Beiträge von Svanniversary

    Das sehe ich gar nicht als Hauptproblem. Das Driftfenster ist aufgrund des kurzen Radststandes und des kompakten Schwerpunktes einfach verdammt schmal. Da ergibt sich nur ein enger Winkelbereich Drift-/Lenkradwinkel, der passt.


    Ich konnte das aber auch auf Schnee/Eis (gesperrter Eissee) ausprobieren, was das Problem mit der Traktion an der Hinterachse vollständig löst ;) .

    Der Kondensator und dessen Ladezustand haben auf die Dauer des Motorstopps keine Auswirkung.

    Danke, für die Richtigstellung.


    Das habe ich gerade auch noch einmal nachgelesen. Im i-stop Zustand kann die Bordelektronik aus dem Kondensator gespeist werden. Wenn der Kondensator entladen ist wird an die Batterie übergeben. Die Batterie löst dann bei Unterschreiten des o.g. Mindestladestandes den Wiederstart aus.


    In der Praxis wird der Wiederstart in der Regel von anderen Randbedingungen getriggert werden, nmE in erster Linie durch Klimatisierungsanforderungen oder Zeitüberschreitung.


    Wen es interessiert, zusammengefasst sind es die folgend Faktoren:

    - Fahrgeschwindigkeit >= 4 km/h

    - BKV-Unterdruck zu niedrig

    - Kupplungspedal betätigt

    - Stoppzeit überschritten (120s, kann umprogrammiert werden auf kürzere Zeit)

    - Batterie SOC <= 68 %

    - Temperaturdifferenz Innenraum soll/ist zu groß

    - Innentemperatur auf min. oder max.

    - DEFROST ON

    - Scheibenheizung ON

    - Lenkung betätigt (über Mindest-Winkel und -Drehoment)


    Also alles kein Hexenwerk und logische Parameter.

    Ja, das ist normal, dass der Motor igendwann wiederstartet.


    Während des Stopps wird das Bordnetz aus dem vorher während der Fahrt aufgeladenen Kondensator gespeist. Wenn der leer ist, geht der Motor wieder an.

    Andere Gründe können u.a. sein, dass die Innenraumteparatur zu hoch/zu niedrig ist und die Klimaanlage den Wiederstart anfordert, oder das Öl/Kühlwasser zu kalt werden.

    Das ist das Land in dem wir Leben, gell? Insofern ist so eine rechtliche Einordnung doch ganz interessant. Kann man alles doof finden, ändert aber nichts an den Fakten (auch an anderer Stelle gerade sehr aktuell ;) ).

    Ja, interpretiere ich so.


    Das ist das alte Thema, dass jeder Eingriff ins Fahrzeug, der die Bremsenreibwerte, den Volumenhaushalt der Bremse, die Längs-, Quer-, oder Rollsteifigkeit ändert, nachteilig für die Regelsystem sein KANN (nicht muss).

    Hier gibt es quasi die Bestätigung, das in diesem Fall andere Reibwerte in der Bremse nachteilig sind.


    Merken sollte man das natürlich nur in Situationen, wenn KPC auch arbeitet. Das ist aber ja ggf. schon recht früh der Fall.


    Einen Widerspruch sehe ich ggf. noch darin, dass wohl die wenigsten, die Track fahren, noch hinsichtlich des Fahrwerks im Serienzustand unterwegs sind. Die haben also sowieso schon das Problem, dass das KPC durch ein anderes Fahrwerk „verstimmt“ ist.

    Was meinst Du? Einfach ausblenden und draufhalten, weil wird schon gut gehen?

    War also in Ordnung, weil diesmal Glück gehabt? Wäre nur doof gewesen, wenn etwas passiert wäre, weil kein Glück gehabt?

    Wenn da ein LKW gewesen wäre, dann hätte er nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Und so etwas ist in Ordnung?


    Wir haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von vorausschauendem und sicherem Fahren.


    P.S.: Schon einmal selber über 300 km/H gefahren? Ich habe das erlebt.

    Stimmt, liegt aber nach meiner eigenen Erfahrung hier und und in anderen Foren einfach daran, dass alles wesentliche auf den ersten Seiten gesagt wurde. Dort findest Du die Informationen und Inhalte. Wenn alles gesagt wurde, nur noch nicht von jedem, fängt es in der Regel an zu zerfasern.

    Ist das schlimm, oder eher normal? Eher letzteres. Kann man bedauern, oder auch einfach menschlich finden.