Wer jammert? Ich schildere nur ein realistisches Bild, was in der Autoindustrie aktuell los ist.
Und ja, es geht um Industrie, um Mittelstand, um Leute die viel in Ihre Qualifikation und Karriere investiert haben. Um Firmen mit hohem Innovationsgrad, hohen betriebswirtschaftlichen Risiken und manchmal auch großem Erfolg.
Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass das nichts mit dem Bäcker von nebenan, oder dem Supermarktverkäufer zu tun hat.
Wenn Du das nicht einordnen kannst, dann zeigt das wie geschrieben nur, dass Du keinen Einblick in diese oder andere vergleichbare Branchen hast.
Sozialneid, oder die allgemeine Sozialdebatte sind andere Themen. Mein Klempner, Arzt, Rechtsanwalt und selbst der Besitzer des benachbarten Autohauses verdienen alle mehr als ich. Aber das empfinde ich auch nicht als ungerecht, wenn ich sehe was die für eine Qualifizierung und für einen Arbeitseinsatz zeigen.
Und viele, viele verdienen weniger, was ich in der Tat in vielen Fällen auch als ungerecht empfinde.
Lass doch bitte einfach diese Klischees sein und schau Dir das mal differenziert an. Nimm meine Aussagen so wie sie sind.
Der Autoindustrie geht es nicht gut, sogar gar nicht gut.
Das noch gut verdient wird, im industriellen Maßstab, aber eben auch schon weniger als früher, und das die Zukunft damit im Moment nicht so rosig aussieht, sind Fakten.
Ganz egal ob man das fair oder gerecht, schön oder sonst wie findet.
Und das hat mal überhaupt nichts mit Loyalität, Sozialromantik, oder sonst etwas zu tun, was Du da hinein interpretierst.
Nimm es ganz einfach als Insiderbericht.
Es geht immer jemandem der besser oder schlechter verdient und das Gras auf der Nachbarweide ist immer grüner. Wenn man den Gedanken verfolgt, dann kann man nur sehr unglücklich werden.