Beiträge von Svanniversary

    Du kannst ja auch sofort losfahren. Es gibt also keinen Anlass diese 10 s im Stand zu verbringen.

    Wenn man auf der anderen Seite einsteigt, den Motor sofort startet und sich dann den Sitz und Spiegel einstellt und anschallt, vielleicht noch kurz das Navi im Stand programmiert, steht man garantiert länger als 10 s ;) .

    Die Katheiz-Phase ist ja mal wieder dem Zyklus geschuldet. Wenn Du sofort losfährst geht es schneller und schadet der Umwelt eher weniger.

    Beim E-Auto kommt aber quasi sofort warme Luft aus den Düsen. D.h. eine freigekratzte Scheibe beschlägt nicht und friert auch nicht mehr zu. Da kann man dann tatsächlich sofort losfahren.

    Das ist schon ein großer Unterschied und Vorteil (von der Vorkonditionierung ganz abgesehen).

    Nein, tut sie nicht, garantiert. Die SW derated nicht einfach bei Temperatur x.

    Was aber passiert ist, dass eine Vielzahl von Sensoren ausgewertet werden und dabei der Motor so gesteuert wird, dass er eine optimale Verbrennung hat und die Abgaswerte einhält. Dabei gibt es auch Betriebsbereiche, bei denen es zu einer Leistungsreduzierung kommen kann, zusätzlich dazu dass es physikalische Zusammenhänge gibt, wie z.B. den Einfluss von Temperatur und Luftdichte.


    Diese Zusammenhänge sind alles andere als trivial, man findet aber ausreichend Quellen und Literatur dazu. Viel Spass …

    Klar kann er das ab. NmE bewegen wir uns hier je nach Nutzung im Bereich hält 300, 250, 200, oder 150 tkm.

    Wir reden da über Langzeitschäden und -verschleiß, aber nicht darüber, dass einem der Motor sofort um die Ohren fliegt.


    Als Tourenfahrer gehe ich da eher defensiv dran. Die ersten 15-20 km moderat, danach zügig bis 30 km und ab danach betrachte ich den Motor definitiv als warm.

    Man kann ihn sicher auch früher belasten, aber so eilig habe ich das in der Regel nicht und schaden tut es ganz sicher nicht, wenn man ihm ein bisschen mehr Zeit zum warm werden gibt.

    Och ne, nicht auch noch Äpfel und Birnen, äh Sauger und Turbo vergleichen.

    Nur kurz - nein, keines Deiner Argumente ist technisch sinnvoll, oder stichhaltig.

    Und noch einmal, Derating hat damit überhaupt gar nichts zu tun.


    Papenburg, exakt gleiches Gewicht, gleiche Felgen/Reifen etc. usw.?

    Da gibt es genug Einflussfaktoren abseits der Motorleistung, die deutlich mehr Einfluss haben, seien es technische, oder auch nur die bessere Linie.

    Nein, der Schluss, dass der Ford automatisch ins Derating kommt, ist überhaupt nicht zulässig. Das ist einfach eine Frage der Auslegung und wie weit man den Motor jeweils ausreizt.

    Ansonsten müssten ja alle Motoren mit dem gleichen Hubraum auch die gleiche Leistung haben - haben sie aber nicht.

    Interessanter ist erstmal zu schauen bei welcher Drehzahl die jeweilige Leistung erreicht wird. Wenn der Ford z.B. höher dreht und die Leistung bei höherer Drehzahl erreicht, dann kann er mit weniger Mitteldruck arbeiten und braucht ggf. keine 98 Oktan. Turbo, Sauger, Brennraum, Kühlung, etc. hat alles einen großen Einfluss.

    Ganz so einfach ist es dann halt doch nicht …


    Was genau versprichst Du Dir davon, einen höher oktanischen Treibstoff zu fahren, als der Motor ihn benötigt? Das ist definitiv Vodoo. Die Leistungsdaten, die Mazda angibt, erreicht der Motor mit der vorgeschriebenen Oktanzahl und es gibt nur wenig Hoffnung, dass die Leistung steigt, wenn der Treibstoff mehr Oktan hat.

    Der richtige Sprit für den G184 hat 95 Oktan.

    Die Dauerbelastbarkeit und notwendiges Derating hat damit auch gar nichts zu tun. Das hängt eher am Kühlsystem und anderen Faktoren.