Beiträge von Svanniversary

    Immer noch nicht verstanden.


    Ja, so ein Rad wird alle täglichen Betriebslasten und mehr problemlos wegstecken.

    Und ja, so ein Rad kann kleine, ungünstige Einzelereignisse, wie nicht einmal ein so perfekter, vorsichtiger Fahrer wie Du sie ausschließen kannst, ungünstig aufnehmen und dann einen schleichenden Defekt erzeugen, der irgendwann, gerne auch bei hohem Tempo auf der Autobahn, zu einem schlagartigen Ausfall führen kann.


    In der Technik spricht man von Robustheit im Betrieb und diese Lösung ist nicht robust.

    Allein deshalb würde ich das für mich ausschließen.

    Dann hast Du es nicht verstanden.


    Das Material ist hochbelastbar, solange es unbeschädigt ist, und übersteht entsprechend sehr hohe Belastungen und auch (erste) Schäden.

    Wenn die Fasern aber die geringste Beschädigung aufweisen, setzt sich der Schaden ggf. fort und gefährdet die Integrität.

    Da reicht theoretisch ein Steinschlag an der falschen Stelle, oder ein Mechaniker, der beim Reifenwechsel nicht aufpasst.


    Schmiederäder sind das genaue Gegenteil. Selbst nach Verformung behalten die viel ihrer Festigkeit und sie Verhalten sich duktil, verformen sich also, ohne oder mit sehr später Rissbildung.

    Normales Aluminium und erst recht Kohlefaser bildet dagegen schnell Risse. Das ist genau das, was man bei einem hochbelasteten Fahrwerksteil nicht möchte.


    Das Argument „bisher ist es immer gut gegangen“ ist nach meiner Erfahrung das Synonym für „genau dann passiert was“.

    Niemand ist perfekt.

    Ich habe auch schon eine Rays nachgekauft, weil ich dem zu optimistischen Gegenverkehr ausweichen musste.

    Problemlos. Solange die neuwertig und unbeschädigt sind, erfüllen sie alle Voraussetzungen für eine Zulassung.


    Mit der Nutzung im Alltag beginnt dann das Risiko.

    Genau. Und bei jeder gröberen Unebenheit müsste man mal röntgen fahren, oder lebt mit dem Risiko.

    Und jede kleine Beschädigung heißt, wie Sebastian S. schreibt, dass für viel Geld eine neue Felge her muss.

    Für Track völlig unbrauchbar, da eine tickende Zeitbombe.


    Ich halte das außer für ganz besondere Spezialfälle (Rennsport) für nicht alltagstauglich.

    Das VW-Sprachrohr, ich habe schon drauf gewartet :thumbsup:

    Liest sich ja ganz schön. Über die super reibungsarmen Kolbenringe der späteren Ölsäufer-TSI-Motoren konnte man beim Springer bestimmt auch was tolles lesen, als die gerade auf den Markt geworfen wurden.

    Schön, dass VW das mittlerweile aber wohl alles im Griff zu haben scheint.

    Wenn Du Unsinn schreibst, musst Du da durch …

    Ich habe nicht mit VW angefangen.

    Man stelle sich mal so etwas wie einen VW TSI-Motor unter diesen Betriebsbedingungen vor ^^

    Ja irre, oder? Passat, bzw. Golf eHybrid und GTE, 1,4 TSI, beschichte Laufbahnen, speziell gehärtete Nockenwellen usw. Auch die Motoren laufen völlig problemlos.


    "Weil aber die Fahrzeugentwickler davon ausgehen, dass der Verbrennungsmotor mitunter über Wochen nicht genutzt wird, haben sie den 1.4 TSI der Ottomotoren-Baureihe EA211 durch gezielte Maßnahmen technisch auch für dieses Einsatzprofil konfiguriert. So wurden beispielsweise die Haupt- und Pleuellager mit einer sogenannten Polymer-Beschichtung versehen; die Kolbenringe erhielten eine Beschichtung aus speziellen Hartstoffen und die Ausführung der Lagerschalen und das Kolbenspiel wurden ebenfalls entsprechend angepasst."

    Quelle: https://www.springerprofession…er-plug-in-hybrid/6589248


    Es ist ja weder bei Start/Stopp-Fahrzeugen noch bei Hybriden so, dass da einfach Standard-Technik zum Einsatz kommt. Die Motoren, Anlasser, etc. werden speziell ausgelegt dafür ausgelegt und getestet.


    Wie ist man überrascht, wenn ein Motor lange hält? Ich hatte in meinem Leben noch keinen einzigen Motorschaden und bin auch schon Motoren bis weit über 200 tkm gefahren (VW, Audi, BMW). Überraschen würde es mich, wenn ein Motor kaputt geht. Wie gesagt, bisher musste ich das noch nicht erleben.

    Vielleicht ist es gerade für den technisch eher uninformierten eine Überraschung, dass die Technik einfach das macht, was sie soll - halten ;) ?


    P.S.: Einzelne Probleme ausgeklammert, wie Steuerketten und DSG Probleme, verkokte Injektoren, verschlissene Lagerschalen, etc. Da hat so gut wie jeder Hersteller schon Lehrgeld bezahlt, inklusive Mazda, die sich beim NC mit den Motoren auch schwer getan haben.