Beiträge von Svanniversary

    Stabis sind, wenn ich mich nicht irre, von Eibach und die geregelten Dämpfer von Monroe/Tenneco ;) . Beim konventionellen Fahrwerk weiß ich es leider nicht.

    Die Karosseriesteifigkeit braucht tatsächlich keine Streben. Die hält auch ohne Streben die Anforderungen ein.

    Das kann ich dann umso weniger nachvollziehen. Das war dann Sportfahrwerk mit 18". Wenn der richtig eingestellt ist, fährt der super (aber natürlich nicht wie ein MX-5 ;) ).

    Linearität, Balance und eben kein Einknicken, oder asymmetrisches Verhalten stehen bei uns bei der Abstimmung immer ganz oben auf der Prio-Liste und das klappt auch ;) .

    Svanniversary

    Aber ich wollte natürlich darauf hinaus, dass du den MX-5 ja hättest weglassen können und dir dafür einen T-Roc hättest kaufen können ;)

    Warum denn immer entweder, oder? Muss ich den T-Roc doof finden, weil ich MX-5 fahre? Oder darf ich keinen MX-5 fahren, weil ich den T-Roc für den Alltag sehr praktisch finde? Ich wiederhole mich, ich bin da ganz klar bei "UND". Das universelle Auto gibt es doch gar nicht und ich würde z.B. niemals meinen Alltag mit einem MX-5 bestreiten wollen. Für mich haben die verschiedenen Konzepte auch ihre verschiedenen Vor- und Nachteile und das ist gut so.


    Svanniversary

    Übrigens bin ich letzte Woche das neue T-Roc Cabrio gefahren und ich hatte das Gefühl, mich in schnell gefahrenen Kurven, an das ST X im Spider/MX-5 ohne hinten breitere Spurplatten zu erinnern. Knickt irgendwie ein. Ist das quasi dem Komfort des Wagens geschuldet?

    Da weiß ich leider nicht was Du meinst. Der T-Roc knickt nicht ein und ist auch schön linear, selbst mit dem Normalfahrwerk. Den bin ich in der Entwicklung und als Serienfahrzeug oft genug gefahren. Wahrscheinlich war das eher die ungewohnte Dynamik des hohen Schwerpunktes, die sich komisch angefühlt hat? Was auch noch sein könnte ist, dass Du die Reifen bemerkst hast, wenn der die einfachen 16" drauf hatte. Die sind dann so querweich, dass Du mit dem besten Fahrwerk nicht dagegen halten kannst (insbesondere, wenn der Luftdruck etwas zu gering ist). Das kann man dann ein wenig ausgleichen, wenn man höhere Luftdrücke fährt.

    Das Serienfahrwerk ist natürlich eher auf der komfortablen Seite. Für den sportlichen Fahrer gibt es noch ein ungeregeltes Sportfahrwerk, das geregelte DCC-Fahrwerk und den R, den es auch mit und ohne DCC gibt. Die Sportfahrwerke überraschen mich selber immer wieder, bzw. was man dann mit dem Auto machen kann.

    Ich muss hier nochmal einhaken: Dein Arbeitsplatz wird gesichert, okay, gebaut wird der T-Roc doch aber in Portugal, oder?!


    Vielleicht hättest du dir vorsichtshalber auch nen T-Roc kaufen sollen ;)

    Erstens fahre ich aktuell einen T-Roc und zweitens wurde das Dämpferregelungssystem, dass in dem Auto verbaut ist, von mir und meinen Mitarbeitern entwickelt.

    Gerade dass der T-Roc in großer Stückzahl, im Ausland gebaut wird, sichert auch Arbeitsplätze in D. Das nennt man Globalisierung und Mischkalkulation, aber das erschließt sich sicher nicht jedem, wenn man nicht so viel mit diesen Themen zu tun hat.

    Ohne den Jobsplit mit ausländischen Standorten hätten wir heute nicht mehr, sondern weniger Arbeitsplätze in D.

    Es sin(g)kt für sie - das Niveau. Aber so lange alle Spass haben ;)

    Der T-Roc Cabrio scheint beliebt. 2021 haben die fast 14000 von diesen Bauschutt Containern zugelassen...... ;) ;) ;)

    Tja und der MX-5 ist nicht mal in den Top-Platzierungen. Da hat VW dann wohl doch viel richtig gemacht ;) .

    Infografik: Die beliebtesten Cabrios
    Die Grafik zeigt die Anzahl der Cabriolet-Neuzulassungen in Deutschland nach Modellreihe.
    de.statista.com

    Ja, Idefix, ich muss da auch gestehen, dass ich das Auto unterschätzt habe. Gleiche Verkehrsfläche, ca. 50 kg mehr Gewicht und nur wenige cm höher als der vergleichbare Golf (überwiegend durch die höhere Standhöhe), aber doch praktischer.

    Da halten sich die Konzept-Nachteile wirklich in Grenzen und der geht inzwischen bei mir als akzeptabel durch. Als R sogar mehr als akzeptabel ;) .


    Noch größere SUVs gehen bei mir dann auch nur noch, wenn sie einen Zweck haben. Meine Frau ist beruflich in Wald und Wiese unterwegs und braucht einen großen Kofferraum. Da kommt man dann am Tiguan schwer vorbei. Aber der wird dann eben auch explizit als SUV benötigt.

    Wertschöpfung in D ist per se erstmal nichts schlechtes und ich versuche mich selber da auch grundsätzlich daran zu orientieren ;) .

    Mein Arbeitsplatz wird ganz konkret durch solche Gedanken gesichert ;) .

    Ich finde persönlich nicht, dass man sich dafür schämen muss, dass man Vorlieben hat, vor allen Dingen nicht, wenn das ggf. darauf basiert, dass man Arbeitsplätze im eigenen Land unterstützt.

    In diesem konkreten Fall denke ich, weil es eben ein VW ist. Die Leute kaufen die Dinger wie blöd.

    Das kann ich dementieren. Hat nichts mit der Marke zu tun.

    Die Zeiten sind auch vorbei, dass nur aufgrund der Marke „wie blöd“ gekauft wurde. Dazu ist die Konkurrenz mittlerweile zu groß. Marktanteile sind heute hart erkämpft, egal ob über Technik, Design, oder Preis.


    Der Grund wird nmE derselbe sein, warum SUVs allgemein trenden. Sie werden wahrgenommen als, trendiger/sportlicher als Limos/Vans, haben aber einen ähnlichen Nutzwert und sie sind komfortabel mit hohem Einstieg und hoher Sitzposition. Gerade ältere Herrschaften schätzen dass.


    Ich würde auch eher einen Golf fahren, aber aktuell hat mir die Firma auch einen T-Roc (nicht Cabrio) hingestellt und das Auto macht sich sehr gut im Alltag.

    O.k., klar kann man eine geeignete Kommunikation auch als Befindlichkeit bezeichnen. Danke dafür und schöne Grüße.


    Merke den Unterschied zwischen „Mertens Kommentar ist unangebracht“ und „Sven findet Mertens Kommentar unangebracht“. Vielleicht fällt es auf ;)