Beiträge von Svanniversary

    Die Markenwerkstätten haben zumindest ihre Verträge als starke Motivation auch Original-Teile zu verwenden ;) . Da hätte ich durchaus ein gewisses Grundvertrauen.


    Ansonsten ist es einfach. Man kann immer weniger bezahlen, muss aber ggf. auch bereit sein, dafür weniger zu bekommen ;) .


    Hier unterscheidet sich einfach das Geschäftsfeld zwischen „Masse und fire and forget“ und „nachhaltige Kundenbindung“. Ich habe da eine klare Meinung dazu, aber die Entscheidung muss natürlich jeder individuell treffen.

    Es gibt sicherlich Reparaturen die ich dort nicht ausführen lassen würde, aber was soll bei Markenbelägen und Scheiben z.B. von ATE schief gehen.


    Und ob ich mir was aufschwatzen lasse, liegt ja auch an einem selber.

    Was nützen Dir Markenteile, wenn es die C-Qualität ist und der Ausführende unter Zeitdruck Mist baut, oder sogar schlecht qualifiziert ist?

    Ja, es gibt auch bei Markenherstellern unterschiedliche Qualitäten und einige davon möchte ich nicht im Auto haben.


    Das mit dem Aufschwatzen mag bei Dir so sein, aber die Willenstärke und/oder technische Kompetenz hat auch nicht jeder. Da ist es ggf. einfacher eine Werkstatt zu haben, die frei von solchen Zwängen ist.

    Wenn man das durchhält, nur genau die Reparatur durchzuführen, dann kann das klappen.

    NmE basiert das Business-Modell dieser Ketten darauf, möglichst viele Reparaturen in möglichst kurzer Zeit durchzuführen. Dabei höre ich auch wieder davon, dass man ganz viele Reperaturen empfiehlt, die nicht zwingend sofort notwendig sind.

    Ceen in den Staaten gibt es keinen TÜV und da sind kleinere Umbauten wie Stabis, Federn etc. sehr beliebt. Da ist die Hürde niedrig und es bleibt günstig.

    Da bei uns das Meiste abgenommen werden muss, wird häufiger zur finalen Lösung, dem Komplettfahrwerk gegriffen.

    Das ist zumindest so eine Interpretation zu der ich immer wieder komme.

    Das habe ich gelöst in dem ich mich klar gegen andere Stabis entschieden habe.


    Stabis sind ein Mittel um bei Autos mit hohem Schwerpunkt einen Kompromiss aus Fahrkomfort und Wanken zu finden.

    Beim MX-5 habe ich weder einen hohen Schwerpunkt, noch erwarte ich einen besonders hohen Komfort.


    Statt Stabis kommt ein Gewindefahrwerk mit härteren Federn zum Einsatz, dass das Wanken genauso wirksam reduziert, den Schwerpunkt absenkt, damit gleichzeitig die Fahrdynamik verbessert und sogar leichter als das Serienfahrwerk ist.


    Wenn Du mal die Suche bemühst, dann findest Du sehr viele Artikel dazu hier im Forum, da das wirklich schon oft besprochen wurde.


    Tieferlegungsfedern und der reine Stabi-Umbau sind schlechte Kompromisse, die zwar einige Symptome im Fahrverhalten kaschieren können, aber in Summe das Fahrverhalten nicht wirklich verbessern.

    Mobile.de und Autoscout24.de sind sicher die Klassiker. Ich habe meist mit mobile.de gearbeitet und bis auf die üblichen „was letzte Preis“ Anrufe ganz gute Erfahrungen gemacht.

    Du musst mit Deinem Angebot nach meiner Erfahrung auf jeden Fall auf die erste Seite kommen. Sonst wird es meist nichts, bzw. der Preis wird sich nur schwer durchsetzen lassen.

    Ja, das ist richtig, aber den Zielkonflikt kann man auflösen.


    Normalerweise stimmst Du die Federn auf die Eigenfrequenz ab und korrigierst die Balance dann über die Stabis. Ich habe hier also zwei Elemente mit denen ich abstimme.

    Genau da würde der steifere Stabi ansetzen, der mutmaßlich beim RF verbaut wird.


    Im Zubehör, wenn ich nur die Federn anfasse, kann ich diesen Zielkonflikt nicht auflösen.

    Da nur die Dämpfer geregelt sind, hat das DCC-System keinen Einfluss auf die Standhöhe.

    Beim Kombi macht man das dann ggf. über progressive Federn oder geeignete, mehrstufige Druckanschläge, dass die Beladung berücksichtigt wird.


    Der Komfort verbessert sich physikalisch immer mit mehr Beladung:

    - gleiche Feder

    - mehr Gewicht

    => niedrigere Eigenfrequenz, höherer Komfort


    Wenn man das vermeiden möchte, z.B. um die Fahrstabilität sicher zu stellen, dann erreicht man über progressive Federn, oder die Druckanschläge, dass die Eigenfrequenz (nahezu) konstant gehalten werden kann.


    Die geregelte Dämpfung hilft hier aber auch massiv, in dem Sinne, dass der Dämpfer leer weich gefahren werden kann und dann bei Beladung entsprechend härter wird, so dass Aufbau- und Radkontrolle in Ordnung sind.