.