Glückwunsch Jens und so‘n Mist
.
Ich hoffe wir bleiben in Kontakt und Du verrätst was es geworden ist.
Glückwunsch Jens und so‘n Mist
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Ich hoffe wir bleiben in Kontakt und Du verrätst was es geworden ist.
Mit Fahrer ist der Roadster ausbalanciert und der RF hecklastig.
Auf dem Track hat der RF aus eigener Erfahrung mit identisch motorisierten Autos Nachteile bzw. ist langsamer.
Rein fahrdynamisch ist der ST die bessere Wahl.
Das Mehrgewicht ist theoretisch und praktisch ein größerer Nachteil, als eine marginal andere Gewichtsverteilung.
Das ist so ein Pseudo-Schick
. Ich bin zu 100 % Deiner Meinung.
Ich würde sie als funktional und nicht unbedingt hässlich beschreiben, aber Schick ist etwas anderes.
Ich mag unseren Panzer (Tiguan 2) sogar, aber den haben wir auch, weil es öfter mal auf Wiese und Weide geht und er hin und wieder auch mal mehr als 2 Tonnen ziehen muss. Da macht es Sinn und ist leider auch weitestgehend alternativlos.
Meine Frau wehrt sich aber auch schon nicht mehr, wenn ich Ihr Auto Panzer nenne
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Irgendwie beisst sich das mit alle wollen SUVs und Kleinwägen sind out.
Missverständnis? Ja, die SUVs boomen, aber mit der Nachfrage von Kleinfahrzeugen hat das nichts zu tun. Die sind nach wie vor gefragt und sinnvoll, aber bald vom Preispunkt nicht mehr sinnvoll realisierbar.
Die größeren Autos wird man sich leiten müssen, da die gesammelten EU Vorgaben an elektrischen Spinnern die Autos auch so teuer machen, dass die kleinen Autos unverkäuflich werden.
Dank EU7 werden als nächstes erst einmal die Verbrenner brutal teurer. Das ist der eigentliche Tod der Kleinfahrzeuge.
Das ist nicht der einzige Grund. Die Infotainment Generationen sind sehr ähnlich und ein T-Roc Facelift ist von der Bedienung dicht am Golf 8. Das tut dem Erfolg aber keinen Abbruch.
Das wäre zu einfach hier nach singulären Ursachen zu suchen ...
Der 7er Golf hat auch schon nicht mehr die Verkaufszahlen früherer Generationen erreicht, während der T-Roc kontinuierlich zugelegt hat.
Und das hat an sich auch gar nicht mit VW und dem Golf 8 zu tun, sondern das ist rein exemplarisch. Wenn man sich die Zulassungsstatistik anschaut, dann kann man den Trend bei allen Herstellern nachvollziehen.
Ich würde mich persönlich auch freuen, wenn es anders wäre. Vor 10-20 Jahren war die automobile Welt noch sehr einfach.
Catlady57 , es sind der Golf, der Polo, der Passat und die SUVs im Angebot. Da sehe ich überhaupt kein Henne/Ei-Problem sondern ein ganz klares Kaufverhalten. Der Golf verliert jedes Jahr mehr, die SUVs gewinnen. Angebot von Motoren und Features ist im Golf besser, da dieser immer noch die Markenikone ist. Die Kunden kaufen dennoch die SUVs.
(Nur einmal exemplarisch bei einer Marke.)
P.S.: Auch beim Radio, insbesondere bei DAB, gibt es schöne Alternativen. Selbst Schuld, wer den Mainstream erträgt
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Ein Auto, was ich sofort kaufen würde: Größe VW Polo, 10 kWh Batterie, Motor mit 30 bis 40 kW und einen kleinen Dieselmotor, der ohne mechanische Verbindung zum Antriebsstrang die Batterie mit ca. 15 kW lädt. Das sollte mit 1,5t Gewicht zu realisieren, ausreichend fahraktiv, und extrem günstig im Unterhalt sein.
Würde nmE so ungefähr bei 20-25 T€ rauskommen. Hört sich furchtbar attraktiv an, oder? Selbst wenn Du ja sagst, da gibt es keinen Markt für.
@Petrolhead72
Das wäre schön, wenn die Autoindustrie so viel Einfluss auf den Markt hätte
. Würde meinen Arbeitsplatz deutlich sicherer machen. Leider ist das nicht so. Wer am Markt vorbei entwickelt ist raus und den Markt steuert nicht der Hersteller, sondern die Regulierung und der Kunde.
Fühlt sich vielleicht manchmal anders an, aber bei jeder Werbung, jeder Kampagne, jedem Versuch der Marktbeeinflussung muss der Kunde auch in die Richtung loslaufen. Das macht er aber nur aus Eigeninteresse und nicht weil ihm irgendwer eine Werbung vor die Nase hält.
Gerade beim SUV Markt hat man das in den letzten 20 Jahren deutlich gesehen. Viele Hersteller haben das ausgesessen, oder sogar verschlafen, auch der VW-Konzern.
Die sind dann später aufgesprungen, weil der Markt dermaßen stark an diesen Fahrzeugen gezogen hat.
Die Vorreiter kamen hier aus Asien und die hatten zu dem Zeitpunkt keinerlei Markt „ziehende“ oder beherrschende Stellung. Die waren eher selber überrascht, wie erfolgreich die Fahrzeuge waren.
Ich habe das in über 20 Jahren nicht erlebt, dass irgendein Autohersteller etwas etablieren konnte, was der Kunde nicht wirklich selber wollte. Es ist weit eher so, dass die Hersteller dem Kunden immer etwas hinterlaufen und selber mal überrascht sind, was sich plötzlich gut verkauft.
Das sieht man ja auch am MX-5. Klein, leicht, viel Fahrspaß, verbrauchsarm. Müsste man doch problemlos puschen und super verkaufen könnten. Aber der Kunde sagt aktuell klar, dass er solche Autos (in der Masse) nicht möchte.
Das Flottengewicht bewirkt, dass der Grenzwert sich leicht erhöht, aber die SUVs mit konventionellem Antrieb liegen dennoch darüber und helfen nicht bei der Erreichung der Ziele.
Klar kann man die dann Hybrid anbieten, aber das geht mit Kompaktfahrzeugen, Kombis etc. auch und die erreichen dann deutlich bessere CO2 Werte. Es wäre also viel leichter mit solchen Autos die Ziele zu erreichen.
Was durch das Raster fällt sind Klein- und Kleinstwagen, da sich sowohl hinsichtlich Raumbedarf, als auch hinsichtlich Preis keine Hybridisierung oder Elektrifizierung am Markt etablieren lässt. Da werden wir in den nächsten Jahren leider erleben, wie diese Gattung immer mehr verschwindet.
Das liegt aber nmE nicht an den Herstellern, oder Kunden, sondern an politisch falsch gesetzten Impulsen und Rahmenbedingungen.
Bei größeren Fahrzeugen ab der Golf-/Kompaktklasse ist das aber überhaupt kein Thema mehr und die lassen sich problemlos elektrifizieren. Es braucht also bei weitem keinen SUV um die Technik unterzubringen (siehe E-Golf/ID.3 und Golf PlugIn-Hybrid).
Und Du meinst jetzt wirklich die Industrie hätte den Kunden die SUVs „untergemogelt“? Auch da ein klares NEIN.
Der Automobilmarkt funktioniert 100 % stringend nach Angebot und Nachfrage. Ich habe es selber erlebt, wie die SUVs TopDown ab ca. 2000 immer mehr nachgefragt wurden.
Das ging im Prinzip los mit M-Klasse, BMW X5 und Touareg/Cayenne/Q7 und hat dann in allen Klassen immer mehr um sich gegriffen.
Warum? Ganz einfach, weil sich diese Autos wie geschnitten Brot verkauft haben. Inzwischen ja z.T. sogar besser, als die konventionellen Fahrzeuge.
Dabei ist der Preispunkt immer etwas höher, als beim normalen, flachen/tieferen Derivat. Der Kunde will es also nicht nur, sondern gibt dafür auch noch mehr Geld aus.
Der Hintergrund ist aus diversen Studien auch klar erkennbar, gerade in einer alternden Gesellschaft:
- höhere Sitzposition, leichterer Einstieg
- subjektives Sicherheitsgefühl im massiven Auto
- gefühlt attraktiveres Design (trendiger SUV vs. langweiliger Rentner-Golf+)
- und das alles bei ähnlicher Verkehrsfläche
Die Zielgruppe der Best Ager hat sich irgendwann verbeten langweilige „Rentner-Autos“ angeboten zu bekommen und wollte was schickes
. Und erstaunlicherweise sind auch Frauen, auch im jüngeren Alter, eine große Zielgruppe für diese Autos. An sich umso mehr verwunderlich, als dass ein Golf+, oder Touran deutlich versatiler sind als ein SUV, mit mehr Raumangebot.
Hier auch noch einmal von der WiWo ein Artikel, der den CO2 Konflikt mit den SUVs aufzeigt:
Nein, das trifft es überhaupt nicht.
Niemand baut SUVs, um damit den Flottenverbrauch aufzuhübschen. Der Flottenverbrauch wird schlicht auf CO2 gerechnet, mit einem aktuellen Grenzwert von 95g CO2/km. Das schafft kein einziger (konventioneller) SUV und entsprechend belasten die den Flottenverbrauch nur.
Das Umweltlabel hat nichts mit dem Flottenverbrauch zu tun.
SUV werden genau deshalb gebaut, weil der Kunde genau diese Klasse bevorzugt nachfragt. Z.B. bei VW daran erkennbar, dass der T-Roc dem Golf die Stückzahlen streitig macht und auf diesen aufrückt.
P.S.: Richtig ist, dass es je nach Gewicht der Flotte Aufschläge gibt, so dass ein etwas höherer Flottenwert angezogen wird. Das ändert aber nichts daran, dass ein konventioneller SUV den Flottenverbrauch immer belastet und nicht darauf einzahlt.