Beiträge von Svanniversary

    Verstehe ich und sehe ich genauso. Das ist extrem individuell und schwierig.

    Bei VW habe ich jetzt 4 Werkstätten durch und die Größte ist erstaunlicherweise bisher die beste.

    Meine kleine Mazda-Werkstatt hat sich auch schon das eine oder andere geleistet, aber unter dem Strich gibt man sich Mühe und das zählt für mich.

    Ich suche mir genau die Händler, die mich und mein Auto noch persönlich kennen und die möchten, dass ich wiederkomme.

    Das ist aktuell ein kleiner Mazda und, auch für mich etwas erstaunlich, ein sehr großer VW-Händler.

    Wobei die kleine Werkstatt nett und persönlich ist und die große einfach sehr gut und professionell gemanaged ist.

    Ja, das ist Arbeit und man muss sich selber informieren. Oder man hat eine seriöse Werkstatt und kann sich darauf verlassen.

    Da muss man sich überlegen, was es einem Wert ist.


    P.S.: Ich vermute der Luftfahrtvergleich, mit dem hohen Regulierungsgrad ist da ein ganz schlechter Vergleich, aber da kennen sich andere besser aus Michael XXXX .

    Die Markenwerkstätten haben zumindest ihre Verträge als starke Motivation auch Original-Teile zu verwenden ;) . Da hätte ich durchaus ein gewisses Grundvertrauen.


    Ansonsten ist es einfach. Man kann immer weniger bezahlen, muss aber ggf. auch bereit sein, dafür weniger zu bekommen ;) .


    Hier unterscheidet sich einfach das Geschäftsfeld zwischen „Masse und fire and forget“ und „nachhaltige Kundenbindung“. Ich habe da eine klare Meinung dazu, aber die Entscheidung muss natürlich jeder individuell treffen.

    Es gibt sicherlich Reparaturen die ich dort nicht ausführen lassen würde, aber was soll bei Markenbelägen und Scheiben z.B. von ATE schief gehen.


    Und ob ich mir was aufschwatzen lasse, liegt ja auch an einem selber.

    Was nützen Dir Markenteile, wenn es die C-Qualität ist und der Ausführende unter Zeitdruck Mist baut, oder sogar schlecht qualifiziert ist?

    Ja, es gibt auch bei Markenherstellern unterschiedliche Qualitäten und einige davon möchte ich nicht im Auto haben.


    Das mit dem Aufschwatzen mag bei Dir so sein, aber die Willenstärke und/oder technische Kompetenz hat auch nicht jeder. Da ist es ggf. einfacher eine Werkstatt zu haben, die frei von solchen Zwängen ist.

    Wenn man das durchhält, nur genau die Reparatur durchzuführen, dann kann das klappen.

    NmE basiert das Business-Modell dieser Ketten darauf, möglichst viele Reparaturen in möglichst kurzer Zeit durchzuführen. Dabei höre ich auch wieder davon, dass man ganz viele Reperaturen empfiehlt, die nicht zwingend sofort notwendig sind.

    Ceen in den Staaten gibt es keinen TÜV und da sind kleinere Umbauten wie Stabis, Federn etc. sehr beliebt. Da ist die Hürde niedrig und es bleibt günstig.

    Da bei uns das Meiste abgenommen werden muss, wird häufiger zur finalen Lösung, dem Komplettfahrwerk gegriffen.

    Das ist zumindest so eine Interpretation zu der ich immer wieder komme.

    Das habe ich gelöst in dem ich mich klar gegen andere Stabis entschieden habe.


    Stabis sind ein Mittel um bei Autos mit hohem Schwerpunkt einen Kompromiss aus Fahrkomfort und Wanken zu finden.

    Beim MX-5 habe ich weder einen hohen Schwerpunkt, noch erwarte ich einen besonders hohen Komfort.


    Statt Stabis kommt ein Gewindefahrwerk mit härteren Federn zum Einsatz, dass das Wanken genauso wirksam reduziert, den Schwerpunkt absenkt, damit gleichzeitig die Fahrdynamik verbessert und sogar leichter als das Serienfahrwerk ist.


    Wenn Du mal die Suche bemühst, dann findest Du sehr viele Artikel dazu hier im Forum, da das wirklich schon oft besprochen wurde.


    Tieferlegungsfedern und der reine Stabi-Umbau sind schlechte Kompromisse, die zwar einige Symptome im Fahrverhalten kaschieren können, aber in Summe das Fahrverhalten nicht wirklich verbessern.