350 in D. Davon 250 Roadster und 100 RF wimre.
Beiträge von Svanniversary
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Die nehmen sich nichts
. Ich bezog mich in erster Linie darauf, dass die 60 C unrealistisch sind. -
Ich behaupte mit steigenden Kraftstoffpreisen kannst Du rechnen, denn die Erhöhungen für die nächsten Jahre sind schon beschlossen.
Ich weiß auch nicht, wie Du rechnest, denn mein ID.3 ist jetzt schon deutlich günstiger im Unterhalt, als ein vergleichbarer Golf.
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Wenn ich z.B. auf öffentliche Ladeplätze angewiesen bin, wo man mir 60 Cent oder sowas pro KWh abknüpft, dann bin ich bei den Kosten auf 100 km auch nicht günstiger als mit derzeit akutellen Verbrennern
Das geht auch öffentlich deutlich günstiger mit den entsprechenden Verträgen. Und Benzin wird nicht günstiger, da kommt irgendwann der Breakeven und das wird nicht mehr lange dauern.
Ich kann nicht auf der einen Seite die teuersten Ladetarife und die günstigsten Benzinpreise gegeneinander vergleichen. Das ist leider immer wieder die typische Argumentation der Benzinlobby.
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10-20 Jahre? Ja, sehr realistisch, nicht jeder aber die Masse. Der Rest wird damit leben müssen, dass Mobilität mit dem Verbrenner sehr teuer wird.
Ich verstehe Deine Gedanken schon, sehe aber zwei Probleme. Erst einmal gibt es kaum Gasfahrzeuge und wenig Infrastruktur. Wenn ich da bei beiden Punkten nachbessere, dann muss ich viel Geld in die Hand nehmen, dass ich gesamtwirtschaftlich auch in nachhaltige Energie investieren könnte.
Und das zweite, wahrscheinlich größere Problem fossile Überbrückungstechnologien bringen uns ökologisch im Prinzip nicht weiter und sind daher schlicht politisch nicht gewollt.
Aus Sicht des Nutzers macht es natürlich für viele Sinn einfach wie bisher weiter zu machen, oder das Wägelchen noch über die nächsten 20 Jahre zu retten, aber gesamtwirtschaftlich und politisch ist der Trend ein anderer. Ich denke es wird eine wichtige Aufgabe für die Politik, dass Mobilität bezahlbar bleibt, z.B. auch in dem alte Fahrzeuge weiter genutzt werden können. Gleichzeitig wird und muss sie aber auch Anreize setzen, damit die Energiewende vorankommt.
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An sich eine schöne Sache, aber auch nur eine Brückentechnologie, um kurz fossil gegen fossil zu tauschen. Es ging schon um nachhaltig …
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Tankstellen: Viel häufigere Belieferung nötig, da weniger Energiedichte und aufwändig beim
Handeling.
Das Thema wurde noch gar nicht angesprochen. Wasserstoff ist hochflüchtig und wird am effizientesten bei sehr niedriger Temperatur gespeichert. D.h. alle Tankstellen müssen umgebaut werden, ein Teil des Treibstoffes wird bei Transport und Lagerung einfach verloren gehen (durchaus signifikant) und für die Kühlung und Lagerung muss weitere Energie aufgewendet werden.
So schön das wäre, energetisch ist das einfach unsinnig.
Wir können froh sein, wenn so etwas für Schwerlastverkehr, Langstreckenfahrer etc. funktioniert, aber für die Basismobilität ist das Stand heute keine Alternative.
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Bei 50% Ökostrom noch mehr Strombedarf durchs Akku laden zu erzeugen ist nicht weniger dämlich.
Den Punkt verstehe ich nicht. Drei- oder fünfmal mehr Strom mit H2, oder eFuel zu verbrauchen ist sicher keine Alternative und ein Verbrenner liegt in der Primärenergie auch um Faktor 2-3 höher UND ist fossil.
Bleibt vielleicht noch Atomkraft, oder welche Alternative siehst Du da?
Die Lösung für die Speicherprobleme liefert die E-Mobilität gleich mit, denn wenn genug E-Fahrzeuge am Grid hängen, dann ist auch genug Speicher für Spitzen vorhanden, so dass wir die Energie selber speichern und nutzen können.
andy_yo , klar die Batterie muss in die Gesamtenergiebilanz mit hinein. Diese Gesamtbilanz ist aber selbst heute schon besser, als beim Verbrenner und da ändern auch H2 und eFuel nichts daran, weil die Faktoren 3 bzw. 5 die Gesamtbilanz über Laufzeit natürlich in diesen Größenordnungen verschlechtern. Es ist und bleibt auch beim E-Fahrzeug so, dass die Betriebsenergie der größere Brocken ist und nicht die zur Herstellung aufgewendete Energie.
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Vielleicht ein separater Thread, oder in die E-Mobilität verschieben?
Nur so viel hier dazu - mir leuchtet nicht ein, wo bei einem Ökostromanteil von nicht einmal 50 % in D und dreimal so hohen Primärenergiekosten für Wasserstoff, der Überschuss herkommt?
Über Wasserstoff kann man nach meiner Ansicht frühestens nachdenken, wenn man wirklich mehr als 100 % Ökostrom produziert und bis dahin ist es noch ein langer Weg.
Aus meiner Sicht ausgenommen sind Anwendungen, wie Schwerlast-, Schiffsverkehr, etc. die sich wahrscheinlich sinnvoll nur mit Wasserstoff oder ähnlichen Energieträgern darstellen lassen. Da wird man die Kröte schlucken müssen, dass man mehr Energie investieren muss.
Das ist übrigens generell der Nachteil der alternativen Treibstoffe, die viele für die Lösung halten, weil man sich dann ja nicht ändern muss und alles so schön kuschelig bleiben kann, wie aktuell.
Für die Energiemenge eines mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugs, kann ich drei BEVs betreiben. Bei E-Fuels sind es sogar 5 BEVs.
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Da sind sie die drei bar, die @FlyingV auch genannt hat und auch der Rest war plausibel, dass es eben doch ein schnödes BTV ist
.Auf jeden Fall ist das aus meiner Sicht nichts, weswegen man unruhig werden muss, wenn man es nicht im Auto hat.