Beiträge von Svanniversary

    Werte findest Du im Link in meiner Signatur.

    Es ist leider nicht jede beliebige Werkstatt in der Lage das vernünftig einzustellen. Da muss man sich ein wenig schlau machen, ggf. hier mal nach Tipps fragen, oder schauen, ob ein MX-5 Spezialist wie SPS, oder Zymexx in der Nähe ist.

    Die Kosten liegen um die 100-150 € je nach Werkstatt.

    Vieles, wie z.B. die erwähnte Mehrleistung, oder eine Bremsenänderung, bedingt in Deutschland eine neue Typprüfung und ist daher sehr unwahrscheinlich. Das ist ein heißes Thema, mit dem sich Tesla, Polestar, VW etc. auch gerade außeinandersetzen, weil bei jedem OTA-Update geprüft werden muss, ob die Typprüfung aufrecht erhalten werden kann.

    Das ist auch wie immer eine schwierige Diskussion, weil man nicht weiß wie die jeweilige subjektive Einschätzung ist. Der eine wird beim kleinsten Zucken nervös, während der andere vielleicht mehr Routine und Erfahrung hat und das gelassen auslenkt.

    Wie immer bei subjektiven Diskussionen wird man da nicht zusammen kommen.


    Ein MX-5 mit einem SPS, oder Öhlins, guter Fahrwerkseinstellung, dem richtigen Reifen, mit dem richtigen Fülldruck ist auf jeden Fall auch über 200 km/h gut zu führen. Nicht so stabil wie ein Passat, oder Tiguan, aber auch nicht viel nervöser, als ein Polo, oder Golf GTI. Das sind so meine Bezugsgrößen, die ich einbringen kann.

    Ähnliche Diskussionen gibt es übrigens auch tatsächlich zum Golf GTI - kurzer Radstand, leichtes Heck. Auch da gibt es Fahrer, die das für brandgefährlich und nicht fahrbar halten, während ich mit dem Auto auch nachts schonmal das Vergnügen hatte über 300 km viel Vollgas fahren zu können. Ich bin ganz entspannt zu Hause angekommen ;) .


    Ich halte das zu 100 % für richtig, dass die Lenkradführung (das Auto laufen lassen und nicht ständig korrigieren) und die Fahrtechnik (weiche, sehr sanfte Lenkbewegungen) eine ganz entscheidende Rolle spielen. Ansonsten bekommt man beim MX-5, egal mit welchem Fahrwerk, mit wenig Lenkwinkel sehr viel Unruhe ins Auto.

    Alles ab 180 auf längere Zeit bleibt ein Erlebnis, und da helfen auch keine Fahrwerke oder Stabis.

    Mmh, ich behaupte das Gegenteil. @FlyingV hat es schon gut auf den Punkt gebracht.

    Mit dem Serienfahrwerk mit seiner weichen Abstimmung wird das Auto beim schnellen Fahren schon ein wenig nervös, lässt sich aber mit Gelassenheit und einer ruhigen Hand trotzdem sicher führen.

    Mit dem richtigen Fahrwerk lässt es sich entspannt und normal fahren, wie in vielen anderen Autos auch, auch über 200 km/h.


    Wenn das noch nicht erlebt wurde, war es das falsche Fahrwerk. Selber erprobt und für gut befunden auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten, u.a. auf der NOS.


    Der o.g. Text ist fast ein Beleg, dass es geht. Wenn es auf die Lenkung geschoben wird, weil diese zu leichtgängig ist, dann liegt es eben an der Bedienung derselben. Eine schwergängigere Lenkung ändert nichts am Lenkwinkel, oder der Dynamik des Fahrzeugs sondern ist ggf. nur eine Bedienhilfe für den Fahrer.

    Auch hier hilft die richtige Fahrwerkeinstellung, weil sich durch geeignete Spur- und Sturzwerte ein besserer Centerpoint und ein präziseres Lenkgefühl mit harmonischeren Fahrzeugreaktionen ergibt.

    Ein adaptives Fahrwerk passt meiner Meinung nach nicht zum MX5

    Das trifft mich jetzt persönlich ;) ...


    Was wäre denn schlimm an einem Fahrwerk:

    - das eine bessere Radkontrolle und damit mehr Fahrsicherheit und -dynamik bietet

    - auf Kundenwunsch weicher, oder härter gestellt werden kann

    - das adaptiv auf (gefährliche) Fahrmanöver reagiert

    - sich an die Geschwindigkeit und Straßenverhältnisse anpasst

    - usw.


    Ein modernes, adaptives Fahrwerk löst extrem viele Zielkonflikte auf und hat fahrdynamisch und im Komfort aus meiner Sicht nur Vorteile. Die einzigen Nachteile sind der Preis und ein paar hundert Gramm Mehrgewicht.

    Bei mir wäre das das erste Kreutz im Konfigurator gewesen, wenn es so etwas im MX-5 gegeben hätte.


    Welche Nachteile siehst Du denn da, bzw. welche Technik hast Du da im Hinterkopf?

    Die wichtigsten Punkte wurden doch genannt. Vermutlich ist die Ursache eine wie üblich krumme Serieneinstellung, in Verbindung mit einem eher weichen Winterreifen. Das ganze in Kombi mit einem neuen Auto, dass man noch nicht gut kennt, reicht auf jeden Fall, dass es sich komisch anfühlt.