Genau, denn auch in dem Fall liegt sicherlich ein ausreichender Unterdruck zur Erfüllung aller Gesetzesvorgaben vor (die gibt es).
Es kann aber ggf. weniger als durchschnittlich anliegend sein, denn auch da gibt es Toleranzen und einen Arbeitsbereich mit minimal erforderlichem, durchschnittlichem und maximalen Unterdruck im Betrieb.
Wenn ich in dem Lastfall an die untere Toleranzgrenze komme, dann würde ich annehmen das der Druck noch i.O. ist, aber die Betätigungskräfte sind dennoch erhöht. Wenn die Förderleistung der elektrischen Pumpe zusätzlich limitiert, könnte ich sogar unter die Toleranzgrenze kommen, aber da würde ich davon ausgehen, dass das im Auto dann schon bewarnt wird.
Generell sollte man als Fahrer aber den Unterschied aufgrund erhöhter Betätigungskräfte aufgrund mangelnder Bremskraftverstärkung und einem „harten“ Pedal ohne Bremswirkung unterscheiden können. Wir wissen aber natürlich nicht was hier der Fall ist, da wir die Qualität der Fehleransprache nicht einschätzen können. Das macht es immer schwierig, wenn man mit subjektiven Einschätzungen von Laien arbeiten muss.
Ein Fehler an der Unterdruckversorgung kann nmE aber auch weitestgehend ausgeschlossen werden, da dieser zur Gestzeserfüllung im Auto sicher bewarnt werden muss.
Bleibt also die Frage, ob ein ggf. geringer Unterdruck in einem bestimmten Lastfall hier schon als „hartes Pedal ohne Bremswirkung“ wahrgenommen wird, oder es doch ein anderes Problem betrifft.
Aus der Praxis kenne ich das durchaus, dass z.B. der Ausfall der Lenkunterstützung in der Kundenansprache dann eine „blockierte Lenkung“ ist.