Ja und das ist doch ein Riesennachteil. Die Wertschöpfung liegt woanders, die Devisen fließen ab, man diktiert uns Preise und Mengen und wir unterstützen Staaten, die nicht einmal demokratisch sind und zum Teil die Menschenrechte nicht einhalten.
Ich finde das sollte nicht das Ziel sein, so weiter zu machen.
Was ist denn genau das Argument? War schon immer so, dass wir die Energie aus dem Ausland zu kaufen, also weiter so? Vielleicht habe ich es ja einfach noch nicht verstanden, wo der Vorteil darin liegen soll, es außerhalb zu produzieren.
Zumal, es gilt weiterhin das Argument von oben, ich entweder mit einfachem Strom in Europa E-Fahrzeuge fahren lasse, oder ich fünfmal so viel Strom im Ausland bezahle, um dann abhängig zu sein und E-Fuels zu importieren.
Mir leuchtet das nicht ein, es sei denn es geht nur darum auf Biegen und Brechen am bekannten festzuhalten.
E-Fuels haben ja auch andere Nachteile, die gerne verschwiegen werden. Denn natürlich entstehen auch bei der E-Fuel-Verbrennung CO2 und Schadstoffe, die ich nicht habe, wenn ich den Strom direkt elektrisch verwende und E-Fahrzeuge antreibe.
Ich bin großer Auto-Fan, aber diese ganze E-Fuel Diskussion hat für mich immer etwas ewig gestriges, vielleicht sogar bauernfängerisches, denn das Hauptargument ist immer „dann machen wir einfach so weiter wie bisher“.
Das mag viele Leute abholen, aber für mich ist das nicht visionär und zukunftsgerichtet, sondern nur simples „weiter so“, ohne Änderungsbereitschaft.
In dem Kontext für mich auch immer wieder ein Aufreger ist das Argument „der heutige Strommix ist ja auch nur zu ca. 50 % emmissionsfrei und 50 % fossil“ der E-Autogegner.
Ja, aber so ein Verbrenner ist eben 100 % fossil PLUS, was immer gerne vergessen wird, für die Produktion des Treibstoffes und seinen Transport wird auch noch jede Menge Strom/Energie benötigt.
Ein ziemlich mieses Argument, denn teilweise besser, ist immer noch besser als vollständig schlecht
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