Beiträge von Svanniversary

    Die genaue Anzeige bekommt man zur Not aber auch mit digitalen Mitteln hin. 😉

    Beim Drehzahlmesser hat sich die Anzeige als "zu niedrig", "in Ordnung" und "zu hoch" tatsächlich noch nicht durchgesetzt.

    Gibt es ;) .

    - zu niedrig: Motor aus

    - ideal: Motor läuft

    - zu hoch: Motor knattert im Begrenzer


    Erstaunlich, dass sich der damit völlig überflüssige Drehzahlmesser so lange gehalten hat.

    Wäre bei E-Autos aber auch spannend am Stammtisch - neulich als ich mit meinem ID.3 bei 16.000 1/min. richtig Gas gegeben habe …

    Du wirst es wissen, das sind langfristige Verträge zwischen Hersteller und Lieferant. Da hängt auch bestimmt eine Stückzahl dran, damit der Preis passt.

    Genau. So ein geringes Volumen zu splitten UND das dann auch noch bestellbar zu machen und zu steuern, möchte niemand bezahlen.

    Bei VW gibt es immer mehrere Lieferanten, aber die vom Kunden auswählbar zu machen, ist wirtschaftlicher Unsinn, leider.

    Wenn es mehr Tieferlegung bietet, dann ist konzeptionell weniger Federweg in der Auslegung. Da stehe ich dann eben generell dichter am Puffer.

    Wenn dann noch eine weichere Feder dazu kommt, wird der Puffer zusätzlich öfter erreicht werden.


    Das alles ist prinzipiell erst einmal unabhängig davon, welche Standhöhe ich einstelle und liegt nur am Konzept.

    Über die Kompression der Feder (über Federteller) könnte man zusätzlich noch die Federrate beeinflussen.

    Nein, kann man nicht. Man kann den Einsetzpunkt der Feder ändern und das Verhalten gestuft/Nichtlinear machen, aber man ändert nicht die Federrate einer Schraubenfeder ohne Progression.

    Ein verbreiteter Irrglaube.

    Daher ist es sinnvoll die Federvorspannung genau nach Vorgabe einzustellen und nicht anders, damit man den maximalen Federweg mit weich einsetzender Feder hat.

    Dann verstehe ich aber nicht, wie man bei dieser Höhe und "langem" Federweg noch Freigängigkeit haben kann?

    Streiche lang, dann hast Du Deine Antwort.

    Bei Fahrwerken mit Federfusspunktverstellung ist der Federweg immer konstant. Die Tieferlegung muss entsprechend ausgelegt sein, z.B.

    - wenig Tieferlegung und Verstellweg, aber längere Federwege (Öhlins)

    - starke Tieferlegung und große Verstellwege, kürzere Federwege (Tein?)

    Für mich hört sich das auch nicht optimal an, wenn es die härteste Stellung sein soll. Was macht Ihr, wenn Ihr mal Flat-Track fahrt, oder es wirklich hart braucht?

    Fahrdynamisch brauche ich auf der Landstraße eine mittelharte, vielleicht sogar eher weiche Abstimmung. Wenn das mit dem Fahrwerk nur in der härtesten Einstellung funktioniert, dann ist da keine Luft mehr und die Dämpfer sind an sich eher zu weich.

    Das nimmt mir dann ja z.B. auch den Spielraum, um unter Verschleiß und nachlassender Dämpfung einfach noch einmal weiter zu zudrehen.


    Beim Öhlins und vielen anderen Fahrwerken heißt ganz hart, nahezu fest. Das ist dann ernst gemeint und gibt mir Spielraum in alle Richtungen, da ich für die Landstraße auch mit einem mittleren Setup perfekt unterwegs bin und dann in beide Richtungen variieren kann.


    Wenn ich mir ein Gewindefahrwerk kaufen würde, dann wäre genau so eine Auslegung Pflicht und daher würde ich aus technischer Sicht eher von diesem Fahrwerk abraten.


    Aber bitte nicht falsch verstehen. Wenn Ihr das Fahrwerk fahrt und eine für auch perfekte Einstellung gefunden habt, dann ist das ja für Euch perfekt. Wenn aber jemand vor der Wahl steht dieses oder anderes Fahrwerk zu kaufen, dann sollte er bewusst darüber nachdenken, welchen Verstellspielraum er nutzen möchte und ob das hier das richtige ist.