Beiträge von Svanniversary

    Ich bin jetzt irgendwie abgehängt.

    - Nicht selber machen.

    - Nicht bereit, es machen zu lassen.


    Stand das Ergebnis nichts zu machen fest und es ging nur um Bestätigung?


    Dann muss ich doch etwas Wasser in den Wein gießen. Ab Werk ist der MX-5 deutlich schlechter konserviert, als es heute Stand der Technik ist, u.a. bei den europäischen Fabrikaten.

    Ich halte das persönlich für ein Gebot der Fairness, mir selbst gegenüber, gegenüber dem Nachnutzer und gegenüber einer nachhaltigen Fahrzeugnutzung, das Auto nicht einfach der Korrosion anheim zu stellen.

    Also habe ich für überschaubares Geld (bei mir 400 €) wenigstens eine Basiskonservierung der wichtigsten Stellen machen lassen.

    Da haben wir schlicht unterschiedliche Erfahrungen gemacht, bzw. beurteilen das unterschiedlich.

    Ich bin selber auch beide Reifen längere Zeit gefahren.


    Als Randbemerkung - ein Semi wird wohl für die wenigsten eine Alternative sein, die auch mal sportlich im Alltag fahren und hin und wieder eine Runde auf der Rennstrecke.

    Bei mir ist das jedenfalls so.

    Von einem guten UUHP erwartet ich auch eine gewisse Robustheit im sportlichen Betrieb und da enttäuscht der BPS leider deutlich.

    Das ist ggf. nicht für jeden relevant, aber dennoch eine wichtige Information.

    Ich würde den BPS aufgrund seiner ansonsten tollen Sportlichkeit aber dennoch wieder kaufen.

    hohen Verschleiß kann ich dem BPS nicht unterstellen. Mein mps4 war deutlich schneller kaputt, allerdings wurde in der Mitte seines Lebens festgestellt, dass die Achsgeometrie nicht mehr passte.


    Der BPS hat im Alltag keine Nachteile gegenüber dem mps4. Wenn er warm ist packt er allerdings nochmal deutlich besser. Ist auch kalt direkter im Gefühl.

    Meiner Meinung nach ist es aber beim BPS wichtig, den Fülldruck öfter zu prüfen. Über 2,0 Bar wird er schnell ungemütlich.

    Einen Kompressor hab ich mittlerweile dauerhaft im Kofferraum.

    Wenn Du einen schmaleren Grenzbereich, ein schmaleres Temperatur- und entsprechend Druckfenster, härteren Abrollkomfort und höheren Verschleiß nicht als Nachteile siehst, verstehe ich Deinen Beitrag.


    Mit richtiger Geo hat der MPS4 bei mir deutlich weniger Verschleiß als der BPS gehabt.

    Das relativiert sich aber, wenn man nur normal im Alltag fährt.

    Je mehr man den BPS ran nimmt, desto mehr Grip baut er auf, aber entsprechend steigt auch der Verschleiß. Auf der Rennstrecke kann man dann zusehen, wie das Profil abgebaut wird.

    Wenn man berücksichtigt, welche Größen der Miata braucht, dann ist der Bridgestone Potenza Sport die erste Wahl.

    Der hier gerne gefahren Michelin Pilot Sport (ohne S) ist eine Kategorie schlechter bzw. eher ein normaler UHP Sommerreifen und kein UUHP.

    Kommt halt drauf an, wie man mit seinem Auto fahren möchte.

    Ähm, klares Jein ;) . Der Thread heißt „Sommereifen“ und was Du schreibst ist ja goldrichtig:

    Kommt halt drauf an, wie man mit seinem Auto fahren möchte.

    Der BPS ist in der Performance für einen Sommerreifen ganz vorne und er ist unkomfortabel, verschleißt schnell, ist nicht rennstreckentauglich und hat darüber hinaus einen deutlich schmaleren Grenzbereicht.

    Als UUHP ein toller Reifen, aber für eine normale Sommerreifen-Empfehlung wäre der nicht oben auf meiner List.


    Wie Du schreibst, da muss jeder sehen, wo seine Prioritäten liegen und was ihr/ihm wichtig ist.

    Passt, weniger Vorderachslast, da G131 leichter als G160. Auto steht vorne höher.

    Ist für mich für mich erst einmal logisch, auch in der Ausprägung.


    Es sind die Original-Federn aus dem G160? Es sollten die Federn aus dem G131 verbaut werden.

    Da hier ja doch einige Trackday Begeisterte sind, stelle ich das Angebot erst einmal hier ein.


    Ich räume gerade ein wenig auf und verkaufe einen Dual SkyPro XGPS160 GPS Receiver.


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    1. nein, war genauso gemeint.

    - härtere Federn vorne => mehr Untersteuern

    - härter Federn vorne => bei Kurvenfahrt weniger Einfederung, weniger Wanken => weniger Wanklenken => geringe Effekte des Wanklenkes => mehr Untersteuern


    2. ja, der vordere Stabi ist steifer als der hintere. Muss ja so sein, da ich über die Federn das Auto hecklastig abstimme (gleichmäßiges Huben) und dann über die Stabis die Balance wieder nach vorne schiebe


    3. Im OEM Bereich wird das genauso gemacht. Im Zubehörbereich sind die Abstufungen etwas grob, so dass ich das nicht für zweckmäßig halte.

    Hinten härtere Stabis als vorne, gäbe einen schönen übersteuernden Brummkreisel. Der hintere Stabi hat beim ND 3 N/mm vs. 16 N/mm vorne.


    5. Wankkopieren beschreibt den Effekt, dass das Auto eine einseitige Unebenheit überfährt und dann der ganze Aufbau mitgenommen wird und wankt. D.h. wenn Du eine schlechte Straße fährst, die links und rechts unterschiedliche Unebenheiten hat, dann wankt das Auto aufgrund dieser Anregungen hin und her und nimmt die Karosserie und den Fahrer mit. Steife Stabilisisatoren verstärken das stark.


    Die Federübersetzung geht quadratisch in die Formel ein. Beim Öhlins 70/40 ergeben sich unter Berücksichtigung der Serienstabis effektive Federraten von vo/hi 34,1/33,3 N/mm. Das ist schon extrem gut ausbalanciert.

    Bei den Federraten schaut man auch nicht primär auf die Raten selber, sondern auf die Eigenfrequenzen, die sich aus Federrate und anteiliger Masse ergeben.

    Das ist also im Hintergrund alles noch ein wenig komplizierter.

    Du kommst jetzt an einen Punkt, wo Du tiefer reinmöchtest, aber mit dem Basiswissen nicht mehr weiterkommst. Da ist jetzt lernen und recherchieren angesagt ;) .