Beiträge von Svanniversary

    Da geht es um Kompatibilität und Zuverlässigkeit und z.T. auch darum, was überhaupt geht.

    Ich habe selber nach drei Billigteilen dann einen OBDLink geholt.


    Wenn Du Zeit und Langeweile hast, kannst Du natürlich die günstigen durchprobieren und hoffen, dass genau das was Du brauchst funktioniert.

    Danke für Dein Feedback Lord_Vader und super, dass das für Dich auch so gut funktioniert ;) .

    Was die Dämpfer-Einstellung 13/14 betrifft, bin ich noch etwas unschlüssig. :/

    Einerseits finde ich, dass das Dämpfungsverhalten sehr harmonisch wirkt & auf der Vorderachse gefällt mir das in allen Teilbereichen grade sehr gut.

    Bei den 14 Klicks für die Hinterachse hatte ich stellenweise das subjektive Gefühl, das könnte ggf. etwas zu weich sein in eng gefahrenen Kurven oder Kehren.

    Vielleicht täuscht mich da aber auch der erste Eindruck.

    Woran genau machst Du das fest, bzw. was genau ist Dein Fahreindruck?

    Der eine Klick mehr an der HA resultiert daher, dass das Fahrwerk ansonsten anfängt zu nicken und die Hinterachse im Verhältnis zu steif ist, ggf. stößt und auch Traktion verliert.

    Wenn Du mal Deinen Fahreindruck beschreibst, können wir das vielleicht weiter eingrenzen.

    Mit einem normalen OBD-Stecker machst Du keine Steueräte kaputt. Das ist im Auto abgesichert.

    Kaputt spielen, mit falschen Einstellungen, geht aber.


    Wenn Du etwas wirklich gutes kaufen willst, dann schau mal nach den OBDLink Produkten.

    Heisst, hohe Federraten verbessern die Traktion ? :/

    Nein, leider das Gegenteil.


    Da ich aber mit höheren Federraten weniger dynamische Änderungen in Spur und Sturz durch weniger Wanklenken bekomme, muss ich dennoch höhere Werte fahren, um das auszugleichen.

    Auf hohem Reibwert und mit sehr griffigen Reifen bietet das Vorteile. Bei nassen Straßen wird es nur schlechter.

    Genauso macht es mit weicheren Fahrwerken und weniger griffigen Reifen auch Sinn moderatere Werte zu fahren.

    Hohen Sturz brauche ich z.B. um hohe Seitenkräfte aufzunehmen, die den Sturz dann dynamisch reduzieren. Wenn diese Seitenkräfte nicht da sind, dann hat der hohe Sturz aber nur Nachteile.


    Da sind sie wieder die Zielkompromisse ;) .

    Werte passen und die Höhe hört sich vernünftig an. Damit kann man sehr gut starten.

    Klar, Mr. Pink , bei 30‘ Unterschied merke ich das auch. Und deshalb auch 2° und nicht 1°30‘ hinten. 2°10‘ zu 2°00‘ ist aber eher subtil, aber für den Reifenverschleiß absolut signifikant. Darum ging es mir.


    Traktion heißt auch Stabilität beim Gasgeben in der Kurve und Reserven im Kammschen Kreis. Geradeaus auf trockener Straße kann man das Moment so gut wie immer absetzen, in der Kurve und insbesondere im Nassen sieht es dann anders aus.

    NmE hat der MX-5 an sich keine besonders gute Traktion und daher würde ich die für die normale Anwendungen und den Alltag nicht über Gebühr mit hohen Sturzwerten weiter verschlechtern.


    Das Thema Bremsweg wirst Du subjektiv nicht herausfahren, aber objektiv kommen da schnell ein halber oder ganzer Meter mehr heraus. Das sind auch Reserven, die man sich nimmt.


    Alles mit Fokus Straßensetup mit Straßenreifen und eher moderaten Federraten. Mit hohen Federraten, UUHPS, Semis und ggf. für den Track etc. sieht das alles schon wieder anders aus.

    Prinzipiell geht das in die richtige Richtung, aber ich weiß nicht, ob so hohe Sturzwerte bei dem Profil sinnvoll bzw. erforderlich sind.

    Man verschlechtert Traktion, Bremsweg und Verschleiß, bei eher überschaubaren Vorteilen in der Querdynamik.

    Ich würde an der Hinterachse nicht über 2° gehen und vorne je nach Vorliebe dann 20-40‘ weniger fahren. Ich bin sicher kein Langsamfahrer und habe eine sehr gute Fahrzeugbeherrschung und fühle mich mit 30‘ Spurdifferenz edit: Sturzdifferenz sehr wohl, weil das ein robustes, stabiles, aber immer noch sehr agiles Auto ergibt.