Beiträge von Svanniversary

    Wenn die FW-Hersteller aber die Modellpflegen nur nach den "Papierwerten" überwacht haben, kann man ihnen mW. nicht mal einen Vorwurf machen: Leergewicht G160 Exclusive Line (als hypothetisch angenommenes Auslegungsfahrzeug) 1075kg, Leergewicht G184 Selection (wie oben schon beschrieben) 1100kg lt. Papieren ist erstmal nicht so dramatisch. Doof nur, dass die Papierangabe beim G184 scheinbar völliger Quatsch ist und die Autos schnell mal 50-60kg mehr wiegen.

    Da wird leider viel zu viel auf "Papierlage" gemacht. Damit bekomme ich aber keine gute und manchmal nicht einmal eine vernünftige Auslegung hin.

    Danke MrPink . Jetzt sind wieder alle meine Vorurteile gegen Nachrüstlösungen bestätigt worden :( .

    Warum wird denn da nicht ordentlich gearbeitet?


    Bei der Laufzeit des ND hätte man als Hersteller merken müssen, dass die Auslegung nicht trägt und hätte nachbessern müssen.


    O.k., ich speichere für mich ab, dass man aktuell leider weder H&R noch Bilstein empfehlen kann.

    Sehr schade und leider auch keine Einzelerfahrung.

    Für mich kristallisiert sich langsam heraus, dass das H&R schon etwas speziell ist und in erster Linie für sehr tiefe Standhöhen geeignet ist.


    Wer etwas praxistauglicheres mit Restkomfort sucht, muss wahrscheinlich woanders schauen.

    Mit ähnlicher Auslegung würde mir das Bilstein B14 einfallen.

    Fazit bisher - läuft stabil und problemlos, auch auf längeren Touren ohne Verbindungsabbrüche. Ich bin happy.


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    Das wird wohl ein defekt an der Ladebuchse, den man reparieren lassen muss, wenn es an mehreren Säulen auftritt.


    Alternativ kenne ich das, wenn die Stecker schon leicht verschlissen sind, dass man die beim Aktivieren der Säule leicht anheben und in die Buchse drücken muss. Dann klappt es mit der Verriegelung meist. Das könnt Ihr ja mal ausprobieren.

    Das ist keine Robustheit im eigentlichen technischen Sinne sondern ein Funktions- und Festigkeitsnachweis.

    Der wird, wie o.g., problemlos zu erbringen sein.


    Auch ein betriebsfestes Produkt kann in seinen Failsafe Eigenschaften mehr oder weniger robust sein.


    Aber ich sehe schon. Da sind wir im Bereich technischer Entwicklung und Feinheiten, die hier wohl zu weit führen und nicht mehr nachvollzogen werden können. Sorry.


    Ihr macht einen Gedankenfehler, alle Prüfungen und auch DV/PV werden mit einwandfreien und nicht vorgeschädigten Produkten durchgeführt.

    Bei Faserprodukten gibt es dann später im Betrieb kein „ein wenig beschädigt“, sondern nur heile oder suspekt = defekt.

    Immer noch nicht verstanden.


    Ja, so ein Rad wird alle täglichen Betriebslasten und mehr problemlos wegstecken.

    Und ja, so ein Rad kann kleine, ungünstige Einzelereignisse, wie nicht einmal ein so perfekter, vorsichtiger Fahrer wie Du sie ausschließen kannst, ungünstig aufnehmen und dann einen schleichenden Defekt erzeugen, der irgendwann, gerne auch bei hohem Tempo auf der Autobahn, zu einem schlagartigen Ausfall führen kann.


    In der Technik spricht man von Robustheit im Betrieb und diese Lösung ist nicht robust.

    Allein deshalb würde ich das für mich ausschließen.

    Dann hast Du es nicht verstanden.


    Das Material ist hochbelastbar, solange es unbeschädigt ist, und übersteht entsprechend sehr hohe Belastungen und auch (erste) Schäden.

    Wenn die Fasern aber die geringste Beschädigung aufweisen, setzt sich der Schaden ggf. fort und gefährdet die Integrität.

    Da reicht theoretisch ein Steinschlag an der falschen Stelle, oder ein Mechaniker, der beim Reifenwechsel nicht aufpasst.


    Schmiederäder sind das genaue Gegenteil. Selbst nach Verformung behalten die viel ihrer Festigkeit und sie Verhalten sich duktil, verformen sich also, ohne oder mit sehr später Rissbildung.

    Normales Aluminium und erst recht Kohlefaser bildet dagegen schnell Risse. Das ist genau das, was man bei einem hochbelasteten Fahrwerksteil nicht möchte.


    Das Argument „bisher ist es immer gut gegangen“ ist nach meiner Erfahrung das Synonym für „genau dann passiert was“.

    Niemand ist perfekt.

    Ich habe auch schon eine Rays nachgekauft, weil ich dem zu optimistischen Gegenverkehr ausweichen musste.

    Problemlos. Solange die neuwertig und unbeschädigt sind, erfüllen sie alle Voraussetzungen für eine Zulassung.


    Mit der Nutzung im Alltag beginnt dann das Risiko.

    Genau. Und bei jeder gröberen Unebenheit müsste man mal röntgen fahren, oder lebt mit dem Risiko.

    Und jede kleine Beschädigung heißt, wie Sebastian S. schreibt, dass für viel Geld eine neue Felge her muss.

    Für Track völlig unbrauchbar, da eine tickende Zeitbombe.


    Ich halte das außer für ganz besondere Spezialfälle (Rennsport) für nicht alltagstauglich.