Beiträge von Svanniversary

    Heisst, hohe Federraten verbessern die Traktion ? :/

    Nein, leider das Gegenteil.


    Da ich aber mit höheren Federraten weniger dynamische Änderungen in Spur und Sturz durch weniger Wanklenken bekomme, muss ich dennoch höhere Werte fahren, um das auszugleichen.

    Auf hohem Reibwert und mit sehr griffigen Reifen bietet das Vorteile. Bei nassen Straßen wird es nur schlechter.

    Genauso macht es mit weicheren Fahrwerken und weniger griffigen Reifen auch Sinn moderatere Werte zu fahren.

    Hohen Sturz brauche ich z.B. um hohe Seitenkräfte aufzunehmen, die den Sturz dann dynamisch reduzieren. Wenn diese Seitenkräfte nicht da sind, dann hat der hohe Sturz aber nur Nachteile.


    Da sind sie wieder die Zielkompromisse ;) .

    Werte passen und die Höhe hört sich vernünftig an. Damit kann man sehr gut starten.

    Klar, Mr. Pink , bei 30‘ Unterschied merke ich das auch. Und deshalb auch 2° und nicht 1°30‘ hinten. 2°10‘ zu 2°00‘ ist aber eher subtil, aber für den Reifenverschleiß absolut signifikant. Darum ging es mir.


    Traktion heißt auch Stabilität beim Gasgeben in der Kurve und Reserven im Kammschen Kreis. Geradeaus auf trockener Straße kann man das Moment so gut wie immer absetzen, in der Kurve und insbesondere im Nassen sieht es dann anders aus.

    NmE hat der MX-5 an sich keine besonders gute Traktion und daher würde ich die für die normale Anwendungen und den Alltag nicht über Gebühr mit hohen Sturzwerten weiter verschlechtern.


    Das Thema Bremsweg wirst Du subjektiv nicht herausfahren, aber objektiv kommen da schnell ein halber oder ganzer Meter mehr heraus. Das sind auch Reserven, die man sich nimmt.


    Alles mit Fokus Straßensetup mit Straßenreifen und eher moderaten Federraten. Mit hohen Federraten, UUHPS, Semis und ggf. für den Track etc. sieht das alles schon wieder anders aus.

    Prinzipiell geht das in die richtige Richtung, aber ich weiß nicht, ob so hohe Sturzwerte bei dem Profil sinnvoll bzw. erforderlich sind.

    Man verschlechtert Traktion, Bremsweg und Verschleiß, bei eher überschaubaren Vorteilen in der Querdynamik.

    Ich würde an der Hinterachse nicht über 2° gehen und vorne je nach Vorliebe dann 20-40‘ weniger fahren. Ich bin sicher kein Langsamfahrer und habe eine sehr gute Fahrzeugbeherrschung und fühle mich mit 30‘ Spurdifferenz edit: Sturzdifferenz sehr wohl, weil das ein robustes, stabiles, aber immer noch sehr agiles Auto ergibt.

    Das ist übrigens ein anderer Motor als der BiTurbo im PKW, z.B. Passat. Nur mal so am Rande ;) .

    Der normale (Mono-) Turbo Lastklasse 1 und 2 (150-200 PS) ist dafür absolut genial und robust. Den fahren wir selber gerade im Tiguan, als LK2.

    Im Preisvergleich mit anderen Herstellern hat sich nach meinem Eindruck nichts verändert.

    Welche Hersteller sollen das denn sein, die es sich erlauben können die Inflation nicht durchzureichen?

    Golf ist ein gutes Beispiel. Hatte ich doch bereits weiter oben vorgerechnet, dass der Golf 8 Style 130 PS lediglich 1.600 € teurer geworden ist.

    Und das ist ein konkretes Beispiel und kein „Eindruck“.


    Der ADAC hat ein anderes Thema, das kostengünstige Versionen nicht mehr angeboten werden. Das ist aber beim MX-5 nicht das Thema, da es um die Preiserhöhung des gleichen Modells geht. Daher der o.g. Vergleich des gleichen Golf-Modells.


    Ich weiß alles sehr differenziert und damit wahrscheinlich nicht Foren und Stammtisch geeignet.

    Es hilft aber die Marktmechanismen zu verstehen.


    Was Wohlstandsleute aus der ersten Welt so als Diktatur bezeichnen :thumbdown:

    Volle Zustimmung. Einer meiner Lieblingsblogger benutzt in dem Kontext immer das Wort „wohlstandsverwahrlost“. Ich finde das trifft es gut ;) .