Beiträge von Svanniversary

    Das. ist haftungsrechtlich eine reine Schutzbehauptung.

    Umbauten am Fahrzeug und Gewindefahrwerke sind Stand der Technik und selbstverständlich darf ein Auto nicht auseinanderfallen, wenn ich legale Umbauten vornehme.

    Der kausale Zusammenhang an dieser Stelle ist besonders dünn und es dürfte sehr schwer fallen nachzuweisen, dass der Schwingungseintrag signifikant höher ist und nur deshalb der Puffer viel zu früh verschleißt.


    Man kann es auch ganz einfach auf den Punkt bringen - da will jemand nicht helfen, sondern abwimmeln und das sagt alles über diese Werkstatt.


    Mir persönlich ist es insbesondere ein Rätsel, warum man so ein Aufheben macht und den Kunden verprellt, wenn man mit einem Pfennigteil Abhilfe schaffen und einen zufriedenen Kunden vom Hof fahren lassen könnte. Da haben viele noch nicht verstanden, was Kundenorientierung ist.

    Nachteile bei Geradeausfahrt gibt es, sogar recht deutlich in Form von schlechterem Komfort und Wankkopieren. Die Traktion wird auch schlechter (unabhängig davon, dass das gerne mal dementiert wird ;) ).

    Fahrdynamisch wird der Grenzbereich schmaler, das Auto wird schneller im Anlenken und schlechter dosierbar, weniger spielerisch.


    Mit einem guten Gewindefahrwerk erreichst Du ggf. mehr, es sei denn es soll hauptsächlich gegen den Wankwinkel wirken.

    Neomax N und Stabis macht in meinen Augen sehr wenig Sinn. Dann eher ein Neomax S.

    Nicht nur Theorie, sondern auch die Praxis besagt, dass man mit einem steiferen Stabi hinten genau das Gegenteil erreicht ;) . Habe ich selbst ausprobiert, mit dem KW V3.

    Wenn mann im US Forum stöbert, dort werden Stabilisatoren ja in den Himmel gelobt, auch von zb Goodwin.

    Das es hier unser Gewindefahrwerk ist, ist drüben der steifere Stabi. Woher kommt das? Zu gerade Straßen? ^^

    Tja, gute Frage. Wahrscheinlich das „massive body role anxiety syndrom (MBRAS)“.


    NmE sind die Amis in dem was sie tun, immer etwas extremer, als wir hier und viele haben da den Fokus Rennstrecke. Dafür würde ich auch ausnahmsweise Stabis empfehlen.

    Dazu kommt ggf. das Stabis auch einfach günstiger sind und damit für viele der „einfache und günstige“ Weg. Bei uns mit TÜV und Einbau etc. relativiert sich das etwas, so dass man auch gleich zum Maximalpaket Gewindefahrwerk greifen kann.


    Das leuchtet wahrscheinlich den meisten ein, dass ich mit einem Paket aus abgestimmten Federn und Dämpfern, mit neuer Federwegauslegung mehr erreichen kann, als wenn ich nur Stabis einbaue.

    Zum besseren Verständnis: Was stelle ich mir denn unter "weich und matschig" vor? O.o

    Das die Hinterachse beim Einlenken mitlenkt, bzw. früh rutscht und unter Gas, oder beim Kurvenbremsen sehr früh anfängt zu rutschen.

    Das gibt so ein Gefühl, als wenn man vorne auf trockener und hinten auf nasser Straße fährt.

    Die Hinterachse wird unpräzise, führt schlecht und steht nicht richtig stabil bei Kurvenfahrt.

    Ja, das kommt mir sehr bekannt vor. Da hatte ich beruflich auch häufiger mit zu tun.

    Glückwunsch, dass Ihr jetzt wenigstens die Ursache gefunden habt.

    Das Thema nennt sich technisch Radialkraftschwankungen und liegt sehr häufig an Fehlern im inneren Aufbau des Reifens, z.B. wenn die Reifen-Gürtel nicht sauber gelegt wurden.