Beiträge von Svanniversary

    Ich kann die Aussage von Chriss nicht bestätigen!

    Ich fahre vorne kompl. original und hinten original Scheiben und ATE Beläge.

    Die ATE Beläge hinten stauben im Vergleich zu vorne wie Hölle!

    Einen besseren Vergleich gibts nicht.

    Sobald die hinten runter sind, kommen wieder Originale rein, in der Hoffnung, daß die After Market Beläge genauso gut sind wie "Original".

    Ich drücke Dir die Daumen.


    Soweit ich gehört habe, sind in der Erstausrüstung NAO Beläge verbaut, die primär im Zielmarkt USA gebräuchlich sind.

    Die Ersatzbeläge für EU sind wohl Standard-Beläge, so dass diese auch mehr stauben.


    Soweit mein Kenntnisstand. Wenn jemand mit dazu ein Update, oder eine Bestätigung geben kann - gerne!

    Ja, genau. Würde ich so machen. Als ich noch Winterreifen gefahren bin, habe ich das Fahrwerk auch immer etwas weicher gedreht, damit das harmonisch mit den Reifen arbeitet.

    Ob 1, oder 2 Clicks ist wahrscheinlich Geschmackssache und abhängig von den Reifen. Mit den Pirellis waren es immer eher zwei Clicks. Bei Winter plus Sprung auf 16“ wahrscheinlich auch eher zwei.

    Ergänzender Einwand/Nachtrag zu den angegeben Federraten bzw. effektiven Federraten des MX-5 Cup Autos:


    Hier ist mE. der 1,25" (ca. 32mm) dicke vordere Stabilisator zu berücksichtigen, da das Auto diesen standardmäßig besitzt. Überschlägig (bedingt durch das Torsionsträgheitsmoment) ist dieser um Faktor 4 steifer als der Serienstabilisator. Übertrage ich das auf die effektiven Federraten erhalte ich für die VA 67N/mm und die HA 50N/mm und ein Verhältnis VA/HA von 1,34, (statt 0,95 bei Annahme "Serienstabi") vergleichbar zum Öhlins 100/40 und eine sichere "untersteuernde" Auslegung.


    Was sagt der Profi dazu? Svanniversary

    Korrekt. Da es bei der Balance um die Wanksteifigkeit geht, muss der Stabi berücksichtigt werden. So ändert sich dann das effektive Federratenverhältnis (ist korrigiert), aber nicht das Verhältnis der Eigenfrequenzen beim gleichsinnigen Einfedern. In meinem selbstprogrammierten Tool kommt dann 1,33 heraus.

    Erstaunlich „sichere“ Auslegung für ein Rennfahrzeug. Aber sehr gut für die Traktion und auch die stabile, nicht einknickende Hinterachse, weil sich das Auto vorne abstützt.

    Ich sehe gerade, dass ich Euch noch ein Feedback schuldig bin.


    - Die Verstärkung der Keilform um ca. 5 mm hat die Hinterachse bei mir noch einmal steifer gemacht und das Einknicken reduziert. Es ist nicht weg, aber nmE nur noch vom Profi bemerkbar und stört nicht, auch bei flotter Fahrweise. Man muss das Auto immer noch etwas weicher und sensibler führen, damit es sich schön abstützt, aber das war beim ND schon immer so.

    - Meine Fahrwerkeinstellung war, wie vermutet, verstellt. Ich habe jetzt auch auf meine Standardwerte (siehe Signatur) mit 30‘ Sturzdifferenz eingestellt und jetzt passt das Auto 1A. Die minimale Leichtigkeit im Heck war also tatsächlich auf eine verstellte Geometrie zurück zu führen und ist jetzt nicht mehr vorhanden.