Beiträge von Svanniversary

    Der Golf-R ist sicher ein fast perfekter, wirklich sehr schneller und dabei sogar noch praktischer Kompaktwagen der sich sicherlich auch ganz hervorragend fahren läßt.

    Aber so ein Fahrzeug löst bei mir halt gar keine Emotionen aus. Darum würde ich mir sowas auch niemals kaufen.

    Danke, dass Du meinen Kanal schaust ;) .


    Emotionen hat der R-Golf auf der NOS bei mir reichlich ausgelöst, auch wenn ich die 8 Minuten nicht geknackt habe ;) . Da wird es dann auch sehr anspruchsvoll.

    Wo ich Dir zustimme ist, dass diese Autos für den Alltag schon viel zu viel können und dann je nach Vorlieben auch langweilig sein können.

    Mit so einem Auto, oder eben auch einem Porsche Boxster schaffst Du im normalen Straßenverkehr jede Kurve und rollst da entspannt durch.

    Das ist bei mir auch genau der Grund, warum ich nicht so etwas, sondern einen MX-5 zum Spaß fahre.

    Für Alltag und Autobahn finde ich dagegen die R-Modelle (und ähnliche Fahrzeuge) genial und fahre aktuell auch gerade einen T-Roc R.

    Ja, klar. So ist das ;) .

    Auch damals gab es natürlich anspruchsvolle Fahrzeuge, aber das normale Alltagsauto wiederum war fahrdynamisch schon sehr gutmütig.


    In Summe ist ein modernes Auto einfach viel anspruchsvoller zu fahren, da es viel mehr fahrdynamisches Potential hat.

    Und da ist es schon ganz gut, dass die modernen Regelsysteme an Bord sind.


    Man nehme einen ND und einen Nass- oder Eiskurs, schalte das ESC aus und jeder wird sofort verstehen, was ich meine ;) .


    Das sich die Fahrzeugauslegung und Fahrdynamik in den letzten 20 Jahren deutlich verändert hat, kann man in aktuellen technischen Publikationen einwandfrei nachvollziehen, genauso wie man es an den aktuellen Rundenzeiten der Fahrzeuge sieht.

    Ein aktueller R-Golf räubert auf der Nordschleife da, wo früher Supersportwagen unterwegs waren, unter 8 s.

    Nein, der ist vieles aber ganz ganz sicher kein gutmütiges Fahrzeug im eigentlichen fahrdynamischen Sinn, insbesondere im Vergleich zu BMW, Mercedes, Audi, etc.


    Das Empfinden ist ja immer individuell. Ich empfinde die Unterschiede als sehr dramatisch, aber ich habe da ganz sicher andere Maßstäbe ;) .

    Für mich hat es allerdings Tradition, dass ich mir zuerst etwas "Ernstes" zulege und mich dann durch dessen Potenzial herausgefordert fühle, mein Können entsprechend zu trainieren.

    Und dann nimmst Du einen MX-5, wenn Du etwas Ernstes wolltest ;) ?


    Dann mal im Ernst, ich kenne persönlich wenig Leute, die einen MX-5 im Serientrim geschweige denn einen gut gemachten mit Sportreifen sicher und gut beherrschen.

    Die Variante hat aber noch eine gehobene aber gute Beherrschbarkeit und ist ideal zum lernen.


    Auf Semis nimmst Du Dir den gutmütigen Grenzbereich, bist mit wenig Aufwand viel schneller, aber entweder bist Du dann schon richtig gut, oder Du lernst es nmE auch nicht, oder nur auf die harte Tour.

    Ich bilde selber fahrdynamisch aus, und eine Grundregel ist, dass das Auto für den Auszubildenden auch beherrschbar sein muss, damit er etwas lernt und auch an die Grenzen gehen kann.

    Der Anfänger bekommt niemals den Porsche GT3, sondern eher den Golf GTI ;) .


    Natürlich haben Semis dennoch ihre Berechtigung, wenn es genau um die schnelle Rundenzeit geht, oder um Haltbarkeit auf dem Track etc.

    Gerade beim MX-5 nehmen sie dem Auto aber leider auch viel von seinem eigentlichen, spielerischen Charakter.


    Das nicht, ium Dich umzustimmen, sondern nur fürs Forum und die allgemeine Einschätzung.

    Man sollte sich einfach genau darüber klar sein, was das Ziel ist.

    Sehe ich etwas differenzierter. Beim normalen UHP ist der 17“ z.B. in der Regel quersteifer und präziser, meist auch linearer.

    Kommt immer darauf an, was man möchte.


    Wenn es Semis sein sollen sind die 16“ aufgrund Gesamtgewicht definitiv die beste Wahl, zumal die Steifigkeiten dann über den Reifen kommen und nicht über die Dimensionen.

    Das ist dann eher sogar ein Vorteil, dass der 16“ Semi etwas weniger steif ist.


    Bei vielen Deiner Argumente wie Leichtigkeit, Feedback und Komfort ist der UHP ggü. dem Semi klar im Vorteil.

    Den Preis muss man Zahlen, wenn Trackdays Prio. ggü. Landstraße haben.

    Geht es darum? Wäre nicht mein Ziel, oder wollt Ihr wirklich professionell Rennen fahren und es geht um die letzten Zehntel? Aber ich gestehe offen, dass ich mit den meisten Aufbauten von SPS für den spaßigen Alltagsgebrauch nichts anfangen kann.

    Spoiler - das was schnell ist und macht, fährt sich meist weder entspannt noch gut ;) .


    Ich persönliche bekomme diesen Konflikt für mich nicht gelöst - diese Suche nach dem leichten und agilen Rad und gleichzeitig einem Reifen mit möglichst hohem Reibwert und schmalen Grenzbereich, der alles spielerische aus dem Auto nimmt.

    Aber natürlich ist da jeder anders und wenn max. Perfomance das Ziel ist, dann ist das etwas anderes.


    Man sollte sich nur immer gut überlegen, was man eigentlich erreichen möchte.