Beiträge von Svanniversary

    Nein, Du verstehst da etwas grundsätzlich falsch. Durch die Vorspannung änderst Du nur den Startpunkt der Federkennlinie, also die Grundkraft, aber Du änderst nichts an der Federsteifigkeit (Steigung der Federkennlinie).

    Öhlins gibt genau an, wie das Fahrwerk einzustellen ist, nämlich ca. 2 bzw. 5 mm Vorspannung, nicht mehr und nicht weniger. Das dient lediglich dazu, dass die Feder sauber fixiert ist und auch nicht herausfallen kann.


    Mit mehr Federvorspannung bleibt die Härte der Feder gleich, aber man verschenkt Federweg und der Einsatzpunkt erfolgt bei höherer Kraft, so dass Schläge und Radlastschwankungen größer werden, wenn ein Rad (nahezu) abhebt. Also nur Nachteile ohne Vorteile.


    Bitte die Idee, die Federvorspannung zu verändern, gleich wieder aus dem Kopf streichen. Die Feder wird dadurch nicht härter oder weicher.


    0,5 bar mehr Luftdruck ist genauso eine schlechte Idee. Dadurch verliert der Reifen die Möglichkeit zu Arbeiten und der Grip leidet.

    Auf der anderen Seite heißt das ja ggf., dass der von uns allen geschätzte ND noch eine Zeit weitergebaut wird. Er wird dann sicher ein paar Modifikationen hinsichtlich Antrieb, Abgasnorm und anderer Gesetze (z.B. UNECE SUMS und CSMS, SW-Update Management und Cyber Security) bekommen, aber uns in der bekannten Form erhalten bleiben.


    Mein persönliches Leidensniveau hält sich mit der Annie in Grenzen. Das Auto passt gut für mich und wird sowieso erstmal bleiben.

    Den Mule hatte ich letztes Jahr schon live gesehen. Das ist ein normaler Aggregate-Träger mit dem kleinere Erprobungen in D gefahren werden und nichts Neues.

    Ich würde sowieso davon ausgehen, dass die Arbeit für einen echten NF in Japan stattfindet.

    Mir ging es genau um die genannten Themen und offenen Fragen, die da genannt wurden. Das sind Konzept-Randbedingungen, die ich sehr früh in einer Fahrzeugentwicklung klären und festlegen muss.

    Entweder die stehen bereits fest, oder das Auto ist noch nicht besonders weit.

    D.h. so oder so, der Artikel hilft nicht wirklich weiter und bleibt (wie üblich und nicht anders zu erwarten) sehr im Vagen.