Beiträge von Svanniversary

    Ich würde Dir zustimmen, wenn wir über 200, oder meinetwegen 250 km/h reden. 300 und erst recht 400 km/h sind eine ganz andere Liga. Dass der Kollege z.T. schon 1,5 bis 2 Fahrspuren benötigt ist z.B. der Geschwindigkeit geschuldet. Wenn da ein LKW auf der rechten Spur gewesen wäre und ein zwei PKWs links daneben, dann ergibt sich sehr schnell eine gefährliche Situation, die sich bei dem Tempo durch eine Vollbremsung nicht mehr auflösen lässt.

    Nein, volle Zustimmung, dass das auf einer Autobahn nichts mehr zu suchen hat.


    Das Leute bei weniger Geschwindigkeit schon Probleme haben/machen ist ja keine Widerspruch, sondern eher eine Bestätigung, dass so ein Verhalten nicht sinnvoll ist.

    Es gibt doch zum Beispiel auch genug Leute, die immer auf der Mittelspur fahren. Wenn so einer dann noch pennt und ein wenig nach links pendelt, währende von hinten jemand mit 400 km/h angeschossen kommt, dann möchte ich mir die Folgen nicht ausmalen.

    Nein, im Grunde ändert das nichts an meiner Einschätzung, sondern bestätigt sie nur.


    Es wird etwas differenzierter und verständlicher. Der Hauptwiderspruch ist, dass sie einen sehr positiven Effekt nennen, die Eingriffe aber gleichzeitig so zart sind, dass sie weder im TorqueVectoring, noch in der Kinematik einen wirklich deutlichen Effekt haben werden.


    Ich könnte mir aufgrund der Schilderungen vorstellen, dass das KPC in Verbindung mit den weichen Serien-/Bilstein-Fahrwerken einen wahrnehmbaren positiven Effekt hat, beim Turn-In und beim Turn-Out. Dabei kaschiert/mildert es im Prinzip Nachteile der Serie, wie Rollneigung, sehr weiche Federraten und viel Bewegung in Kurven.


    Also alles Themen, die ich mit einem guten Fahrwerk reduziere, bzw. sogar als Nachteil vermeide. D.h. auch der Effekt eines guten Fahrwerks ist um Faktoren größer, als das was das KPC überhaupt bringen kann. Mit einem steiferen Fahrwerk werden die Effekte durch das KPC auch deutlich geringer, insbesondere die kinematischen, da das Fahrwerk bei den geringen Kräften mit steiferen Federn viel weniger Weg macht. D.h. nmE auch, dass man den Effekt des KPC beim Turn-In mit einem steiferen Fahrwerk wahrscheinlich gar nicht mehr bemerken wird, bzw. dass es in Verbindung mit einem steiferen Fahrwerk keine nennenswerten, wahrnehmbaren Vorteile mehr hat.

    Das im letzten Teil beschriebene leichte Torque-Vectoring beim Herausbeschleunigen sollte mit allen Fahrwerken ein Vorteil sein. Ohne Differentialsperre ist das sicher ein guter Schritt, der noch einmal Traktion bringt. Mit Differentialsperre ist der Effekt wahrscheinlich eher vernachlässigbar, wenn der Fahrer die Traktion gut dosieren kann und vielleicht eine kleine Hilfe für den ungeübten Fahrer.


    Also zusammenfassend sicher eine gute Weiterentwicklung, wenn man Serie fährt. Wer sowieso am Fahrwerk und der Performance des Autos schraubt, braucht aber nmE nicht unruhig werden, wenn er es nicht im Auto hat.

    Wenn ich es schaffe das Auto an sich im Grundsetup durch geeignete Federraten, Tieferlegung und gute Dämpfer performanter zu machen, dann ist das für mich immer besser, als ein schlechtes Fahrwerk, oder eine schlechte Balance mit TV (TorqueVectoring), oder anderen Fahrhilfen zu unterstützen.


    TV macht viel Sinn, wenn ich Schwächen im Konzept, wie z.B. Achslastverteilung, Schwerpunktlage etc. ausgleichen möchte. Bei einem perfekt ausbalancierten Auto, mit niedrigem Schwerpunkt, wie dem MX-5, komme ich aber mit rein mechanischen Maßnahmen, wie Federraten, Stabis, Tieferlegung, etc. in der Regel genauso weit, oder weiter.

    Neues Video zur Kinematic Posture Control:

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    Das ist aber extrem subjektiv ;) .


    Meine Vermutung, gestützt durch berufliche Erfahrung - das hat keine kommerziellen Gründe, das sollte genau so aussehen. Schade, dass Du einen anderen Geschmack, als die Mazda-Designer hast ;) . Mir gefällt‘s übrigens sehr gut.

    Ich kann mich übrigens gar nicht daran erinnern, dass das Design bzw. nichtgefallen des Designs hier ein (häufiges) Thema war. Daher auch die Nachfrage.

    Der Blick in's Ausland zeigt, dass das eher eine normale Situation ist. Deutschland hat als Nation der Autobauer einen verhaeltnismaessig hohen Wertverlust bei Fahrzeugen, das ist in anderen Laendern laengst nicht so dramatisch. Dort werden die Fahrzeuge einfach laenger gefahren und besser gepflegt, ausserdem koennen sich weniger Menschen einen Neuwagen leisten, so bleiben die Preise stabiler. Mich als Langzeitnutzer, der einen Neuwagen 20 Jahre lang faehrt, freut es.

    Ich meine die aktuelle Verknappung von Gebrauchtwagen, da Neuwagen nicht lieferfähig sind und die Leute dann auf Gebrauchte ausweichen. Das hat für deutliche Verwerfungen im Preisgefüge gesorgt.

    Das wird sich irgendwann normalisieren und ob sich das Preisgefüge in Deutschland dann grundsätzlich ändert, wird man sehen. Ich würde darauf im Moment keine Wette abgeben.

    es gibt ja glücklicherweise einen Unterschied zwischen "verschandeln" und "individualisieren" ;)

    Außerdem gibt es einfach einige Dinge, die Mazda (aus bereits mehrfach diskutierten Gründen) am 30th Anniversary "vergessen" hat, was somit eine Optimierung sinnvoll macht.

    Das liegt sehr im Auge das Betrachters. Als Annie Fahrer wüsste ich z.B. gar nicht was Mazda da vergessen haben soll ;) .

    Bin ein großer Verfechter der Originalität, habe es beim Fahrwerk aber selber auch nicht durchgehalten.

    Ich würde nicht die letzte und eventuell günstigste Annie als absolute Referenz betrachten und außerdem habe ich mich auf den Listenpreis bezogen.

    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass die meisten Annies für (deutlich) mehr als 30.080 € weggegangen sind.

    Ich hatte das auch beobachtet, solche Preise habe ich aber gar nicht gesehen. Das lag alles eher im Bereich 31.000-32.000 €.

    Wäre ja schon fabelhaft, wenn man sie aktuell noch zum Neupreis (mit Rabatt) verkaufen könnte, aber auch da glaube ich nicht, dass das die Regel ist.

    Die aktuell angezogenen Neupreise für den ND und die aktuelle Gebrauchtwagenknappheit sorgen aber natürlich dafür, dass die Gebrauchtwagen sehr wertstabil sind und man gute Preise erzielt. Das ist auch eine absolute Sondersituation, die sich wieder entspannen wird. Das hat dann nicht so viel mit dem Sondermodell zu tun.

    In der Vergangenheit gab es immer einen leichten Bonus für gute Sonder- oder Jubiläumsmodelle, aber nur moderat und keine Mondpreise. Ich glaube nicht, dass das beim ND anders sein wird.