Fahr mal wieder ein Auto aus der Zeit, dann verstehst Du das und warum das ein Unterschied ist.
Kreuzbrav bis stumpf in der Fahrdynamik mit wenig Leistung. Das war etwas anderes.
Fahr mal wieder ein Auto aus der Zeit, dann verstehst Du das und warum das ein Unterschied ist.
Kreuzbrav bis stumpf in der Fahrdynamik mit wenig Leistung. Das war etwas anderes.
Für mich hat es allerdings Tradition, dass ich mir zuerst etwas "Ernstes" zulege und mich dann durch dessen Potenzial herausgefordert fühle, mein Können entsprechend zu trainieren.
Und dann nimmst Du einen MX-5, wenn Du etwas Ernstes wolltest
?
Dann mal im Ernst, ich kenne persönlich wenig Leute, die einen MX-5 im Serientrim geschweige denn einen gut gemachten mit Sportreifen sicher und gut beherrschen.
Die Variante hat aber noch eine gehobene aber gute Beherrschbarkeit und ist ideal zum lernen.
Auf Semis nimmst Du Dir den gutmütigen Grenzbereich, bist mit wenig Aufwand viel schneller, aber entweder bist Du dann schon richtig gut, oder Du lernst es nmE auch nicht, oder nur auf die harte Tour.
Ich bilde selber fahrdynamisch aus, und eine Grundregel ist, dass das Auto für den Auszubildenden auch beherrschbar sein muss, damit er etwas lernt und auch an die Grenzen gehen kann.
Der Anfänger bekommt niemals den Porsche GT3, sondern eher den Golf GTI
.
Natürlich haben Semis dennoch ihre Berechtigung, wenn es genau um die schnelle Rundenzeit geht, oder um Haltbarkeit auf dem Track etc.
Gerade beim MX-5 nehmen sie dem Auto aber leider auch viel von seinem eigentlichen, spielerischen Charakter.
Das nicht, ium Dich umzustimmen, sondern nur fürs Forum und die allgemeine Einschätzung.
Man sollte sich einfach genau darüber klar sein, was das Ziel ist.
Sehe ich etwas differenzierter. Beim normalen UHP ist der 17“ z.B. in der Regel quersteifer und präziser, meist auch linearer.
Kommt immer darauf an, was man möchte.
Wenn es Semis sein sollen sind die 16“ aufgrund Gesamtgewicht definitiv die beste Wahl, zumal die Steifigkeiten dann über den Reifen kommen und nicht über die Dimensionen.
Das ist dann eher sogar ein Vorteil, dass der 16“ Semi etwas weniger steif ist.
Bei vielen Deiner Argumente wie Leichtigkeit, Feedback und Komfort ist der UHP ggü. dem Semi klar im Vorteil.
Den Preis muss man Zahlen, wenn Trackdays Prio. ggü. Landstraße haben.
Geht es darum? Wäre nicht mein Ziel, oder wollt Ihr wirklich professionell Rennen fahren und es geht um die letzten Zehntel? Aber ich gestehe offen, dass ich mit den meisten Aufbauten von SPS für den spaßigen Alltagsgebrauch nichts anfangen kann.
Spoiler - das was schnell ist und macht, fährt sich meist weder entspannt noch gut
.
Ich persönliche bekomme diesen Konflikt für mich nicht gelöst - diese Suche nach dem leichten und agilen Rad und gleichzeitig einem Reifen mit möglichst hohem Reibwert und schmalen Grenzbereich, der alles spielerische aus dem Auto nimmt.
Aber natürlich ist da jeder anders und wenn max. Perfomance das Ziel ist, dann ist das etwas anderes.
Man sollte sich nur immer gut überlegen, was man eigentlich erreichen möchte.
Dafür:
weniger wanken
direkter
bessere Fahrdynamik auf sehr glatten Straßen
Dagegen:
unkomfortabler
mehr untersteuern
schmalerer Grenzbereich
schlechteres Fahrverhalten auf unebenen Straßen
höhere Karosserie- und Fahrwerkbelastung
Würde ich nur machen, wenn es explizit und primär für den Track sein soll.
Verstehe ich und sehe ich genauso. Das ist extrem individuell und schwierig.
Bei VW habe ich jetzt 4 Werkstätten durch und die Größte ist erstaunlicherweise bisher die beste.
Meine kleine Mazda-Werkstatt hat sich auch schon das eine oder andere geleistet, aber unter dem Strich gibt man sich Mühe und das zählt für mich.
Das ist richtig. Auf der anderen Seite sind Ketten mit sehr niedrigen Preisen und zwielichtiger Beratung nahezu ein Garant dafür keine Qualität zu bekommen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Ich suche mir genau die Händler, die mich und mein Auto noch persönlich kennen und die möchten, dass ich wiederkomme.
Das ist aktuell ein kleiner Mazda und, auch für mich etwas erstaunlich, ein sehr großer VW-Händler.
Wobei die kleine Werkstatt nett und persönlich ist und die große einfach sehr gut und professionell gemanaged ist.
Ja, das ist Arbeit und man muss sich selber informieren. Oder man hat eine seriöse Werkstatt und kann sich darauf verlassen.
Da muss man sich überlegen, was es einem Wert ist.
P.S.: Ich vermute der Luftfahrtvergleich, mit dem hohen Regulierungsgrad ist da ein ganz schlechter Vergleich, aber da kennen sich andere besser aus Michael XXXX .
Die Markenwerkstätten haben zumindest ihre Verträge als starke Motivation auch Original-Teile zu verwenden
. Da hätte ich durchaus ein gewisses Grundvertrauen.
Ansonsten ist es einfach. Man kann immer weniger bezahlen, muss aber ggf. auch bereit sein, dafür weniger zu bekommen
.
Hier unterscheidet sich einfach das Geschäftsfeld zwischen „Masse und fire and forget“ und „nachhaltige Kundenbindung“. Ich habe da eine klare Meinung dazu, aber die Entscheidung muss natürlich jeder individuell treffen.