Komische Aussage, als wenn es heute noch Systeme ohne ABS/ESC gibt. Oder sind die dann primär für den Rennsport gedacht?
Beiträge von Svanniversary
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3 mm sollten noch relativ unkritisch sein.
Ich habe nur die Sturzänderungskurven vorliegen. 2-3 mm Standhöhe entsprechen da ca. 5‘ Sturz und sind eher unkritisch.
Bei der Spur könnte es eventuell ungünstiger aussehen.
Prinzipiell passiert folgendes, wenn das Auto tiefer steht:
Vorderachse
- weniger Spur
- mehr Sturz
Hinterachse
- mehr Spur
- mehr Sturz
Ggf. wird also die Lenkung etwas, teigiger, der Geradeauslauf schlechter, die Fahrstabilität stabiler. Also wird das Auto insgesamt eher etwas weniger agil und stabiler. Das ist dann nichts, wo man sich Sorgen machen, oder sofort reagieren müsste.
Bei Setzen in der Größenordnung 5-10 mm würde ich aber auf jeden Fall zügig wieder vermessen, damit sich durch ggf. veränderte Spur- und Sturzwerte kein erhöhter Reifenverschleiß einstellt.
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Hi Adrian,
das sind die hier. Ich habe die Beschreibung mal ergänzt, damit das deutlicher wird.
Ergänzung 13.06.19 (Serie, modifiziert nach "Taxidriver"-Empfehlung):
Meine Empfehlung für Serie und Tieferlegung im Rahmen der Serienbalance. Ausgewogene Balance aus Performance und Verschleiß für den Alltag:
Sturz VA L/R -1°15'
Nachlauf L/R 7°30'
Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')
Sturz HA L/R -1°30'
Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')
Super Idee, mal ein paar Infos zu Toleranzen und Problemen bei der Einstellung zu ergänzen.
Das hier habe ich zu dem verlinkten Post hinzugefügt. Ich hoffe da findet man das am leichtesten wieder.
Welche Toleranzen sind bei der Einstellung noch in Ordnung, ohne dass es signifikanten Einfluss auf Fahrverhalten und Balance hat?
Für die Spur: Nur wenige Minuten, also im Bereich abweichend um 1-2 Minuten vorne und hinten sind o.k.
Für den Sturz: bis 5‘ ist kein Problem, bis 10‘ geht ggf. auch noch, wenn das Fahrverhalten i.O. ist (das kommt ein wenig darauf an in welche Richtung die Abweichung ist und an welcher Achse)
Für den Nachlauf: bis 30‘ bemerkt man in der Regel nicht
Für alle Werte gilt: Noch wichtiger, als das genaue treffen der Werte ist es, dass diese links und rechts einigermaßen symmetrisch sind.
Beispiel: 14‘ Spur an beiden Hinterrädern kann man fahren, 12‘ links und 16‘ rechts wird man ggf. schon als asymmetrisches Fahrverhalten bemerken.
Es ist also auf der einen Seite wichtig, dass die Werte mit ausreichender Toleranz getroffen werden und auf der anderen Seite, dass links und rechts nicht zu stark voneinander abweicht.
Was kann ich machen, wenn ein Wert nicht eingestellt werden kann?
Die Spurwerte sollten immer einstellbar sein. Wenn das nicht klappt stimmt irgendetwas nicht.
Beim Sturz an der Vorderachse kann es sein, dass man nur geringere Werte eingestellt kann, als gewünscht.
Wenn das der Fall ist, dass sollte man die Sturzdifferenz vorne und hinten genau so wählen, wie bei den Werten, die man eigentlich einstellen wollte. Dann hat man zwar eine minimal schlechtere Performance, aber die Balance passt.
Beispiel:
Ich möchte einstellen: vorne 1°30‘ und hinten 2°00‘ Sturz
Einstellen lässt sich: vorne nur 1°15‘
Ich wähle dann als neue Werte: vorne 1°15‘ und hinten 1°45‘ Sturz
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Ach quatsch. Man kann ja nicht alles wissen. Wenn man bock hat beschäftigt man sich damit, wenn nicht, dann holt man sich hier Rat von Leuten, die sich besser auskennen. Gibt genug Themen, bei denen mir das genauso geht. Und wenn ich helfen kann, dann mache ich das gerne.
Ich habe das zwar mal studiert, aber erst mit dem MX-5 bin ich da selber mal wieder tiefer eingestiegen und habe mir das wieder erarbeitet. Bei dem Auto kann man so viel einstellen und beeinflussen, dass es richtig Spass gemacht hat, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ein bisschen was auszuprobieren. Ich glaube so an die 10 Achsvermessungen habe ich in Summe beim MX-5 durch, um mich den Werten zu nähern, die ich für sinnvoll halte. Einstellen, ausprobieren, fahren, korrigieren, bis es gepasst hat
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Gerne. Meine Werte sind aber auch eher sportlich, mit höherem Verschleiß. Wenn das o.k. ist dann sind die gut. Wenn es etwas moderater sein soll, kann ich Dir auch gerne andere Werte heraus suchen.
Man könnte das z.B. entschärfen auf vorne ca. 1°30‘ Sturz und hinten 2°00‘. Spurwerte so lassen. Das ist dann immer noch recht sportlich.
Für normalen Alltag und guten Verschleiß nochmal 15‘ vorne und hinten abziehen.
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Sieht für mich nicht so prall aus. Insbesondere vorne, aber auch hinten viel Sturz, aber im Verhältnis zu viel vorne. Dafür wenig Spur hinten. Das gibt ein eher nervöses Heck und einen schlechten Geradeauslauf. Dazu würde ich mit leicht erhöhtem Reifenverschleiß rechnen.
Die Werte aus meiner Signatur kennst Du? Ich kann Dir nur empfehlen, Dich eher in die Richtung zu orientieren.
Wo war denn jetzt eigentlich das Problem? Da ist ja schon sehr viel Sturz eingestellt. Sollte es noch mehr werden? Fährst Du extrem sportlich, Track oder so etwas und ist der Reifenverschleiß egal? Für den Alltag finde ich die aktuellen Werte schon sehr ambitioniert und würde den eher etwas moderater einstellen.
Weniger geht immer, mehr ist schwierig. Wenn die es nicht geschafft haben, moderatere (Alltags-) Werte einzustellen, dann wussten sie definitiv nicht, was sie da tun.
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Sortier Nexen, Dunlop und Goodyear als Spritsparreifen aus, es sei denn genau das ist der Fokus.
Sparsam und sportlich verträgt sich leider nach wie vor nicht.
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Das Verstellrädchen sitzt auf der Kolbenstange und ist also beweglich. D.h. bei großen Kräften am Dämpfer wird das Rädchen nach oben in Richtung Strebe bewegt und kann dann auch anschlagen.
Das kann ggf. einen Schaden am Dämpfer verursachen.
Lösen kann man das z.B. dadurch, dass man eine entsprechende Öffnung in die Serienstrebe fräst, so dass das Rädchen freigeht. Bei meinem ersten MX-5 mit KW V3 hatten wir das genauso gelöst.
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Ja, sicher. Es ist genau wie in der Mail - Jahresproduktion vergriffen. Das glaube ich sofort.
Nur ob das an einer sowieso sehr eingeschränkten Jahresproduktion liegt, oder an einer umwerfenden Nachfrage, dass kann man schwerlich an einer Mail erkennen, die das Marketing formuliert hat, oder? Ich kenne die Mail ja nicht.
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Oder die gleichen Lieferprobleme wie überall, so dass nur eine sehr bescheidene Stückzahl verkauft werden konnte. Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass analog der anderen japanischen Hersteller der eher margenschwache europäische Markt sowieso nur eingeschränkt bedient wird und man die Autos lieber da verkauft, wo man gutes Geld dafür bekommt.
Die CO2-Flottenquoten wären ein weiterer Grund, warum man nicht zu viele solche Sportwagen in Europa am Start haben möchte.
Ich sehe also leider viele andere Gründe, warum das so ist und würde es nicht zwangsläufig an einer hohen Nachfrage festmachen.