Beiträge von Svanniversary

    Ja, Idefix, ich muss da auch gestehen, dass ich das Auto unterschätzt habe. Gleiche Verkehrsfläche, ca. 50 kg mehr Gewicht und nur wenige cm höher als der vergleichbare Golf (überwiegend durch die höhere Standhöhe), aber doch praktischer.

    Da halten sich die Konzept-Nachteile wirklich in Grenzen und der geht inzwischen bei mir als akzeptabel durch. Als R sogar mehr als akzeptabel ;) .


    Noch größere SUVs gehen bei mir dann auch nur noch, wenn sie einen Zweck haben. Meine Frau ist beruflich in Wald und Wiese unterwegs und braucht einen großen Kofferraum. Da kommt man dann am Tiguan schwer vorbei. Aber der wird dann eben auch explizit als SUV benötigt.

    Wertschöpfung in D ist per se erstmal nichts schlechtes und ich versuche mich selber da auch grundsätzlich daran zu orientieren ;) .

    Mein Arbeitsplatz wird ganz konkret durch solche Gedanken gesichert ;) .

    Ich finde persönlich nicht, dass man sich dafür schämen muss, dass man Vorlieben hat, vor allen Dingen nicht, wenn das ggf. darauf basiert, dass man Arbeitsplätze im eigenen Land unterstützt.

    In diesem konkreten Fall denke ich, weil es eben ein VW ist. Die Leute kaufen die Dinger wie blöd.

    Das kann ich dementieren. Hat nichts mit der Marke zu tun.

    Die Zeiten sind auch vorbei, dass nur aufgrund der Marke „wie blöd“ gekauft wurde. Dazu ist die Konkurrenz mittlerweile zu groß. Marktanteile sind heute hart erkämpft, egal ob über Technik, Design, oder Preis.


    Der Grund wird nmE derselbe sein, warum SUVs allgemein trenden. Sie werden wahrgenommen als, trendiger/sportlicher als Limos/Vans, haben aber einen ähnlichen Nutzwert und sie sind komfortabel mit hohem Einstieg und hoher Sitzposition. Gerade ältere Herrschaften schätzen dass.


    Ich würde auch eher einen Golf fahren, aber aktuell hat mir die Firma auch einen T-Roc (nicht Cabrio) hingestellt und das Auto macht sich sehr gut im Alltag.

    O.k., klar kann man eine geeignete Kommunikation auch als Befindlichkeit bezeichnen. Danke dafür und schöne Grüße.


    Merke den Unterschied zwischen „Mertens Kommentar ist unangebracht“ und „Sven findet Mertens Kommentar unangebracht“. Vielleicht fällt es auf ;)

    Ich korrigiere mal - Du findest den hässlich ;) . Das war doch sicher das was Du meintest, oder erhebst Du den universalen Geschmacksanspruch ;) ?

    Ist doch auch o.k., Geschmäcker sind verschieden.


    Ich kann mir den T-ROC als Cabrio ZUSÄTZLICH zum MX-5 für den Alltag ganz gut vorstellen. 4 Sitzplätze, ordentlicher Kofferraum und er darf sogar ordentliche Anhänger ziehen.

    Manchmal müssen es mehr als 2 Sitzplätze, oder 160 Liter sein.

    Den BMW finde ich auch schicker, aber preislich dann auch wieder eine andere Liga.

    Dann soll er das auch so schreiben ;) . Ich sehe einen Beitrag der sich konkret über Ersatzteilpreise aufregt, was natürlich z.T. seine Berechtigung hat. Aber es gibt eben wie immer auch Hintergründe.

    Ich kann mich auch aufregen, dass Brötchen zu teuer sind, aber der Bäcker wird dazu eine ganz andere Story erzählen können.


    Wenn es um die Zerlegbarkeit geht, ist dass natürlich legitim, aber auch eine ganz andere Diskussion.


    Thematisch nicht differenziert, pauschalisiert, Thema verfehlt, aber viel Aufregung in einem nur für die Aufregung eröffneten Thread = Stammtisch ;) .

    Und ein Beitrag der leider volles Stammtischniveau erfüllt.

    Ersatzteilpreise sind keine Teilepreise. Das sind Lager- und Logisitkpreise und natürlich ist da auch ein Gewinnaufschlag drauf. Schlimm diese Welt, in der jeder schauen muss, wie er über die Runden kommt ;) .

    Aber ich verrate noch ein Geheimnis - Mazda verdient keine 4.000 € an dem Teil ;) . Das ist der Preis dafür, wenn ein japanischer Hersteller weltweit Teile versenden und Lager unterhalten muss, damit die Kunden im Falle des Falles auch schnell bedient werden können.

    Elektronische Teile müssen z.B. teilweise regelmäßig bestromt werden, damit die volle Funktionalität erhalten bleibt, bzw. die Langzeitlagerfähigkeit erfüllt ist. So etwas erfolgt dann regelmäßig in Handarbeit und muss natürlich mitbezahlt werden.

    Da ich mir - wie auch immer - eine Bügelverkleidung zerkratzt habe, hatte ich jetzt auch das Vergnügen mich an der Demontage zu versuchen.


    Es ging - erstaunlich gut. Man sollte ein Kunstoff-Werkzeugset zur Demontage von Interieur-Teilen besitzen. So etwas kann ich sehr empfehlen und hatte ich mir selber vor einiger Zeit mal zugelegt. Das Set besteht aus verschiedenen eher weichen Kunststoffhebeln und -Spateln, die speziell für die Demontage von Interieur-Teilen vorgesehen sind.


    Damit kann man sehr gut von unten nach oben arbeiten.

    Erst muss die vordere Abdeckung ab. Außen/unten ist ein etwas größerer Spalt an dem man gut ansetzen kann. Dann in beide Richtungen weiterarbeiten und vorsichtig Clip für Clip lösen. Heute bei 30° C waren nahezu ideale Bedingungen und das ging sehr gut.

    Die hintere Abdeckung ist dann selbsterklärend mit der genannten einen Schraube gesichert.


    Ersatzteile gibt es - mehr oder weniger günstig - bei I.L. für 68 € das Stück. Immer noch teuer, aber nur die Hälfte von dem was Mazda aufruft.