Beiträge von Svanniversary

    Schimmi , Dein Einwand ist ein schönes Beispiel für das, was man in der Psychologie als Whataboutism bezeichnet.


    Man diskutiert ein Thema und schon kommt der Einwand „and whats about“, also „und was ist mit“ bezogen auf ein Thema, dass mit dem ursprünglichen Thema überhaupt nichts zu tun hat.


    Die politisch korrekte Antwort darauf lautet:

    In Gruppen zu rasen ist auch nicht o.k.

    Und das ändert überhaupt nichts am Kern dieser Diskussion.

    Ja, dann sind wir also wieder an dem Punkt, das Du, und nur Du es verstanden hast, während die Mazda Ingenieure Ihr Geld nicht wert sind (genau wie Politiker, Unfallforscher, usw.).

    Das ist mir zu einfach und da gehe ich nicht mit.

    Nimm zumindest zur Kenntnis, dass Du als Laie Dich zwar aufregen kannst, aber nicht zwingend in der Lage bist, diese Zusammenhänge richtig zu interpretieren.


    Über Unfallprävention und die entsprechende Gesetzgebung kann man trefflich streiten, aber der Grundgedanke ist eben genau der

    Statistik ist in Sachen Crash auch nicht zielführend, denn dabei geht es klar um den Schutz des Individuums und der wird dabei höher bewertet, als monetäre Interessen.

    und nicht der

    Genau das stimmt doch eben nicht.

    Natürlich muss Aufwand und Nutzen grundsätzlich im Verhältnis stehen.

    Nein, muss es nicht. Hier geht es um „legal“, also Gesetzes- und Zulassungskonformität. Da ist genau nicht das Maß, ob es günstig, oder verhältnismäßig ist, sondern nur ob es KONFORM ist.

    Kann man doof finden, ist aber so ;) .


    Wenn man dann noch versteht, wie Regulierungen entstehen und dass diese immer kontrovers diskutiert und auch dem Praxistest unterzogen werden, dann muss man zumindest zugestehen, dass diese Maßnahmen eine GEWISSE Nützlichkeit haben.

    Ob Du das angemessen findest, ist dabei aber kein Kriterium.


    Damit Du mich richtig verstehst - es ist Dein gutes Recht, dass alles doof zu finden und den Nutzen für Dich in Frage zu stellen.

    Aber das ändert nichts an der Notwendigkeit solcher Maßnahmen und anderen Randbedingungen, wie dem Schutz des Individuums und regulatorischen Maßnahmen dafür.

    Und natürlich haben sie den DQ nicht jetzt erst für sich entdeckt.

    Bereits der Cayenne 1 hatte 2002 eine DQ-Vorderachse (da war ich selber noch im Kooperationsprojekt Colorado von PAG/VW unterwegs) und das war damit nmK die erste Groß-Serienapplikation des DQ bei dieser Marke. Bei den Renn-Prototypen war er natürlich auch davor schon im Einsatz.


    @Duke , ja aktuell nur in den absoluten Sportkrachern umgesetzt RS/RSR/GTx. Die normale Variante setzt weiter auf McPherson. Ich teile Deine Einschätzung, dass die Achse für die Straßenversionen (mehr als) gut genug ist und das Package, also die Vorderwagenkonstruktion und der Kofferraum, da ausschlaggebend ist.

    Meins hat sich überhaupt nicht gesetzt. Wir haben das aber auch vor der Einstellung gut durchgewalkt, sind eine Runde gefahren und haben danach den Rest gemacht.

    Das ganz im Gegensatz zum KW, dass sich bei mir recht stark gesetzt hatte.


    Wenn es sich so schnell setzt ist das kein Setzen im eigentlichen Sinne, sondern nur die Einnahme der richtigen Standhöhe nach dem Einbau, wenn das Auto mal richtig durchfedert und arbeitet.

    Fällt Dir schon selber auf, oder? Fokus Amerika FMVSS (angeschnallt und nicht angeschnallt) - Insassenschutz. Die EU ist da weiter in Sachen Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und da ändern auch ein paar Sidemarker nichts ;) .


    Statistik ist in Sachen Crash auch nicht zielführend, denn dabei geht es klar um den Schutz des Individuums und der wird dabei höher bewertet, als monetäre Interessen.

    (Oder anders - es geht um jeden Toten, oder Schwerverletzten, der vermieden wird und das wird man ggf. in keiner Statistik bezogen auf 80 Millionen Einwohner wiederfinden.)


    Und die technisch schlechte Umsetzung kannst Du beurteilen? Da wäre ich an Details interessiert. Inwieweit ist das System nicht geeignet, den Fußgängerschutz zu erhöhen (Primärziel)?