Beiträge von Svanniversary

    Öhlins listet aktuell ca. 2.300 €. Es gibt zwei Varianten mit unterschiedlichen Federraten. Die 70/40, die ich selber mal mit Öhlins herausgearbeitet habe und selber fahre, als Variante für die Landstraße und gelegentlichen Trackeinsatz und 100/40 eher trackorientiert.

    Da gibt es was in jeder Preisklasse, egal ob K-Tec, H&R Monotube, Öhlins oder KW Clubsport. Nicht zu empfehlen sind leider ST-X und KW V3, da sehr „eigene“ Federabstimmung.

    Für die Landstraße und gelegentlichen Trackeinsatz ist das Öhlins der „Goldstandard“ ;) .


    Wanken an sich ist ja erstmal nichts schlimmes und für den Anfänger sogar ideal, da es das Auto in den Reaktionen langsamer und beherrschbarer macht. Die Kombi aus recht steifen und schlecht ansprechenden Bilstein Dämpfern mit eher niedrigen Federraten beim Sportfahrwerk ist eher ein Problem und klar, sportlich fühlt sich das nicht an.

    Das Serienfahrwerk ist dagegen schon recht gut, aber eben auch eher „normal“ und nicht „sport“.

    Stabis sind beim MX-5 recht viel Aufwand, hinsichtlich des Einbaus und bei der Vorstellung Serien-Bilstein-Dämpfer + Tieferlegungsfedern + Stabis bekomme ich Zahnschmerzen. Bitte nicht machen.

    Klar kann man alles mal ausprobieren, wenn man es so dicke hat, dass man das Geld gerne zweimal ausgibt. Das habe ich immerhin auch hinter mir, sowohl was das Fahrwerk, als auch was das Auto angeht ;) .


    Aber den letzten Tipp finde ich richtig gut - der Fahrer ist in der Regel das schwächste Glied und da anzusetzen lohnt sich immer am meisten. Ist aber leider ein eher unpopuläres Konzept und es scheint viel leichter zu sein, mit viel teurem Material auf die Schwächen des Fahrers zu schmeißen ;) .

    Davon ab gehöre ich aber auch zu denen, die der Meinung sind, dass der MX-5 erst mit einem guten Fahrwerk so fährt, wie man es eigentlich ab Werk erwarten würde und nein, Tieferlegungsfedern gehören für mich nicht zu einem „guten Fahrwerk“ ;) .

    Alles was Du dazu wissen möchtest findest Du hier im Forum, in sehr ausführlicher Form.

    Da wir leider nicht wissen, was genau Du auf der Rennstrecke machen möchtest, ob es mal eine gelegentliche Runde ist, oder wirklich ambitionierter Betrieb, kann ich Deine Frage so definitiv nicht beantworten.

    Aber mal ganz kurz, Federn zu Dämpfern stecken, die nicht aufeinander abgestimmt sind, unter Reduzierung des zur Verfügung stehenden Federwegs? Nein, optimal ist das nicht, aber natürlich kann man das machen, insbesondere wenn das Ziel nur Optik und Tieferlegung ist. Für alles weitere müsste man wissen, was Du genau vorhast.

    Oder Du nimmst die Suche und machst Dir einfach mal die Mühe selber ein wenig zu recherchieren. Das Thema Tieferlegung, Federn vs. Gewinde, etc. wurde hier mehrmals sehr ausführlich diskutiert.

    Das hier ist die Mutter aller Fahrwerksthreads, aber etwas unhandlich lang ;) :

    oder hier:

    oder hier, genau zu Deinem Thema:


    Ist machbar … Sorry, dass es jetzt der Klassiker „benutze die Suche“ ist, aber gerade dazu findest Du alles sehr ausführlich, viel ausführlicher als wir es hier mal eben noch einmal diskutieren könnten.

    Nach meiner Erfahrung kann man 1°30‘ vorne und 2°00‘ hinten immer ganz gut fahren, wenn man eher flott unterwegs ist. Bei mehr geht es bei mir auch leicht auf die Innenschulter. Deswegen bin ich jetzt auch auf genau die Werte zurück gegangen.

    Ein weiterer wichtiger Grund, warum die Hinterachse mehr Sturz verträgt ist übrigens die hohe Spur, die wir fahren. Das gleicht den Verschleiß etwas aus.

    Die Vorderachse ist da sensibler, was Verschleiß und Sturz angeht. Fährst du eventuell gleichzeitig auch noch relativ wenig Spur?

    1°45‘ ist halt schon ein wenig mehr und das ist nicht linear. Was mit 1°30‘ noch gut funktioniert, kann mit 1°45‘, oder 2°00‘ schon deutlich einseitig ablaufen.

    Die ET spielt dabei überhaupt keine Rolle, aber der Reifen kann ggf. schon empfindlicher oder unempfindlicher reagieren.

    Und obwohl das sicher eher spaßig gemeint war, die Einstellung sollte zum durchschnittlichen Fahrprofil passen. Wenn die Innenschulter verschleißt ist zu viel Sturz drauf und umgekehrt, zu wenig Sturz wenn es die Außenschulter ist. Das hängt dann auch von Fahrstil und vor allem vom Kollektiv ab, also wieviele km scharf und wieviele normal gefahren werden und natürlich auch davon wieviel Querbeschleunigung durchschnittlich erreicht wird.

    Ne, nicht Mazda und nicht beim MX-5.

    Das Auto ignoriert alle Standardmaße was Sitzgrössen angeht, ist technisch für den Mainstream viel zu aufwendig und passt eigentlich gar nicht ins Portfolio bzw. die Plattformstrategie.

    Das ist schon etwas besonderes und nicht für den Mainstream gebaut.


    Das heißt aber nicht, dass es nicht ein paar sinnvolle Stellen gibt, an denen man als Enthusiast nachschärfen kann.