Nein, Du verstehst da etwas grundsätzlich falsch. Durch die Vorspannung änderst Du nur den Startpunkt der Federkennlinie, also die Grundkraft, aber Du änderst nichts an der Federsteifigkeit (Steigung der Federkennlinie).
Öhlins gibt genau an, wie das Fahrwerk einzustellen ist, nämlich ca. 2 bzw. 5 mm Vorspannung, nicht mehr und nicht weniger. Das dient lediglich dazu, dass die Feder sauber fixiert ist und auch nicht herausfallen kann.
Mit mehr Federvorspannung bleibt die Härte der Feder gleich, aber man verschenkt Federweg und der Einsatzpunkt erfolgt bei höherer Kraft, so dass Schläge und Radlastschwankungen größer werden, wenn ein Rad (nahezu) abhebt. Also nur Nachteile ohne Vorteile.
Bitte die Idee, die Federvorspannung zu verändern, gleich wieder aus dem Kopf streichen. Die Feder wird dadurch nicht härter oder weicher.
0,5 bar mehr Luftdruck ist genauso eine schlechte Idee. Dadurch verliert der Reifen die Möglichkeit zu Arbeiten und der Grip leidet.