Beiträge von Svanniversary

    Wie immer ist das eine Frage der Auslegung.

    Da gibt es alles nass, trocken, Dehnschraube oder nicht.

    Genauso gibt es verschiedene Anzugsverfahren, wie Drehmoment, Drehwinkel, Drehmoment und Drehwinkel usw.

    Die Radschraube ist eine Verbindung, die explizit zur Wiederverschraubung ausgelegt ist, und zwar trocken und mit Drehmoment-Anzug.

    Ja, so ist es. An der Stelle ist es das kleinere Übel.

    Die Radverschraubung ist eine der ganz wenigen Verschraubungen am Fahrzeug, die viele Zyklen sieht und gleichzeitig „Laien“-tauglich sein muss, also möglichst robust. Das bekommst Du nass an der Stelle nicht sauber hin, zumal durch den Temperatureinfluss der Bremse aus nass sowieso schnell trocken wird.


    In der Produktion wird entweder zweifach verschraubt, oder der Händler zieht das erste Mal nach. Damit hast Du das Thema Erstverschraubung entschärft und bist vor Kunde im sicheren Betriebsfenster.

    Ja, Du irrst Dich komplett. Radverschraubungen sind trocken ausgelegt und sollten auch so angezogen werden.

    Eine Schmierung reduziert den Reibwert, erhöht damit die Spannkraft signifikant und erhöht gleichzeitig das Risiko von Schraubenlösern.

    Die Radverschraubung lebt gewissermaßen von der Selbsthemmung einer ungeschmierten Verbindung.

    Damit das gut funktioniert, sollten Radschrauben und Gewinde vor jeder Montage geprüft, entrostet und gereinigt werden.

    Besonders kritisch ist die Erstverschraubung und folgende, da dort noch Setzeffekte auftreten.

    Folgeverschraubungen sind unkritischer, solange noch keine Materialermüdung vorliegt.


    Woher ich das weiß? Vier Jahre Auslegung und Erprobung von Radverschraubungen bei einem OEM.